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Schule in der PandemieBildungsexperte Huber: "Nein, Wir haben keinen verlorenen Jahrgang"

Nach einem Jahr Lockdown und Distance Learning haben Forscher um den Bildungsexperten Stephan Huber 100 Studien zum Thema Schule durchleuchtet.

pretty young woman works from home and her daughter has homeschooling
© stock.adobe.com (Hannes_Eichinger)
 

Herr Huber, wie lautet ihr Fazit nach einem Jahr mit Lockdowns und Distance Learning?
STEPHAN HUBER: Die Digitalisierung in den Schulen ist weiter vorangeschritten. Online-Plattformen und Learning Apps sind nun weit verbreitet, Lehrer sind erfahrener im Umgang mit digitalen Medien, die Bildungspolitik hat Zugänge zu finanzieller Unterstützung vereinfacht. Mit einer "Digitalisierungsoffensive" wurde die Ausstattung mit Hardware und Software vorangebracht. Doch vielfach wird berichtet, dass die Umstellung des Unterrichts ebenso wie die technische Ausstattung immer noch nicht störungsfrei und effizient vollzogen werden konnten. Das Potenzial, vor allem auch für mehr Individualisierung beim Lernen und für mehr Zusammenarbeit der Schüler untereinander, kann noch stärker ausgeschöpft werden. 

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gb355
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Lesenswert?

na ja..

Ein verlorenes Jahr?
Vielleicht für manche Kinder, deren Eltern(oder auch Lehrer?) ihren Aufgabe der Erziehung
und Lebensberater VOR DER KRISE nicht gerecht wurden.
Jetzt fällt uns halt diese Kuschelpädagogik der letzten 15 Jahre schwer auf den Kopf!
Anstatt aus Kindern selbstständige, verantwortliche Erwachsenene zu machen, ist doch mehr denn jäh,trotz verschiedener Lehrmodelle, die Abhängigkeit von einem Lehrer , die Bequemlichkeit, das Nicht Beachten von Regeln toleriert worden. Viele können ihre eigene Meinung nicht mehr mit erhobenem Kopf vertreten. Trotz vieler digitaler Medien können Kindern nicht mehr selbstständig Schularbeiten erledigen, weil sie des Lesens, Schreibens, der Logik nicht mehr mächtig sind. Und Vor allem: KEINEN GESTÄRKTEN RÜCKEN besitzen, unsicher und verantworttungslos sind. ARM!
Und auch: "Das Geld kommt ja aus dem Automaten!" oder man bezahlt mit Handy!" oder Ich will gleich mein eigener Chef sein" ohne Grundlagen eines ernstzunehmenden Berufes zu erwerben, ist eine Tatsache, die dieses Dilemma noch schürt.