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Gefährliche VerwechslungGiftigen Fingerhut statt essbarem Borretsch verkauft

Rückruf: In einer Gärtnerei kam es zu einer unglücklichen Verwechslung. Statt des essbaren Borretsch wurde der hochgiftige Fingerhut verkauft.

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Schon in geringen Dosen hochgiftig: der Fingerhut © Wallner
 

Am Wochenende wurde aus Versehen bei der Gärtnerei Hödnerhof in Ebbs in Tirol viermal Fingerhut verkauft. Das berichtet der ORF. Die giftige Pflanze war aber als  essbarer Borretsch etikettiert. Die Gärtnerei hat den Fehler bemerkt und einen dringenden Aufruf gestartet. 

Die Ware sei falsch ausgezeichnet worden, hieß es am Samstag. All jene, die in der Gärtnerei Borretsch gekauft haben, sollen noch einmal prüfen, ob es sich tatsächlich um das essbare Kraut handelt. Zwei Kunden konnten bereits ausgeforscht werden und wurden über die Gefahr informiert.

Bei zwei weiteren Personen, die in der Gärtnerei einkauften, war das bisher noch nicht möglich. Im Zweifel sollte die Pflanze auf keinen Fall gegessen werden, denn Fingerhut ist auch in kleinen Mengen hochgiftig.

Kommentare (1)
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Irgendeiner
1
5
Lesenswert?

Naja,peinlich daß das in einer Gärtnerei passiert,aber richtig

reagiert,passiert ja jedes Jahr sehr viel,ob bei Bärlauchkauf oder diversen Pilzen.Und bei Borretsch sollte m,an sich auch aufs laufende bringen,so ganz problemlos ist das auch nicht,auch wenn es um eine Pflanze mit langer Tradition geht.