Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

HallstattPaar mit aggressivem Wolfshund in Bergnot

Ein tschechisches Paar verirrte sich am Samstag auf einer Wanderung in der Nähe von Hallstatt. Weil sie einen Wolfshund mitführten, der sich nicht beruhigen ließ, mussten die drei von einem Hubschrauber ins Tal gebracht werden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© APA/EXPA/JFK
 

Der 37-Jährige und seine 35-jährige Partnerin wanderten am Samstag gegen Mittag in Richtung Hirschaualm. Im Normalfall benötigt man für diese Route rund 2,5 Stunden, wie die Polizei mitteilte. Das Paar kam am Nachmittag aber vom Weg ab und verirrte sich, zusätzlich verlor der Mann am Weg seinen Rucksack. "Entnervt, entkräftet und aufgrund der Aussichts- und Orientierungslosigkeit setzte die 35-Jährige dann einen Notruf ab", schreibt die LPD Oberösterreich in einer Aussendung.

Zwei Alpinpolizisten und zehn Bergretter stiegen zum Paar auf und fanden die beiden gegen 19 Uhr. Erst da stellte sich heraus, dass neben den zwei Personen auch noch ein Wolfshund zu retten war. Dieser sei derart aggressiv gewesen, dass ein Abstieg nicht möglich war, so die Polizei. Ein Polizeihubschrauber musste angefordert werden. "Mit enormer Kraftanstrengung" konnte dem Hund schließlich ein Beißkorb angelegt werden. Der Hund wurde schließlich am Tau, das Paar im Hubschrauber ins Tal gebracht.

Kommentare (8)
Kommentieren
Ichweissetwas
0
0
Lesenswert?

Armer Hund!!!

Musste mit zwei Idioten mitwandern! Verstehe die Reaktion des Hundis !!

Manni6121980
0
0
Lesenswert?

Wandern mit Hund

Ich weiss nicht was für idoten ihr seits die jetzt da schlecht reden von saftiger rechnung bei solchen meldungen könnte ich kotzen und euch wünschen das ihr mal in not geraten und eine saftige rechnung bekommt

auf jeden fall ist mir soein bericht lieber als corona leugner oder eine abschiebe demo für asyl schwerverbrecher

ihr seits echt zum K.....

Hildegard11
2
5
Lesenswert?

Diese Gesellschaft....

...degeneriert derartig. Wer zum Leben zu blöd ist, holt den Hubschrauber.

Cäsar
1
0
Lesenswert?

Es ist ein Witz so einen Hund auf eine solche Tour mit zu nehmen.

Den das ist Liebe Zeitung kein Wolfshund sondern ein Wolfhund und was das scheiß Abrichten betrifft sie Klugscheißer reden sie von etwas wie man sieht wovon sie absolut keine Ahnung haben.
Den ein Wolfhund hat bei Stress einen enormen Wachinstinkt, der lässt sich für sein Rudel töten.
So ein Hund gehört einfach nicht auf so eine Wanderung, nicht wenn ich mich selbst nicht auskenne, nicht bei diesen Temperaturen, Das ist ein " Wolf" und kein Husky.

HoellerP
1
7
Lesenswert?

Unabhängig davon...

....ist das nicht ein Bild von Heiligenblut?

dieRealität2020
7
17
Lesenswert?

Unglaublich was bei derartigen Einsätzen am Berg an Retter und Geräten bewegt werden muss.

.
Und immer wieder die Sorglosig-, Verantwortungslosigkeit mit der sich Menschen in diesem Falle sogar mit Hund (ohne Beißkorb) in den Bergen bewegen. Vom finanziellen Einsatz ganz zu schweigen.
.
Unglaublich wenn ich mir diese Zahlen ansehe: 2020!
Wie aus der Alpinunfallstatistik 2020 hervorgeht, sind im Jahr 2020 zwischen 1. Januar und 31. Dezember 261 Menschen in Österreichs Bergen ums Leben gekommen. Das Zehnjahresmittel liegt bei 290 Toten pro Jahr. Im Jahr 2020 starben österreichweit 42 Frauen (16%) und 219 Männer (84%) am Berg.
.
Zwei Alpinpolizisten und zehn Bergretter stiegen zum Paar auf und fanden die beiden gegen 19 Uhr. Erst da stellte sich heraus, dass neben den zwei Personen auch noch ein Wolfshund zu retten war. Dieser sei derart aggressiv gewesen, dass ein Abstieg nicht möglich war, so die Polizei. Ein Polizeihubschrauber musste angefordert werden.
.
Beinahe so viele Verkehrstote auf Österreichs Straßen.
338 Menschen verunglückten 2020 auf Österreichs Straßen tödlich. Das sind um 78 Todesopfer oder 18,8 Prozent weniger als im Jahr 2019 (416) und bedeutet gleichzeitig die bisher niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen im BMI im Jahr 1950.

HRGallist
8
43
Lesenswert?

Paar mit agressivem Wolfshund in Bergnot

Das sind besonders gute Bedingungen für die Retter. Hoffentlich fällt die Rechnung entsprechend saftig aus. Wshrscheinlich wollte der Hund nur „spielen“. Und hoffentlich sind nicht sndere Bergwanderer durch diese erfoögreichen „Hunderzieher“ bei einer Begegnung in Schwierigkeiten geraten.

mitredner
26
9
Lesenswert?

Ja genau ... HRGallist

... wie aus dem Bericht hervorgeht war das Paar erschöpft und wahrscheinlich auch in Angst - sonst setzt man keinen Notruf ab, Der Hund kriegt diese Angst mit und hat selber Angst - es muss sich keineswegs um ein aggressives Tier handeln, alle sind in eine Ausnahmesituation geraten.
Sowas passiert inaktiven Menschen sicher nicht - gehören Sie dazu?
Woher nehmen Sie Ihr Wissen über die "Hundeerzieher"? Haben Sie Erfahrung diesbezüglich? Worauf stützen Sie Ihre Urteile, waren Sie beim Einsatz dabei?