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StudieKein Präsenzunterricht: Lernen Schüler wirklich so wenig?

Die Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Frühling haben den Lernertrag niederländischer Volksschüler in dieser Zeit praktisch auf null gedrückt. Wie sieht es eigentlich in Österreich damit aus? Eine derzeit laufende Untersuchung der Uni Wien soll das klären.

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Der Lernverlust der im Vorjahr nach dem Lockdown getesteten Schüler entsprach in etwa der Zeit der Schulschließung
Der Lernverlust der im Vorjahr nach dem Lockdown getesteten Schüler entsprach in etwa der Zeit der Schulschließung © Aleksandra Suzi - stock.adobe.co
 

Ein Lernergebnis von null Prozent in Zeiten des ersten Lockdowns, als die Schulen in den Niederlanden für acht Wochen geschlossen waren und die Schüler auch dort auf Distance Learning umsteigen mussten. Das ist das erschreckende Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie der Universitäten von Oxford und Stockholm.

Kommentare (10)
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Frank Kellner
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Probleme herunterspielen ist keine Wissenschaft

Enttäuschend wie die besorgniserregenden Ergebnisse aus den Niederlanden durch Frau Spiel und diesen Artikel heruntergespielt werden. Immerhin wurde in den Niederlanden festgestellt, dass unter den Bedingungen des Lockdown praktisch kein Lernfortschritt erzielt wurde. Und was sind nun die Belege dafür, dass es in Österreich so schlecht nicht ausging? z.B. dass jetzt 98,7 % einen Computer zur Verfügung haben.
Aber funktioniert das online-Lernen denn tatsächlich hinreichend gut, sobald die Technik verfügbar ist? Und wenn inhaltlich nichts oder deutlich weniger gelernt wird, woraus lässt sich dann schließen, das strukturiertes, eigenständiges Lernen gelernt wurde? Eine ernstzunehmende Analyse ist das jedenfalls nicht, eher ein Kalmierungsversuch - aber das macht der Herr Minister ja auch am liebsten.

MartinBaeck
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Sehr individuell

Ich denke, dass die Situation für manche positiv sein kann..meine ältere Tochter (13) hat hohe Kompetenz sich Lerninhalte selbst zu erarbeiten und kommt sehr gut mit den Herausforderungen zurecht. Die jüngere (10) ist weniger souverän und profitiert von Präsenzunterricht, weil da alle Sinne "bespielt" werden und für sie als extrovertierte kleine Persönlichkeit der Klassenverband wichtig ist. Sie verliert in der derzeitigen Situation. Meiner Meinung nach versuchen alle das Beste zu geben, alle (Schüler, Lehrer, Eltern) sind so flexibel wie noch nie, es wurde wahrscheinlich auch Lösungskompetenz entwickelt, die vielen Kindern später in ihren Berufen helfen wird. Konzentrieren wir uns doch bitte nicht nur auf die Mängel, sondern auch was wir alles geleistet haben und weiter leisten. Und ermöglichen wir nachher, denen die es brauchen, aufzuholen. DANKE an alle da draussen: Schüler, Lehrer, Eltern - ihr macht es spitze!

NIWO
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Dieses Jahr sollten die Ferien ausgesetzt werden.

Damit könnte der verlorene Stoff teilweise aufgeholt werden.

Weltreisender
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Bafep Bruck

Arbeitsaufträge am 25. Dezember oder um 17 Uhr bis 24 Uhr zu erledigen. Anweisung nur eine Schularbeit zu schreiben wird ignoriert. Es wurden 2 Schularbeiten geschrieben. Generell weden wesentlich mehr Arbeitsaufträge gegeben. Motto der Schüler ist eh daheim. Erlässe des Ministeriums werden offen ignoriert. Es werden auch Arbeitsaufträge am Sonntag gegeben und diese sind dann bis Montag in der früh zu erledigen. Mein Kind schnauft nur noch. Un mein Kind ist gut in der Schule. Das Lehrpersonal in der Bafep hat kein Gespür.

pzeilinger
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Ich bin Lehrer...

... und meine ehrliche Meinung? Das Homeschooling ist nicht vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. 3 von 25 Schülern arbeiten aktiv mit, der großteil kapselt sich ab. Während ein Schüler spricht bimmelt im Hintergrund das Handy. Andere sind am Anfang der Stunde da und dann aber nicht mehr ansprechbar und so weiter, traurig aber war. (Gleiche auftretende Probleme bei befreundeten Lehrern in anderen Schulen 🤷‍♂️)

Es würde funktionieren wenn viele Schüler eine andere Arbeitsmoral an den Tag legen würden.

AIRAM123
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Die Kinder lernen

... genauso gut und viel wie sonst. Allerdings nur jene, mit der entsprechenden Haltung und Motivation. Und mit dem richtigen Zeitmanagement.
Für diese Teile wiederum sind auch die Eltern mit-zuständig. Keine leichte Zeit, ohne Zweifel, viel Kommunikation ist nötig (Lehrer, Schule etc) aber es gab in der Geschichte viel schwierigere Zeiten durch die unsere Großeltern gegangen sind.

Balrog206
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Airam

Wie soll der gleiche Stoff gemacht werden wenn nicht annähernd die gleiche Menge an std gelehrt wird ? Mein Sohn 1 klasse Htl , 2 Tage vor Ort ( vermehrt Praxis std ) 2 Tage HO aber nicht annähernd 8 std online Unterricht, std Anzahl ist sehr unterschiedlich

untermBaum
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Die Lehrer

Sind fein raus. 100% Gehalt, und die Eltern dürfen neben dem Job und Haushalt auch noch Lehrer, für ein zwei oder drei Kinder sein!

Mein Graz
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@untermBaum

Ätzend. Verächtlich. Neiderfüllt.

Und da bist stolz drauf?

Gotti1958
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Baum

Wenn der Job sooo fein ist, warum bist dann nicht Lehrer geworden?