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Zu jungKeine U-Haft für Verdächtige nach Messerattacke

Weiter in Haft bleibt jener 19-Jährige, der auf seinen Stiefvater am Samstag eingestochen haben soll.

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© (c) Juergen Fuchs
 

Zwei nach der Messerattacke auf einen 60-Jährigen in Wiener Neustadt festgenommene Verdächtige sind am Donnerstag aus der Justizanstalt entlassen worden. Das Landesgericht Wiener Neustadt habe die Verhängung der Untersuchungshaft als unverhältnismäßig angesehen, sagte Sprecherin Birgit Borns auf APA-Anfrage. Dem Duo seien allerdings Weisungen erteilt worden. Weiter in Haft bleibt freilich jener 19-Jährige, der auf seinen Stiefvater am Samstag eingestochen haben soll.

Die Unverhältnismäßigkeit der U-Haft sei u.a. durch das junge Alter der beiden Verdächtigen begründet, betonte Borns. Aufgetragen worden sei den beiden, "dass sie parat bleiben müssen und sich mit keinem Beteiligten absprechen dürfen".

Keine Lebensgefahr

Der 19-jährige Beschuldigte soll in einer Garage im Zuge eines Streits mehrfach mit einem Messer auf seinen Stiefvater eingestochen haben. Das Opfer wurde in das Landesklinikum in der Statutarstadt gebracht und intensivmedizinisch betreut. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Der mutmaßliche Täter war nach der blutigen Attacke geflüchtet. Er wurde noch in der Nacht auf Sonntag festgenommen. Ermittelt wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Was den 18- und den 15-Jährigen angehe, gebe es konkrete Hinweise, dass ihnen die Tat angekündigt worden sei, schrieb der "Kurier". Das Duo soll den Beschuldigten deshalb auch zu der Garage begleitet haben.