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TirolSchwazer Durchimpfung problemlos gestartet

Die Impftermine wurden laut Land Tirol bisher "größtenteils wahrgenommen". Es gibt kaum Wartezeiten. LH Platter ist "beeindruckt".

CORONA-IMPFUNG: BEGINN IMPFAKTION BEZIRK SCHWAZ
© APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

Die erste Durchimpfung der Bevölkerung des Tiroler Bezirkes Schwaz ist am Donnerstag problemlos und offenbar unter reger Beteiligung gestartet. Bis zum späten Vormittag wurden in den 26 Impfstationen bereits zahlreiche Impfungen durchgeführt, die Impftermine wurden "größtenteils wahrgenommen", hieß es seitens des Landes gegenüber der APA. Durch die exakte Zuteilung der Impfzeitpunkte habe es kaum Wartezeiten gegeben. Bis Montag soll die erste Impf-Runde abgeschlossen sein.

Die Impfungen werden von Ärzte oder diplomiertem Gesundheitspersonal die Impfung durchgeführt. Die Durchimpfung wird national und international von Medizinern und Virologen wissenschaftlich begleitet. Unter dem Titel "REDUCE" soll sechs Monate lange beobachtet werden, wie sich unter anderem die Infektionszahlen und auch das Auftreten der südafrikanischen Virusvariante verändern.

Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) zeigte sich bei einem Lokalaugenschein in der Bezirkshauptstadt Schwaz "beeindruckt von der Bevölkerung". Die Menschen seien "impfbereit", so Platter, er sei "froh" über die große Zustimmung bzw. Teilnahme an der Aktion. "Das ist ein guter Tag für die Bekämpfung der Mutation", betonte der Landeschef bei einem Medientermin im Einsatzzentrum der Schwazer Feuerwehr. Darüber hinaus handle es sich um ein "Signal, die Pandemie zu bekämpfen", meinte Platter und bezeichnete den Bezirk einmal mehr als "Modellregion".

Wegen der Ausbreitung der südafrikanischen Virusvariante erhielt der Bezirk eine Sondertranche der EU. 48.500 Menschen haben sich für eine Impfung von Biontech/Pfizer angemeldet, das sind 76 Prozent der Impfberechtigten. Gleichzeitig endet um 24.00 Uhr die Ausreisetestpflicht für Tirol. Stattdessen gilt für maximal zwei Wochen eine Ausreisetestpflicht beim Verlassen des Bezirkes Schwaz.

Polizei und Bundesheer werden dort stichprobenartig kontrollieren. Insgesamt stehen dem Bezirk 100.000 Impfdosen zur Verfügung, 64.000 Schwazer kamen für die Impfung infrage. Für die 39 Gemeinden gibt es 26 Impfstandorte. Dort werden Ärzte oder diplomiertes Gesundheitspersonal die Impfung durchführen. Die Durchimpfung soll national und international von Medizinern und Virologen wissenschaftlich begleitet werden.

Die generelle Ausreisetestpflicht in Tirol war in den vergangenen knapp vier Wochen in Kraft. Die nunmehrigen Kontrollen in Schwaz werden an 14 Stellen an Bezirksgrenzen, Autobahnauffahrten und Bahnhöfen stattfinden.

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