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2252 Corona-NeuinfektionenMehr als 600 Covid-19-Infizierte auf Intensivstationen

Auch wenn die Zahl der Neuinfizierten zurückgeht - die Lage auf den Intensivstationen bleibt weiterhin kritisch. Besonders ernst ist die Lage derzeit in Wien.

© APA/HELMUT FOHRINGER
 

2252 Neuinfektionen, 2305 Hospitalisierte, davon 602 auf Intensivstationen - auch wenn die Zahl der neuen Fälle wochenendbedingt zurückgeht, da werden nämlich weitaus weniger Testungen als unter der Woche durchgeführt, die Lage auf den Intensivstationen bleibt weiterhin kritisch.

Besonders dramatisch ist die Situation auf Wiens Intensivstationen: Hier kamen in den vergangenen 24 Stunden acht weitere Intensivpatienten hinzu. Insgesamt werden derzeit 602 Corona-Patienten in Österreich intensivmedizinisch behandelt - ähnlich viele Fälle gab es zuletzt im Dezember. Die Zahl jener Patienten, die auf den Normalstationen behandelt werden, verringerte sich indes um 70.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Burgenland: 52
Kärnten: 118
Niederösterreich: 537
Oberösterreich: 421
Salzburg: 116
Steiermark: 284
Tirol: 121
Vorarlberg: 91
Wien: 512

Von der nunmehrigen dritten Welle besonders stark betroffen ist der Osten Österreichs. In Wien mussten seit Samstag acht weitere Intensivpatienten aufgenommen werden, nunmehr benötigen 243 Menschen dort eine Behandlung. Innerhalb der vergangenen Woche kamen 20 Patienten hinzu, was einer Steigerung von neun Prozent entspricht. In Niederösterreich lagen am Sonntag 125 Schwerkranke auf Intensivstationen, der Höchststand war am Mittwoch mit 126 belegten Betten verzeichnet worden. Seit Samstag kamen fünf Patienten hinzu. Im Burgenland benötigte am Sonntag im Vergleich zum Samstag ein Patient weniger intensivmedizinische Versorgung, in Summe waren es 23 Patienten.

Bisher gab es in Österreich 577.007 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (11. April 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.687 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 535.798 wieder genesen.

Kommentare (40)
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Irgendeiner
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Ach ja,und noch was,der rote rote Wiener Stadtrat Hacker, der Aufsperren schreit seit Beginn der Pandemie,

wurst was,ob Parks zum clustern oder Beisln zum saufen und clustern,hat die lokalchauvinistische Karte gespielt und gesagt,im AKH liegen auch Nichtwiener in der Intensiv.Dazu ist mehrlei zu sagen,erstens,das AKH war immer für einen größeren Einzugsbereich geplant,Hacker und gezahlt Hacker haben das nicht die Wiener sondern wir alle und ich bin Kärntner, Hacker und ich würd mich in den Klotz den ich kenn nur und ausschließlich dann reinlegen wenn die dort was an mir machen was unsere nicht durchführen,so schön ist das Medizinlabyrinth auch nicht.Und als Kärntner hätte ich ,Hacker, auch nichts dagegen Wiener in unsere Betten zu legen ,weils auch Menschen sind und die Verteilung auf Länder die diesbezüglich noch nicht voll sind ,der letzte Puffer ist vor der Triage,die übrigens auch nicht nach Meldezettel erfolgen wird.,Und eigentlich hätte das Ziel zu sein das Fiasko zu verhindern,was man am besten mit einem Schweigegelübde für taulose Aufsperrenschreier erreichen würde,da mein ich Basti und sie,es reicht.Und als Sozialdemokrat sollten sie sich schämen auch noch.

Morpheus17
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Armutszeugnis der Gesundheitspolitik

Wenn bei 602 Covid Intensivpatienten das Gesundheitsystem defakto zusammenbricht - Was machen wir, wenn es einmal eine Krise gibt? Fazit: Ein Jahr grünes Versagertum im Gesundheitsbereich.

