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Coronavirus3357 Neuinfektionen, Vorarlberg bleibt orange

Bis auf Vorarlberg ist ganz Österreich laut Corona-Ampel weiterhin rot. Es wurden innerhalb von 24 Stunden österreichweit 3357 Neuinfektionen registriert.

CORONA: ER�FFNUNG DER GR�SSTEN TESTSTRASSE �STERREICHS
© (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Nichts Neues von der Corona-Ampel. Auch für die kommende Woche wird die Expertenkommission nur für Vorarlberg die Farbe orange vorschlagen, geht aus einem der APA vorliegenden Arbeitsdokument hervor. Dieses Bundesland hat gegen den österreichweiten Trend auch rückläufige Infektionszahlen. Im Osten machen inzwischen weiter die neuen Varianten Probleme, die im Burgenland schon fast alle Fälle ausmachen.

Konkret wurden dort mehr als 94 Prozent der Neuinfektionen auf eine der wohl gefährlicheren und vor allem infektiöseren Varianten (britische, südafrikanische, brasilianische) zurückgeführt. Auch Kärnten und Wien haben hier Prozentanteile von über 80 Prozent. Auf der anderen Seite sind die neuen Varianten in Vorarlberg (knapp 33 Prozent) und Tirol (gut 45 Prozent) noch unterrepräsentiert.

Was die rohe Sieben-Tages-Inzidenz, also die reinen Fallzahlen, angeht, hat Vorarlberg mit einer Inzidenz von 69,2 auf 100.000 Einwohner klar den besten Wert in der vergangenen Woche. Kein anderes Bundesland liegt unter 100, was als Grenze für die Einstufung mit orange gilt. Den höchsten Wert hat Salzburg mit 283,7. Bei der risikoadjustierten Sieben-Tages-Bilanz, die auch andere Faktoren wie Alter der Erkrankten einbezieht, liegt Salzburg sogar bei 362,9. Vorarlberg hat hier mit 67,4 ein Alleinstellungsmerkmal, das zweit"beste" Bundesland Tirol hat nämlich schon einen Wert von 182,6.

Auch was die Abklärung der Fälle angeht, ist Vorarlberg mit 65 Prozent gut dabei. Eine bessere Bilanz weist nur Wien mit 72 Prozent auf. Dort wurde allerdings in der Vorwoche ungewöhnlich am wenigsten getestet. Den Spitzenwert hat Tirol, wo auf die Bevölkerungszahl bezogen mehr als doppelt so viele Tests vorgenommen wurden als in Wien

Signifikant gestiegen ist in Wien die Positivrate bei den Tests. Bei 1,8 Prozent der Antigen- und PCR-Tests wurde eine Infektion festgestellt. In der Woche davor waren es nur 1,3 Prozent.

Der Bezirk mit den geringsten Fallzahlen war vergangene Woche Reutte im Tiroler Außerfern mit einer Inzidenz von 30,5. Am Stärksten belastet war Wiener Neustadt-Stadt mit 501,9.

Aktuelle Zahlen

Innerhalb von 24 Stunden sind 3357 positive Tests in Österreich registriert worden, berichteten Gesundheits- und Innenministerium am Donnerstag. Im Vergleich zum Donnerstag der vergangenen Woche sind das um 829 Fälle mehr. Mit minus 37 ist die Zahl der Hospitalisierten leicht auf 1.814 gesunken, auch jene der Patienten auf Intensivstationen sank um 14 auf 386.

8.982 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie an oder mit Corona verstorben. Von Mittwoch auf Donnerstag sind 26 neue Todesfälle hinzugekommen. Mittlerweile sind pro 100.000 Einwohner 100,9 Menschen in Österreich im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich seit Ausbruch der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt. 504.581 positive Tests gab es bisher in Österreich. 465.984 haben sich nach einer Ansteckung wieder erholt. Derzeit laborieren 29.615 Menschen an einer Infektion. Das bedeutet, dass in den vergangenen 24 Stunden 1.061 Betroffene hinzugekommen sind.

Die meisten Neuinfektionen von Mittwoch auf Donnerstag gab es in Wien mit 1.019 Fällen. In Niederösterreich gab es 655 positive PCR-Tests, in Oberösterreich 479, in Salzburg 255, in Tirol 209, in der Steiermark 380, in Kärnten 192, im Burgenland 119 und in Vorarlberg 49.

Von den 56.792 innerhalb der letzten 24 Stunden gemachten Tests waren 5,9 Prozent positiv. Am Mittwoch lag diese Positivrate noch bei 7,6. Betrachtet man die Bundesländer einzeln, war der Anteil der Positivtests in Kärnten mit 24 Prozent am höchsten, gefolgt von 18,1 in Oberösterreich. Obwohl es in Wien die meisten Neuinfektionen gab, lag hier die Positivrate lediglich bei 5,3 Prozent. Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr wurden mehr als 6,17 Millionen PCR-Tests durchgeführt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg von 216,9 auf 220,9. Die höchste Rate wurde dieses Mal in Wien registriert, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei 287,4 lag.

