SalzkammergutWienerin fuhr trotz Straßensperre in Mure hinein - mit Kindern im Auto

Trotz Verbots und aufgestellten Scherengittern wollte die 34-Jährige mit 50 km/h den vermurten Abschnitt bei Traunkirchen passieren. Dort lagen Schlamm und Geröll 30 Zentimeter hoch.

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© FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM
 

Die Feuerwehr Traunkirchen (Bezirk Gmunden) hat am Sonntagnachmittag das Auto einer 34-jährigen Frau aus dem Schlamm, den eine Mure hinterlassen hatte, geborgen. Die Frau war auf der Salzkammergutstraße (B145) von Ebensee Richtung Traunkirchen unterwegs und missachtete eine Straßensperre. Laut eigenen Angaben versuchte sie den vermurten Streckenabschnitt mit 50 km/h zu passieren, berichtete die Polizei Oberösterreich. Sie blieb aber stecken.

In der Nacht auf Sonntag war um 21.20 Uhr eine Mure auf die B145 abgegangen. Seither lag die Straße beim Nordportal des Sonnsteintunnels etwa 30 cm unter einer Schicht aus Schlamm und Geröll. Weil die Gefahr bestand, dass weiteres Gesteinsmaterial nachkommt, wurde die Tunnelkette Traunkirchen für den gesamten Verkehr gesperrt. Mehrere Fahrverbotszeichen sowie Scherengitter auf der Fahrbahn wiesen die Verkehrsteilnehmer darauf hin.

Foto © FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM

Doch die 34-Jährige fuhr mit ihrem Gatten und zwei Kleinkindern trotzdem weiter und konnte ihr Auto schließlich nicht mehr aus dem Schlamm befreien. Zwölf Feuerwehrleute zogen den Pkw zurück auf die Fahrbahn. Es wurde niemand verletzt. Wegen der Missachtung der Straßensperre wird Anzeige erstattet.

Kommentare (42)
hansi01
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Leider gibt es gegen Dummheit noch kein Medikament

Mir tun die Kinder von so dummen Eltern leid. Ihr Weg ist vorgezeichnet, was soll aus ihnen werden?

steirerman99
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Auto

hoffentlich ist das Auto kaputt, und von keiner Versicherung gedeckt.

migelum
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Gegen die Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens (F. Schiller).


Und wer wollte sich darüber wundern, dass es Wiener waren ...
Just sayin ´...

Carsten 92
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Unnötig

Ihr Kommentar gegen Wiener ist unnötig.

Das es eine dämliche Aktion war ist klar. Und die Dame sollte alles zahlen sollen. Alleine deswegen, dass gerade die Einsatzorte sicher woanders benötigt werden.

Landmenschen oder Bauern führen sich auf, als ob man was besseres wäre, machen aber den gleichen Mist.

Es liegt einfach am Menschen das diese egoistisch sind. Und nicht daran von welchem Bundesland diese kommen. Ist das so schwer?

migelum
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D ``accord ...

... natürlich bauen WienerInnen auch in ihrem Bundesland bisweilen Mist ... wenn aber der (die) Wiener(in) in der "Provinz draußen" so agiert, ist es doch aufgelegt, dass man das entsprechend anmerkt. Zumal deren Verhaltensweisen (in der Provinz und gegenüber uns Provinzlern) gar nicht selten solche Ressentiments förmlich provozieren ...

Carsten 92
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Schwierig

Natürlich machen Wiener in ihrem Bundesland den gleichen Mist, wie es andere im eigenem Gebiet auch machen. Grundsätzlich ist es egal von wo jemand kommt. Oder spielt es eine Rolle wenn sich ein Salzburger in Wien egoistisch aufführt oder ein Wiener sowas in Salzburg macht? Jedes mal auf die Herkunft schimpfen..... Stadtmenschen betiteln Landmenschen als Dumm. Und Menschen die am Land leben schimpfen über Stadtmenschen.

Es ist lächerlich wegen einem Kennzeichen ein ganzes Bundesland abzuwerten. Der einzelne Mensch ist egoistisch. Nicht ein ganzes Bundesland! Aber typisch Österreich. Aber jeder regt sich das es keinen Zusammenhalt mehr gibt

migelum
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Wer wollte (sich darüber) wundern, (dass es) Wiener waren ...

Ein nette Alliteration *) ist mir da gelungen, war zunächst gar nicht beabsichtigt ...
*) Die Alliteration zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Wortfolge beschreibt, bei der alle Wörter den gleichen Anfangslaut besitzen.

Hildegard11
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Die beiden Wr. Gscheitlinge...

...hätten ihre Kiste selbst ausschaufeln sollen.
Vllt. fehlt auch die Erfahrung, aber das wird schon.

tomtitan
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Was tut man nicht alles

um in die Zeitung zu kommen....

HRGallist
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Salzkammergut

Einstein hat schon sinngemäß gesagt: „Die menschliche Dummheit und das Universum sind unendlich. Nur bin ich mir beim Universum nicht ganz sicher“.

LaPantera69
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Das passt ganz gut in das Bild, welches seit Covid-19 vorherrscht.

Es zählt nur noch das ICH…

kukuro05
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Anzeige?

Es wird keine Konsequenzen nach sich ziehen.
Wetten?
"Wir lassen uns nix vorschreiben" auf der einen Seite
"Macht was euch gefällt" auf der anderen Seite.

Bertl714
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Balkonkind

Sie möge bitte einfach in Wien mit der BIM fahren …. Unfassbar diese Dummheit

pecunianonolet
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Führerscheinentzug

ist in dem Fall angebracht

wolfisch
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Vorschreiben

Der neue Spruch : "Wir lassen uns nichts vorschgreiben" kann auch ins Auge gehen.

stockiju
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Nicht die hellste Kerze auf der Torte

Und auch ihr Mann nicht. Missachtung der Straßensperre, Gefährdung ihrer Kinder, Gefährdung der Sicherheitskräfte, die wegen Verblödung sinnlos helfen müssen, während andere unverschuldet auf Hilfe warten. Und ein super Vorbild für ihre Kinder, alle Achtung.
A saftige Strafe die sich gewaschen hat gehört da her.
Die Menschheit ist teilweise echt nimmer zu retten.

Puntigamersturmgraz
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So is es

Bin bei der Berufsfeuerwehr und man kann garnicht glauben was wir mit manchen ohne Hirn mitmachen müssen. Wir finden alle das saftigste Strafen hergehören. Aber dazu sind bei uns alle viel zu sehr Waschlappen

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