Irgendeiner
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Ach komm morpheus,paradox gesagt,wach auf und schiebs nicht den Grünen hin,

Anschober macht auch Fehler,aber er ist eingeklemmt zwischen blauaffinen Leugnern und einem Studienabbrecher der über ein Jahr ums Verrecken anderer nichts unpopuläres tun wollte,schon der erste Shutdown war zu spät,man stellt sich in einer definierten Pandemie nicht hin und kräht "Es kommt oder es kommt nicht" und schaut zwei Wochen zu um draufzukommen was exponentiell sei wenn man vorher Beschaffungshilfe der EU abgelehnt hat und die Zentralstelle für sowas von einer blauen Ministerin abschaffen ließ damit Rendi nicht zurück kann,weil nämlich wenn Pandemien prognostiziert sind sowas rotzdumm ist.Man kanns auch so sehen,manche,nicht die Regierung, hier haben von Schmierinfektionen,von indirekt genäherten Liegenzeiten des Virus,von neurologischen Schäden gesprochen unter Dauerlöschung während andere ihr Image pflegten und Licht am Ende des Tunnels halluzinierten und aufsperren von Anfang bis Ende auf ihre Werbefahnen schrieben.Es ist immer um Menschenleben gegangen, von Anfang an und das bis heute nicht in die Köpfe.Weil ihr eine Pandemie für ein Fußballspiel haltet und Politiker ohne Tau für Sporthelden und das kostet, Leben nämlich.

Mein Graz
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@Morpheus17

Da liegst du völlig falsch.
Nicht die Grünen haben in den letzten Jahren/Jahrzehnten versagt, sondern die damals noch unter Schwarz laufenden Türkisen mit den Roten, unter deren Regierungen die Intensivbetten verringert wurden.
Dass die Krankenhäuser auf Grund der fehlenden DGKP einmal in die Knie gehen werden war ebenfalls schon Jahrzehnte bekannt - und es wurde nichts getan.

Die von dir gescholtenen Grünen müssen jetzt ausbaden, was in den Jahren zuvor verabsäumt wurde. Denn dass man Intensiv-Pflegepersonen nicht in einem Jahr ausbilden bzw. herzaubern kann müsste schon dem letzten Kritiker der Grünen bekannt sein.

Morpheus17
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Konnte keinen Korrekturansatz von Anschober erkennen

@Mein Graz
Insofern ist sehr wohl das Ministerium wesentlich verantwortlich. Dass sich die Grünen das Gesundheitsresort angetan haben, wo das Querschnittsmaterienproblem zwischen Bund, Land und tws Gemeinde ein gordischer Knoten ist, zeigt auch nicht gerade für Weitblick.

Mein Graz
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@Morpheus17

Du glaubst tatsächlich, dass sich die Grünen das Ressort aussuchen konnten? Dann träumst du sicher auch von warmen Eislutschern.

Kurz hat sich alle Ressorts behalten, mit denen er glaubte punkten zu können. Dass das Gesundheitsressort durch die Pandemie so eine Gewichtung erfahren konnte wusste Kurz ja nicht - und könnte sich vermutlich jetzt in den Allerwertesten beißen, dass er das den Grünen zugeschanzt hat.

DavidgegenGoliath
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Wenn eine Millionenstadt, mit 260 Intensivpatienten,

überfordert ist, ist es eine Bankrotterklärung für das Wiener Gesundheitssystem!

Mein Graz
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@DavidgegenGoliath

Wien hat dzt. m.W. 310 Intensivbetten, die mit Covid-Patienten belegt werden können.

Dass es nicht mehr sind ist wohl eher den Regierungen der letzten Jahrzehnte zuzuschreiben als dem Wiener Gesundheitssystem.

future4you
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Charakter und Verantwortung

Wäre man charakterlos, dann würde man den Demonstranten, die sich nicht an die Corona Regeln halten wünschen, dass sie nur einen einzigen Tag erfahren, was es bedeutet, intensivmedizinisch betreut werden zu müssen. Und welch übermenschlichen Einsatz es für Ärzte und Pflegepersonal erfordert, um für das Leben zu kämpfen. Die leben Verantwortung für den anderen. Während Sie, die Sie auf den Straßen mutwillig sich selbst und andere gefährden, weder Charakter, noch Verantwortung und schon gar keine Lösungskompetenz besitzen.

