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Wien17-Jähriger stach 15-Jährigen nieder: Ermittlungen wegen Mordversuchs

Das Opfer, ein junger Afghane, war beim Eintreffen der Polizei plötzlich verschwunden. Er konnte später in einem Krankenhaus entdeckt werden. Dorthin hatte er sich selbst begeben.

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© Juergen Fuchs
 

Am Freitag haben gleich zwei Raufereien in Wien mit Messerattacken geendet: Vor einem Wohnheim in Wien-Simmering hatte ein 17-jähriger irakischer Staatsangehöriger, angeblich bereits vorbestraft, einem 15-jährigen Afghanen im Zuge eines Streits mit einem Messer in den Unterleib gestochen. Polizisten nahmen den Verdächtigen unweit des Tatortes fest. Das Opfer war vorerst verschwunden. Es hatte sich inzwischen selbstständig ins Krankenhaus begeben, berichtete die Polizei am Samstag.

Seine Verletzungen sind jedoch schwer: Durch den Messerstich erlitt der 15-Jährige eine fünf Zentimeter tiefe Stichwunde, erlitt eine Perforation des Darms. Lebensgefahr dürfte allerdings keine bestehen.

Bei seiner Einvernahme soll der Iraker die Aussage verweigert haben. Er wird höchstwahrscheinlich in U-Haft genommen, die Polizei ermittelt derzeit wegen Verdacht des versuchten Mordes.

Messerstecherei auch in Lokal

Es war jedoch nicht die einzige Bluttat an diesem Abend: Auch ein Raufhandel mit acht Beteiligten in einem Lokal in der Leystraße in Wien-Brigittenau endete mit einer Messerattacke. Ein 58-jähriger kroatischer Staatsbürger soll dabei ein Messer gezogen und einen 49-jährigen Österreicher mit einem Stich in den Rücken schwer verletzt haben. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen im Lokal fest. Mit Unterstützung der Diensthundeeinheit wurde das Lokal durchsucht und die versteckte Tatwaffe sichergestellt.

Kommentare (2)
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onyx
2
25
Lesenswert?

Frage

Interessant wäre hierbei auch - weil behandlungsbedürftigte Verletzungen - bei wem in solchen Fällen die Krankenkasse die Regresszahlungen einfordert.

logon 1
1
40
Lesenswert?

..auch ohne Dolmetscher können..

..Menschen verschiedener Herkunft miteinander kommunizieren.