420.000 Euro Tojner klagte Burgenland auf Schadenersatz

Der Unternehmer wirft nun dem Land vor, dass es unter anderem dem Amtsgeheimnis unterliegende Informationen an Medien weitergespielt habe, als er noch gar nichts von den Ermittlungen gewusst habe. Das Land hingegen schloss ein Fehlverhalten aus.

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SPATENSTICH SORAVIA GROUP IM RAHMEN DER REVITALISIERUNG DES HISTORISCHEN 'ALTE-POST': TOJNER
Investor Michael Tojner hat das Land Burgenland auf Schadenersatz für die Verfahrenskosten in Höhe von rund 420.000 Euro geklagt © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Causa um die Aberkennung der Gemeinnützigkeit bei den Wohnbaugesellschaften Pannonia, Riedenhof und Gesfö ist um eine Facette reicher. Investor Michael Tojner hat das Land Burgenland auf Schadenersatz für die Verfahrenskosten in Höhe von rund 420.000 Euro geklagt, berichtete der "Standard" am Samstag. Das Land schloss ein Fehlverhalten aus, ein Urteil steht noch aus.

Tojners Klage hängt mit der Strafanzeige des Landes gegen ihn zusammen, auf deren Basis die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft unter anderem wegen Betrugsverdachts gegen ihn und rund 40 andere Personen ermittelt. Es geht um den Vorwurf, Tojner habe dem Land bei den Deals mit den Wohnbaugenossenschaften zu wenig an Abschlagszahlungen geleistet. Tojner weist dies zurück.

Der Unternehmer wirft nun dem Land vor, dass es unter anderem dem Amtsgeheimnis unterliegende Informationen an Medien weitergespielt habe, als er noch gar nichts von den Ermittlungen gewusst habe, erklärte er laut "Standard" vergangene Woche am Landesgericht Eisenstadt. Für Kommunikationsberater, Gutachter und Anwälte seien Kosten von rund 320.000 Euro entstanden. Der Rest entfalle auf Feststellungsbegehren. Das Land, vertreten durch Anwalt Johannes Zink, hingegen schloss ein Fehlverhalten aus.

Kommentare (3)
melahide
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6
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Gebt ihm

das Geld. Dann kann er seine Maserati-Flotte mit beheizten Außenspiegeln ausstatten

der alte M.
0
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Die sind

bei Maserati ohnehin serienmäßig.

dieRealität2020
6
20
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Das gefällt mir. Klagen Amtshaftungsklagen gegen die Republik und ihre Geschäftsstellen.

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Noch immer werden, siehe Burgenland, Bürger von oben herab behandelt, als wären wir noch immer in der Monarchie.
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Ich hoffe der Kläger hat ausreichend die Rechtslage recherchiert.