Rettungseinsatz behindertPitbull bewachte sein regungsloses Herrchen

Unliebsamer Einsatz in Oberösterreich für die Rettungskräfte: Zuerst mussten sie einen aggressiven Hund abwehren - und dann wehrte sich das wieder zu Bewusstsein gekommene Herrchen gegen die Hilfe.

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Sujetbild © (c) Erwin Scheriau
 

Ein aggressiver Hund hat am Samstag einen Rettungseinsatz in Stadl-Paura (Wels-Land) behindert. Zunächst wurde das Rote Kreuz gerufen, weil ein Mann regungslos am Rand eines Fahrradstreifens lag. Doch der Pitbull ließ weder Sanitäter, noch Polizisten oder den Flugretter in die Nähe seines Herrchen. Er ließ sich auch keine Leine anlegen und attackierte den Notarzt, der sich mit einem Fußtritt wehrte. Als die Polizei einen Pfefferspray einsetzte, zog sich der Hund zurück.

Der Pitbull hat sich laut Polizei dann beruhigt. Allerdings war der schwierige Einsatz noch nicht zu Ende. Der 37-jährige Hundebesitzer erwachte plötzlich, ließ sich aber von den Rettungskräften nicht versorgen. Seinen Angaben zufolge hat er nur geschlafen. Die Einsatzkräfte empfahlen ihm, seinen Hund, der offenbar unverletzt war, zur Abklärung des Gesundheitszustandes zu einem Tierarzt zu bringen.

Der Oberösterreicher aus dem Bezirk Wels-Land wird nun wegen einer Übertretung nach dem Hundehaltegesetz bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

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