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SchießunfallMit Waffen aufeinander gezielt

Schießunfall in Nickelsdorf kam offenbar aus Leichtsinn zustande. Das legt das endgültige Untersuchungsergebnis des Bundesheeres nahe.

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© (c) AP (Ronald Zak)
 

Nach dem Schießunfall in Nickelsdorf, bei dem ein 19-jähriger Milizsoldat schwer verletzt wurde, liegt nun das endgültige Untersuchungsergebnis des Bundesheeres vor. Demnach dürften die Burschen mit ihren Dienstwaffen gespielt und aufeinander gezielt haben.

"Die Soldaten haben die Waffe unbefugt herausgenommen, sie haben sogenannte Übungen gemacht damit, was also während des Einsatzes streng und strikt verboten ist", sagte Verteidigungsministeriumssprecher Michael Bauer im ORF. Die jungen Männer hätten so lange geladen und entladen, bis sie nicht mehr gewusst hätten, welchen Zustand die Waffe gehabt habe.

Die zwei Soldaten hätten dann auch gegenseitig mit der Waffe aufeinander gezielt, so Bauer. Der Schütze habe bei seiner Befragung auch angegeben, dass er wisse, dass das ausdrücklich verboten gewesen sei und dass er auch während seiner Ausbildung mehrmals darauf hingewiesen worden sei. 

Dem verletzten Soldaten gehe es mittlerweile den Umständen entsprechend gut. Er sei wieder auf den Beinen, könne einige Schritte im Spital machen und auch wieder essen. Die Staatsanwaltschaft wird vermutlich gegen den 20-jährigen Schützen Anklage erheben. Ein Prozess wegen grob fahrlässiger schwerer Körperverletzung scheint wahrscheinlich. Im Falle eines Urteils drohen dem Soldaten bis zu drei Jahre Haft.

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Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Brigadiere und Generäle

diese Parteisoldaten sollten sich besser um die fach- und sachgerechte Ausbildung "am Mann / an der Frau" kümmern, als die Tage bis zum Eintreten in ihre Pensionen in den Büros und Offizierskasionos abzusitzen.

hermes74
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Eigenverantwortung

Von erwachsenen Menschen sollte man eigentlich davon ausgehen können dass sie nicht so dämlich sind um mit Dienstwaffen "zum Spaß" aufeinander zu zielen.
Offensichtlich ist aber Eigenverantwortung nicht notwendig, sonst könnte man ja niemanden mehr ,für eigenes Versagen, die Schuld zuweisen.

amse84ik
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Sie sind bestimmt

Ein Insider ... vielleicht kein Brigadier oder General geworden.

Schwoazasteira92
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Generäle

Es gibt nur einen General (Anm. BRIEGER).