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Gastro-ÖffnungWien wirbt mit Gratis-Quarantäne

Um Gäste anzulocken, wird es in Wien kostenlose Tests und Quarantäne-Zimmer für Touristen geben. Die meisten halten sich an die Corona-Bestimmungen in der Gastro.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: NACHWEIS F�R EINTRITTE IN GASTRONOMIE
© (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Covid-bedingte Quarantäne bedeutet grundsätzlich die völlige Isolation, aber nicht alle Menschen können oder dürfen so lange alleine sein. Die Stadt Wien hat daher Unterkünfte für an CoVid-19 erkrankte Menschen bereit gestellt. Diese Quartiere gibt es auf den Steinhofgründen und nun auch im Hotel de France in der City. Diese Unterkünfte stehen laut ORF auch Touristinnen und Touristen zur Verfügung, wenn sie sich bei einem Aufenthalt in Wien angesteckt haben und in Isolation müssen.

Der Aufenthalt während der Quarantäne wird von der Republik übernommen. Dazu können Gäste in Wien das Testangebot der Stadt kostenlos nutzen. Einige Hotels bieten darüber hinaus direkt im Haus Tests für Gäste an, darunter das Hotel Sacher, das Palais Hansen Kempinski und das Hotel Park Hyatt.

Laut Gastrospartenobmann Peter Dobcak funktioniere der Betrieb in den allermeisten Betrieben gut: "Bei 99,5 Prozent funktionieren die Covid-Vorgaben." Die Gäste seien kooperativ, es gebe keine großen Probleme wegen der Nachweise für den Eintritt. Unter strengen Schutzmaßnahmen konnten vor einer Woche rund 9000 Gastrobetriebe wieder Gäste empfangen. 

Dobcak forderte allerdings längere Öffnungszeiten. Als Beispiele für die Notwendigkeit führte er die Partys am Donaukanal und am Karlsplatz an. Die Nachtgastronomie müsse öffnen können. Dazu müsste der wohl auch der vorgeschriebene Zweimeterabstand fallen - eine weitere Forderung Dobcaks.

"Dialog statt Strafe"

Auch das Büro für Sofortmaßnahmen berichtete von guten Erfahrungen. Insgesamt 500 Lokale wurden demnach bis jetzt kontrolliert, dabei wurden 150 Übertretungen festgestellt. Im Detail halte sich der Großteil an die Vorgaben, es seien nur ein paar wenige Lokale gewesen, in denen es aber sehr viele Beanstandungen gegeben habe. Vor allem am Wochenende seien überfüllte Lokale geräumt worden, etwa in der Innenstadt, wo sich 180 Personen in einem viel zu kleinen Lokal befanden. Immer wieder beanstandet wurden fehlende Masken und zu wenig Abstand.

Die Polizei betonte, nach über einem Jahr an Erfahrung weiter auf das System „Dialog statt Strafe“ zu setzen. Es erfolge eine rechtliche Aufklärung der aktuellen Bestimmungen und das Ersuchen, sich an diese zu halten. In der Regel halte sich ein Großteil der Bevölkerung an die geltenden Maßnahmen, womit die polizeiliche Arbeit mit einem aufklärenden Gespräch erledigt sei. Dennoch habe auch sie im Zuge von Streifendiensten 1400 Lokale kontrolliert und dabei 73 Anzeigen ausgestellt.

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