Lepus52
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Sie haben recht, aber

jene die glauben mit zöglerlichen und verspäteten Maßnahmen und dem schielen auf Umfragewerten ihre Popularität steigern zu können sind auch Täter, denn sie handeln wider besseren Wissens. Dr. Rendi-Wagners hat stets gemeint, dass die Wahrheit den Menschen zumutbar ist und ein rechtzeitiger wirkungsvoller Lockdown hätte auch der Wirtschaft weniger geschadet. Hier sind auch Dr.Rendi-Wagners Genossen Doskozil und Kaiser nicht gerade hilfreich gewesen und haben mit ihrem Föderalismusgesulze zu den unkoordinierten Verhalten beigetragen. Ein kleines Land wie Österreich leistet sich 9 verschiedene Strategien und versucht das Rad 9x zu erfinden.

beneathome
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Außer Kontrolle

ist auch das Steirische Gesundheitssystem geraten. Und das nicht nur wegen Korona. Na ja, bei so einer Landesregierung. Über aktuelle steirische Fälle liest man nicht in der Kleinen, sondern in der Heute Ausgabe!

calcit
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Dann lesen sie weiter...

...die Heute Ausgabe... ist ja durchaus ein Qualitätsmedium...

blubl
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🤔

Ich gebe Ihnen recht, aber wenn es um Qualität ginge, dann ist die Headline von diesem Artikel falsch.  Man kann sich mit dem Virus (SARS-CoV-2) Infizieren und daran Erkranken (Covid19). Die Headline müsste also der Qualiät geschuldet "Mehr als 600 Covid 19 Erkrankte auf..." lauten.

strohscw
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Jetzt ist es höchst an der Zeit,

dass sich alle Coronaleugner einfinden und erklären, dass sie im Falle des Falles auf ein Intensivbett verzichten.
Also FPÖ-Mandatare, wie wäre es wenn ihr mal vorgehen würdet?

lucie24
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Was ist jetzt eigentlich in Vorarlberg durch die Gastro-Öffnung passiert?

Nichts.

DannyHanny
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Lucie24

Entweder sind Sie in der Gastronomie beschäftigt/ haben selber ein Lokal....weil Sie immer wieder massiv ( und reden sich dabei alles schön, was dagegen spricht) die Öffnung der Gastronomie fordern!
Oder Sie haben ein Problem damit, das Ihnen nicht alkoholische Getränke nicht so munden! ( aber auch da gibt es Hilfe)!

Mein Graz
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@lucie24

Also entweder kannst du keine Statistiken lesen, oder du willst Statistiken nicht anerkennen - oder du verbreitest hier absichtlich Unwahrheiten.

vonnixkummtnix
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Interessant

Vor der Öffnung 1 Patient auf der Intensivstation
Derzeit 11.

Achso. Ist sicher nur, weil Vorarlberg so viel testet.

future4you
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Schön langsam wird es Zeit,

dass den Demonstranten, welche die Regeln nicht einhalten klar zu verstehen gegeben wird, dass ihnen, sollten sie coronabedingt ein Intensivbett beanspruchen, keines zur Verfügung gestellt wird. Das was die hier aufführen ist vorsätzliche Gefährdung von Menschen!

strohscw
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wow,

hätte ich es vorher gelesen, dann hätte mein "Daumen hoch" bei Ihnen genügt!

VH7F
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Wenn die Neuinfektionen weiter sinken,

werden auch die Patienten im Krankenhaus wieder weniger werden.

gb355
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na ja..

WOZU SCHON WIEDER EIN ROTER DAUMEN RUNTER?
unbeschreibblich dumm?

strohscw
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tja,

da sind einige unterwegs, die gar nicht in der Lage sind sinnerfassend zu lesen, oder solche die einfach nur dagegen sind, egal worum es sich handelt.

andrea84
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Wien Lockdown

Gut das wien Niederösterreich und Burgenland in den lockdown gegangen sind, die zahlen machten dies auch notwendig.

pqs
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Bei den Impfungen dürfen Kosten keine Rolle spielen

Eine einzige Woche Lockdown nur in Ostösterreich kostet den Handel nach Angaben des handelsverbands 420 Millionen Euro, das entspricht in etwa 35 Millionen Impfdosen des Biontech/Pfizer impfstoffs, bzw. der Vollimmunisierung von über 17 Millionen Menschen. Schon klar, dass bei den Impfungen noch Kosten für Logistik, Personal, etc. hinzu kommen, aber nur damit einmal die Relationen klar werden.

strohscw
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tja,

leider hatte der Finanzminister keinen Laptop (oder seine Frau war gerade damit spazieren) ansonsten hätte er es sich ausrechnen können. Oder er hat es eh ausgerechnet und wieder mal ein paar Nullen vergessen.

 
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