1,150.378 Impfungen wurden laut Gesundheitsministerium bisher in den E-Impfpass eingetragen. 9,6 Prozent der Bevölkerung sind teilgeimpft, 3,3 Prozent sind vollständig immunisiert.

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Danke für Ihr Verständnis.

zafira5
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Vergleich

8.982 Menschen sind in Östereich seit Ausbruch der Pandemie im März 2020
verstorben.

Zum Vergleich:

Lt. Puls24 Infoband von heute gibt es
alle 50 Minuten einen Diabetes-Toten..
Das sind ca, 9,100 Diabetes-Tote pro Jahr in Österreich.

Aber den Kurz und den Anschober interessiert nur Corona.

Haben die beiden einmal über Diabetes gesprochen.

N E I N

FRED4712
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nachtrag:

warum sollen die 2 in der derzeitigen situation über diabetes sprechen?? und warum nicht über malaria oder handbrüche?? was soll dieser Zusammenhang? oder erwartest du von den beiden ein Geheimrezept für alle Krankheiten? ....ich bin ratlos

FRED4712
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ich erkläre es auch dir

zum xten mal...gaaaanz langsam......es gibt deswegen "nur" 9000 tote (ich hoffe, es ist kein Angehöriger von dir dabei), WEIL die entsprechenden Maßnahmen gesetzt wurden und werden.....ansonsten hätten wir Zustände wie in bergamo oder brasilien....und für diabetes ist jeder selbst verantwortlich, für eine Ansteckung mit einem potentiall tödlichen Virus ein anderer Mensch....alles klar jetzt?...befürchte nein

zafira5
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ein Zussatz

Meine Frau hat Diabetes Typ1
und ist bei Ihr angeboren.
Kann Dir Besserwisser auch ärtzliche Gutachten zeigen.
Und bei angeborener Diabetes ist man nicht selbst schuld.

zafira5
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Zur Info

Zur Gegendarstellung FRED4712

Meine Frau (60) hat Diabetes Typ1 und ist höchstgradig gefährdet.

Aber das geht der Regierung Kurz beim A..ch vorbei.

Und sicher auch Dir Coronafanatiker.

Ich hoffe Du und Deine Familie bleibt gesund und
das keiner Diabetes bekommt und Jahre in Angst leben muss
weil dann sieht Du die Welt auch anders und das es nicht nur
Corona gibt.

FRED4712
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zur info

bin diabetiker typ 2.....typ 1 ist wesentlich seltener, meine Anmerkung bezog sich daher nur auf typ 2 ......und was genau willst du uns damit sagen? weil typ 1 (meistens) angeboren ist, ist corona harmlos???

samro
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und was tun sie fuer armen diabetiker?

sie zu parolen missbrauchen?

DannyHanny
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Zafira

Wieso immer die Versuche, mit anderen Krankheiten, Covid 19 zu verharmlosen?
Und wenn Sie es schon nicht lassen können, nehmen Sie wenigsten eine Krankheit mit Ansteckungspotential wie z.B Masern, die schon strapazierte Grippe usw. usw.

nijinsky
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Inzidenz ist wertlos

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt ausschließlich die Zahl der positiven Tests binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner an. ABER: Je mehr getestet wird, desto mehr positive Fälle werden entdeckt und desto höher ist die Inzidenz. Da aber nicht alle Bundesländer pro Einwohner gleich viel testen, ist die Inzidenz als Vergleichsmassstab völlig wertlos. Aber sie wird kommentarlos abgedruckt...

mtttt
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mehr testen

Ja, aber im Vergleich zu vor Monaten, wo nur die Verdachtsfälle getestet wurden und klar mehr positive / Test herauskamen testen wir heute für jeden kleinen Anlass (Friseur / Schulen / Reisen etc. Und ? Mehr test, aber weniger Verdachtsfälle / Test.
Aber auch das ist egal, Hygiene / Abstand / Maske und alles was mit etwas Abstand gut funktioniert, wie Restaurants etc. öffnen. Mehr will die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr annehmen. Extremfälle wie Deppenbus nach Wien gehören gestraft, und zwar saftig.

DannyHanny
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Nijinsky

Nur weil Sie es nicht begreifen......andere Menschen interessiert es sehr wohl!

samro
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sie haben wirklich eine eselsgeduld

das sind alles parolenmit hintergrund.
fuer mich sind das ken echten statements sondern parolen mehr nicht.
davon haben wir mehr als genug.
ein grund warum wir sind wo wir sind.