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Bedenklicher Tod in SimmeringFremdkörper in Kehlkopfbereich: Wienerin war erstickt

36-Jährige soll aber auch Verletzungen am Kopf und Hals gehabt haben. Ob die von Fremdverschulden stammen oder von den Wiederbelebungsversuchen ihres Mannes bleibt vorerst ungeklärt. Der Ehemann bleibt auf freiem Fuß.

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In diesem Haus in Wien-Simmering wurde die tote Frau gefunden © (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Aus ermittlungstaktischen Gründen hat die Wiener Polizei nach der Obduktion einer 36-jährigen Frau und der Enthaftung ihres zunächst tatverdächtigen Ehemannes keine Einzelheiten nennen wollen. Nun berichtet die "Kronen Zeitung" am Samstag, dass die in Simmering aufgefundene Leiche einen Fremdkörper zwischen den Stimmlippen im Bereich des Kehlkopfes aufwies. Die Frau sei erstickt.

Minutenlang habe die Mutter eines kleinen Buben nach Luft gerungen, hieß es in dem Zeitungsbericht. Ihr Mann (44) habe sie retten wollen, beteuerte er. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte die 36-Jährige den Kampf um ihr Leben verloren. Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, betonte am Donnerstag gegenüber der APA, dass die bisherigen Obduktionsergebnisse nicht ausreichend für einen dringenden Tatverdacht gegen den kurzfristig inhaftierten Ehemann seien.

"Nach wie vor kann der Verdacht eines möglichen Fremdverschuldens von den Gerichtsmedizinern weder ausreichend bestätigt noch definitiv ausgeschlossen werden", so die "Krone" (Samstag-Ausgabe). Bei der 36-Jährigen seien auch Kopfverletzungen und Würgeangriffsspuren entdeckt worden. "Ob diese von den verzweifelten Versuchen des Ehemannes stammen, den Fremdkörper aus der Kehle seiner Frau zu entfernen, ist noch unklar." Seitens der Polizei gab es dazu auf APA-Anfrage keine Angaben.

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