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Kampf gegen Straßenrennen682 Anzeigen gegen illegale Roadrunner-Szene

Die Exekutive sagt illegalen Straßenrennen den Kampf an. Eine Schwerpunktaktion in der Nacht auf Samstag endete mit 682 Anzeigen.

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© APA/LPD WIEN
 

"Im Kampf gegen die Roadrunner-Szene schalten wir nun einen Gang höher", hat Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) anlässlich einer bundesländerübergreifenden Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilungen von Burgenland, Niederösterreich und Wien gegen illegale Straßenrennen in der Nacht auf Samstag als Devise ausgegeben. Ihm sei "die Bekämpfung des Phänomens der Straßenrennen mit PS-starken Pkw im öffentlichen Verkehrsraum ein großes Anliegen", betonte Nehammer.

An der Schwerpunktaktion waren rund 70 Beamte beteiligt. Es hagelte insgesamt 682 Anzeigen, sieben Führerscheinabnahmen und fünf Kennzeichen-Abnahmen. Neun Fahrzeuglenker erwiesen sich als suchtmittelbeeinträchtigt.

Kahlenberg als beliebter Szene-Treffpunkt

Die Corona-Pandemie hat die Roadrunner-Szene vergrößert. Dass Feiern ins Freie - vor allem auf Parkplätze - verlegt wurden, ermöglichte Interessenten einen raschen, zwanglosen Kontakt zu Gleichgesinnten. In Wien gilt vor allem der Kahlenberg als beliebter Szene-Treffpunkt. Auch die Stadtausfahrten sind Hot-Spots für Roadrunner.

Um diese in Schach halten zu können, haben die Landesverkehrsabteilungen motorisierte Verstärkung erhalten. "Wir haben erst diese Woche für die neun Landesverkehrsabteilungen 27 neue, leistungsstarke Fahrzeuge der Marken Cupra, VW und Audi angeschafft, um die Bekämpfung der Szene noch besser vorantreiben zu können", berichtete Nehammer.

Kommentare (1)
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dieRealität2019
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1
Lesenswert?

Anscheinend denken hier die jungen Leute nicht daran, dass es in unzähligen Fällen keinen Versicherungsschutz gibt.

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Die "Haftpflichtversicherer" lehnen Jahr für Jahr genau wegen dieser Fälle (An der Schwerpunktaktion waren rund 70 Beamte beteiligt. Es hagelte insgesamt 682 Anzeigen, sieben Führerscheinabnahmen und fünf Kennzeichen-Abnahmen. Neun Fahrzeuglenker erwiesen sich als suchtmittelbeeinträchtigt.) die Zahlung von verursachter Sach-Personenschäden ab. Zum Schaden der Opfer da es keinen oder nur geringfügigen Schadensleistungen gibt.
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Hier gehört einerseits massiv durchgegriffen, nicht nur verwaltungsrechtlich, sondern auch strafrechtlicher Art. Anwendung aller Durchführungsbestimmungen.
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Nur zu sagen weg damit ist zu wenig. Andererseits sollte eine Stadt versuchen die Irre geleiteten auf einige Flächen zu verweisen, auf denen sie sich in der gleichen Art gebärden können. Ich nenne das Raum bieten. Auch bei anderen Sportarten wäre das opportun (siehe Graz u.a. Skater). Nicht auf den Verkehrsübungsflächen von ARBÖ oder ÖAMTC.
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Die Städte verfügen noch immer über ausreichend derartige nicht planmäßig für einen Wohnungsbau gewidmete Flächen. Wir schreiben 2021 und das sollte es unserer Gesellschaft wert sein. Natürlich mit Blick in die Zukunft für eine Umwidmung zum späteren Wohnungsbau. Die Basis dazu ist Planung und Einteilung.