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Gegen BandenkriminalitätOperation Trivium: Auch Österreich machte mit

17 Länder beteiligten sich an der mehrtägigen Aktion. In Österreich wurden dabei 44.471 Personen und 33.950 Fahrzeuge kontrolliert.

© APA/ERWIN SCHERIAU
 

Polizeikräfte in 17 Ländern haben sich im Rahmen der Operation Trivium von Europol an einer Aktion gegen mobile organisierte Banden beteiligt. Österreichweit wurden dabei 44.471 Personen und 33.950 Fahrzeuge kontrolliert, drei davon sichergestellt und eine Person wegen Kfz-Diebstahls festgenommen, berichtete das Bundeskriminalamt (BK) am Mittwoch auf APA-Anfrage. Insgesamt nahmen die Beamten in Europa 228 Personen in Gewahrsam. Neben 16 EU-Staaten wirkte Albanien mit.

Operation Trivium ging zwischen 13. und 16. April über die Bühne. Im Visier der Behörden standen mobile Banden, meist bestehend aus "Kleinkriminellen" ohne feste Heimatbasis, "die sich auf Wohnungs- und Kfz-Diebstähle sowie kleinere Straftaten wie Kellereinbrüche, Laden-, Taschen- und Trickdiebstahl usw. spezialisiert haben", wie Silvia Kahn, Sprecherin des BK, erklärte.

In Österreich beteiligten sich das BK und die Landespolizeidirektionen mit rund insgesamt 500 Beamten am Einsatz. Die SOKO Kfz führte täglich abwechselnd Schwerpunkte an den Grenzübergängen Spielfeld in der Steiermark, Nickelsdorf beziehungsweise Kittsee im Burgenland und Drasenhofen in Niederösterreich durch.

Laut Europol-Aussendung wurden im Rahmen des gesamten Schwerpunkts 88 Fahrzeuge sowie zahlreiches Diebesgut, große Mengen an Bargeld sowie illegale Substanzen sichergestellt. Operation Trivium wurde 2013 gestartet, um kriminellen Netzwerken das Handwerk zu legen, die die Straßeninfrastruktur der EU nutzen, um verschiedene grenzüberschreitende Verbrechen zu begehen. Diese Gruppierungen versuchen mittels Mobilität und ständigem Wechsel ihrer Vorgehensweisen unentdeckt zu bleiben.

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