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CoronavirusNiedrigster Montagswert seit Anfang März: Nur 1566 neue Fälle

Auch wenn es am Sonntag bekanntlich weniger Tests gibt: Am Montag der Vorwoche waren es noch 2117 Neuinfektionen gewesen.

© APA/BARBARA GINDL
 

1566 Neuinfektionen binnen 24 Stunden: Der erfreuliche Trend nach unten setzt sich fort, waren es am Montag der Vorwoche doch noch 2117 Neuinfektionen gewesen. Es ist damit der niedrigste Montagswert seit Anfang März. Die gemeldeten Neuinfektionen lagen deutlich unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage, da waren es täglich 2.144. Allerdings wurden am Sonntag auch nur 33.741 aussagekräftige PCR-Tests ausgewertet, davon fielen 4,6 Prozent positiv aus. Im Schnitt waren es seit vergangenen Montag täglich mehr als 66.000 PCR-Analysen, 3,2 lieferten positive Ergebnisse auf SARS-CoV-2.

Auch die Zahl der Todesopfer sinkt: Laut Innen- und Gesundheitsministerium waren es elf Tote (Stand 26.4. 9 Uhr). Insgesamt starben bereits 10.098 Menschen an oder mit Corona in Österreich.

Leicht zurück mit um fünf weniger registrierten ging auch die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Österreich. Auf den Normalstationen kamen hingegen 43 Patienten dazu.

Am Montag mussten österreichweit 1.824 Menschen im Krankenhaus behandelt werden, um 38 mehr als am Sonntag. Insgesamt ist die Zahl der Patienten jedoch seit vergangenen Montag um 276, die rund 13 Prozent ausmachen, zurückgegangen. Immer noch benötigten 517 Menschen intensivmedizinische Versorgung. Das waren fünf weniger als am Sonntag. Innerhalb der vergangenen Woche ging die Zahl der Schwerkranken um 53 zurück. Zuletzt lagen vor rund einem Monat - am 28. März - mit 519 ähnlich viele Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Montag 168,6 Fälle je 100.000 Einwohner, nach 174,8 am Sonntag. Am höchsten war sie mit 230,6 in Vorarlberg, das als einziges Bundesland die Gastronomie geöffnet hat. Als diese am 15. März aufsperrte, lag die Sieben-Tages-Inzidenz noch bei 67,2. Die geringste Inzidenz - unter 100 - gab es am Montag mit 99,2 im Burgenland. Österreichweit galten 25.230 Menschen als aktive Fälle, um 507 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich bereits 610.545 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. 575.217 gelten als genesen.

Hohes Infektionsgeschehen in Vorarlberg

Die Zahl der Corona-Erkrankten auf den Vorarlberger Intensivstationen ist am Montag um einen Fall auf acht Patienten angestiegen, laut Dashboard des Landes standen am Sonntag 116 Neuinfektionen 42 Genesungen gegenüber, damit galten 1.777 Personen (plus 73) als Corona-positiv. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 240 (Österreich-Durchschnitt: 182), damit wies Vorarlberg in dieser Statistik den schlechtesten Wert im Bundesgebiet auf.

Sowohl in der Talschaft Bregenzerwald mit rund 32.000 Einwohnern als auch in Lustenau (24.000 Einwohner) nahmen die Fallzahlen zuletzt stark zu. Im Bregenzerwald waren bis Sonntagabend 316 Corona-Infektionen bekannt. Betroffen waren vor allem Minderjährige (64). Ähnliches galt für Lustenau, wo am Montag 145 Fälle verzeichnet waren - dort kamen in einer Woche 80 Neuinfektionen hinzu, auch in Lustenau war der Anteil der Minderjährigen mit 80 hoch. Sowohl im Bregenzerwald als auch in Lustenau werden ab Dienstag sämtliche Oberstufenklassen wieder im Distance Learning geführt. Welche weiteren Maßnahmen noch gesetzt werden, sollte im Lauf des Montags bekannt gegeben werden.

Landesweiter Infektions-Hotspot blieb weiterhin Dornbirn mit mittlerweile 215 Fällen. Auf Platz zwei folgte Feldkirch mit 165 Infektionen vor Lustenau (145) und der Landeshauptstadt Bregenz (89). In 15 der 96 Vorarlberger Kommunen lagen aktuell keine Corona-Fälle vor. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 240 (Österreich-Durchschnitt: 182), damit wies Vorarlberg in dieser Statistik den schlechtesten Wert im Bundesgebiet auf

Kommentare (1)
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Laser19
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Lesenswert?

Hurra, nur noch 1566 Neuinfektionen, wir sind auf dem richtigen Weg!

Dass die Zahl von 33 Tausend Tests im Vergleich zu den durchschnittlich 66 Tausend allerdings eher auf einen neuen Höchstwert zumindest der letzten Wochen hindeutet, kommt unseren Experten gar nicht in den Sinn - ist ja höhere Mathematik