UrlaubsverkehrStaus, Reisechaos und eine Fliegerbombe

Heftiger als erwartet fiel am Samstag der Reiseverkehr in den Süden aus, Staus und Blockabfertigungen waren an fast allen Grenzübergängen an der Tagesordnung. Am Sonntag bereiten Rückreiseverkehr und eine Bombe Sorgen.

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© (c) APA/dpa/Bodo Marks
 

Das Gröbste sollte mit dem Samstag vorüber sein, doch auch am Sonntag werden die heimischen Straßen und Grenzübergänge vom Reiseverkehr bestimmt werden, prognostiziert Verkehrsexperte Alfred Obermayr von der Mobilitätsinformation des Öamtc

Die stärksten Belastungen beobachtete er am Samstag in Kärnten: "Viele wollten via Karawankentunnel in den Süden." Schon um 3.00 Uhr nachts gab es erste Kolonnen auf der Karawanken Autobahn (A11). Aufgrund der langen Wartezeiten wichen viele Reisende auch auf den Wurzenpass aus, wo es ebenfalls zur Staubildung kam. In der Steiermark war die Situation vergleichsweise entspannt. In Spielfeld gab es Verzögerungen von maximal 30 Minuten.

Stau-Chaos: Urlaubsverkehr sorgt für Wartezeiten

Schon um 3.00 Uhr gab es erste Warteschlangen vor dem Karawankentunnel auf der Karawankenautobahn (A11), berichtete der Verkehrsclub ÖAMTC.

(c) Kleine Zeitung / Weichselbraun (Weichselbraun Helmuth)

Die Situation auf der Tauernautobahn (A10) und vor dem Karawankentunnel (A11) hat sich auch in den Vormittagsstunden nicht verbessert.

(c) Kleine Zeitung / Weichselbraun (Weichselbraun Helmuth)

Staubildung wird es auch am Sonntag geben. Diesmal wohl auch in Richtung Norden.

(c) Kleine Zeitung / Weichselbraun (Weichselbraun Helmuth)
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Auch im Rest Österreichs brauchten Verkehrsteilnehmer Geduld. Bei der Einreise von Deutschland nach Österreich wurden in Suben auf der Innkreis Autobahn (A8) gute zehn Kilometer und im Burgenland in Nickelsdorf von Ungarn nach Österreich etwa fünf Kilometer Stau verzeichnet. Reiseverkehr aus Deutschland sorgte auch auf der Fernpass-Straße (B179) für Blockabfertigungen vor dem Grenztunnel Füssen und dem Lermooser Tunnel. Am Brenner gab es zwar auf österreichischer Seite kaum Verzögerungen, sehr wohl aber in Italien.

Bombe verursacht weiteren Stau

Die Lage am Brenner könnte sich am Sonntag noch einmal deutlich verschärfen, denn auf italienischer Seite wurde eine alte Fliegerbombe an der Route entdeckt, die am Sonntagvormittag entschärft werden soll. "Die italienischen Behörden haben angekündigt, dass der heikle Vorgang bis 10.30 Uhr beendet sein soll", sagt Obermayr. Die Bergung des Sprengkörpers erfolgt südlich von Sterzing.

Dazu sollen Verkehrsteilnehmerinnen den Rückreiseverkehr nicht außer Acht lassen. "Zwischen Kroatien und Slowenien hatten wir am Samstag in Richtung Norden schon Wartezeiten von mehr als zwei Stunden", berichtet der Öamtc-Experte. Am Sonntag werden sich die Heimreisenden auch hierzulande  bemerkbar machen. Die Wartezeiten bei der Einreise nach Österreich können sich vor allem am Nachmittag strecken, "das sollte man bei der Rückreise beachten und nach Möglichkeit Stoßzeiten vermeiden", rät Obermayr.

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Danke für Ihr Verständnis.

MartinAnko
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Stau selbstgemacht

Interessantes Detail: Der Stau in Suben (10 km lang, 1.5 Stunden Verzögerung) ist österreichisch hausgemacht: Alle PKW müssen auf EINE Spur, und alle LKW müssen auf die linke Spur wechseln - Chaos, Unfälle und Unmut sind vorprogrammiert!

Summerrain777
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Schöner Urlaub

Wenn man so früh nach Hause fährt, ist man selber schuld. Bin gerade angekommen, konnten durchfahren ohne Stau.

Salcher
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Kein Corona

Alle reisen wie verrückt, als gäbe es kein Corona. In einem Monat gibt's die Rechnung ....

donmarkus
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ja richtig! aber

da meine familie und ich seit über 1,5 monaten voll immunisiert sind finde ich sollte es kein problem darstellen. das wir trotzdem corona bekommen werden ist so sicher wie das amen im gebet, wenn nicht jetzt dann vielleicht in 2, 6 oder 12 monaten. jeder der ein impfverweigerer ist geht mir mittlerweile erlich gesagt am ar…. vorbei, sie scheren sich bzw. haben sich auch einen dreck um uns vorsichtige geschert.

Summerrain777
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Corona-na und?

Deswegen bleibe ich auch nicht zu Hause.

Ich versteh die Aufregung nicht.
PS: Zu Tode gefürchtet, ist auch schon gestorben.

Summerrain777
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Corona-na und?

Deswegen bleibe ich auch nicht zu Hause.

Ich versteh die Aufregung nicht.
PS: Zu Tode gefürchtet, ist auch schon gestorben.

JohannAmbros
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Und Sie….

…sitzen Brav zuhause?