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Große SuchaktionNeunjähriger marschierte 20 Kilometer in Patschen, um Papa zu sehen

Ein Neunjähriger verschwand aus einer betreuten Einrichtung in Oberösterreich und löste damit eine großangelegte Suchaktion der Polizei aus. Ihn trieb die Sehnsucht nach seinem Vater.

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© APA/THEMENBILD
 

Ein Neunjähriger, der in einer betreuten Einrichtung in Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) lebt, ist am Montag 20 Kilometer weit allein und in Hausschuhen in Richtung Taufkirchen an der Trattnach (Bezirk Grieskirchen) marschiert, weil er seinen Papa besuchen wollte. Nachdem sein Verschwinden bemerkt worden war, wurde eine große Suchaktion gestartet. Der Vater fand seinen Sohn nach einigen Stunden in Gallspach (Bezirk Grieskirchen), berichtete die Polizei.

Der Bub dürfte sich am späten Nachmittag auf den Weg gemacht haben. Eine Betreuerin schlug Alarm, dass er vermisst werde, und es wurde eine Suchaktion eingeleitet. Zehn Streifen, zwei davon mit Hunden, und ein Hubschrauber waren daran beteiligt. Auch der Vater, der im rund 30 Kilometer entfernten Taufkirchen lebt, suchte mit. Er fand seinen Sohn schließlich um 20.15 Uhr in Gallspach. Das Kind war wohlauf und hatte bereits zwei Drittel des Weges auf eigene Faust zurückgelegt.

Kommentare (4)
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Civium
0
8
Lesenswert?

Da drückt es einen die

Tränen in die Augen !!!!!

celtica
1
29
Lesenswert?

Das ist Liebe!

Hoffentlich bekommt der kleine Mann die Möglichkeit, seinen Vater regelmäßig zu sehen.

Bluebiru
9
133
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Armer Bub

Es ist schrecklich, was den Kindern oft angetan wird.

mobile49
3
205
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das ist liebe

tapferer kleiner "mann"