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Impfstoff aus ÖsterreichKurz: "Brauchen 30 Millionen Dosen in den kommenden Jahren"

Bundeskanzler Kurz will die heimischen Impfstoff-Produktion ankurbeln. Das Unternehmen Polymun Scientific wird im Auftrag von Biontech Vakzin herstellen. Allerdings nicht unbedingt für Österreich.

 

Österreich, Israel und Dänemark wollen eine gemeinsame Stiftung für Forschung und Entwicklung zur Bekämpfung von Covid-19 gründen. Das gaben die Regierungschefs Sebastian Kurz (ÖVP), Mette Frederiksen und Benjamin Netanyahu am Donnerstag in Jerusalem bekannt. Die Stiftung soll der Grundstein für eine Kooperation bezüglich der Corona-Impfstoffe sein. Das Volumen soll 50 Millionen Euro betragen, teilte Kurz im Anschluss mit.

Kurz und der Geschäftsführer von Polymun Scientific, Hermann Katinger, stellten am Freitag Pläne für einen Coronaimpfstoff made in Austria vor. Auf Basis der Forschung von Biontech/Pfizer soll Polymun Scientific Impfstoff in Österreich herstellen. Eine Steigerung auf 20 Mio. Dosen ist zunächst geplant. "Es ist ein Privileg, in so einem globalen Netzwerk mitwirken zu können. Die Nachfrage ist ja enorm", sagte Katinger. Es gebe viel zu stemmen, auch logistisch, aber Katinger zeigt sich zuversichtlich, was den Auftrag betrifft. "Eine große Herausforderung wird sein, dass man bei viel größeren Produktionsmengen auch die gleiche Qualität sicherstellt."

Keinen Einfluss auf Lieferungen

Was mit dem Impfstoff geschehen wird, ist aber nicht klar. "Wir sind Zulieferer für Biontech", betont Katinger. Daher habe man kein Mitspracherecht, was die Impfstoffverteilung betrifft. Aber: Jeder Beitrag hilft uns, sagt Kurz. Auf die Frage ob 50 Millionen als österreichischer Beitrag in der Kooperation mit Israel und Dänemark nicht zu wenig sei, erinnert Kurz: "Das ist ein vorläufiger Betrag." Und dieser könne noch erhöht werden. 

Gespräche mit Russen wegen Sputnik

Auch Vertreter des russischen Impfstoffes Sputnik weilen derzeit in Österreich. Das bestätigt auch Kurz und ergänzt, dass man Gespräche mit mehreren Vertretern führe. Ob der russische Impfstoff in Österreich zum Einsatz kommt, hänge aber an einer europäischen Zulassung. Ein Alleingang wie in Ungarn ist nicht geplant.

30 Millionen Dosen braucht Österreich laut Kurz  in den kommenden Jahren und zugleich soll der heimische Beitrag auch eine Vorbereitung gegen weitere Virus-Mutationen darstellen. Ziel sei, dass sich die Lage im Land bis zum Sommer wieder deutlich entspannt. Momentan steigen die täglichen Neuinfektionen weiter an.

Die Empfehlung des Impfgremiums den AstraZeneca-Impfstoff betreffend begrüßt Kurz: "Jeder weitere Impfstoff hilft uns allen."

 

Kommentare (20)
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Musicjunkie
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Wir sind Zulieferer für Biontec, aber Made in Austria?

Und wie hilft uns diese PR-Aktion, in der jetzigen Situation weiter?

UHBP
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Mein Gott, wegen 50 Millionen so eine Aufregung.

Die Zusammenlegung der Krankenkassen kostet uns weit über eine Milliarde. Also laßt dem Basti doch die PR-Show, wegen dem bisschen Geld.
Lustig finde ich, was Basti nicht schon alles für ein paar Millionen auf die Beine stellen wollte. In ein paar Tagen redet keiner mehr darüber und der Basti hat es sicher auch wieder vergessen.

Gabi68p
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Impfstoff

Wenn es zuwenig Impfstoff gibt, wie kann es dann sein das Schwaz für eine Impfstudie vorgezogen Impfstoff erhält, auch für Hermagor ist das geplant.
Erfolgt die Verteilung des Impfstoffes durch das Pharmaunternehmen?
Hängt das Lieferdatum und die Liefermenge davon ab, ob die Bevölkerung bereit ist an einer Studie teilzunehmen, quasi ihre Daten für die Forschung preis gibt?

bam313
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Und schon wieder

werden hier Beiträge gelöscht!

KleineZeitung
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Netiquette

Falschmeldungen, Beleidigungen, rassistische, sexistische oder antisemitische Kommentare werden bei uns gelöscht. Betreffend Ihrer Kommentare möchten wir Ihnen den Hinweis geben, dass es sich bei Österreich um eine Demokratie handelt und nicht um eine Diktatur. Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

metropole
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Speen

werden sie die spesenfrage beantworten ??? oder muß zuerst im Bundeskanzleramt angefragt werden ??

VH7F
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Wer wird sich jährlich impfen lassen?

Die Generation 60+?

metropole
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Spesen

Frage an die Jkl.Z.: wer zahlt die Kosten für die Reporterbegleitung der Kl.Z. von Kurz nach Israel ? Was ist an der Reise so sensationell dass ein eigener Reporte nach Israel fahren muß ? Reine Hofberichterstattung !!

Schneemutz
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Ich sehe ihm zu,

und frage mich schon langsam, was macht der da und was redet er da? Mit wem hat er das abgestimmt? Was hat er vor?

Hazel15
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Coronaimpfstoff made in Austria?

Polymun Scientific soll Impfstoff von Biontech/Pfizer in Österreich herstellen. Das hat mit "Made in Austria" überhaupt nichts zu tun., da es ja ein Produkt von Biontech/Pfizer ist. Male stellt auch Luftfilter in Kärnten her, deswegen sind die Filter trotzdem nicht made in Austria. Der Jaguar E-PACE wird auch in Graz gebaut. Ich habe aber noch keinen Jaguar "Made in Austria" bei Jaguar gefunden.

hermyne
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GOTTSEIDANK

Jetzt, wo der Herr Kurz seine Kaffeefahrten ins Ausland wieder aufgenommen hat, wird bald alles wieder gut.

SoundofThunder
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Dosen?

Der bringt es noch zusammen dass er zum Mateschitz läuft.

harri156
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Er fliegt mit der Ketchup Freundin zu Wahlkämpfer Netanjahu!

Um unser Steuergeld ein billiger Ausflug für den Buben.... Bei uns gibts zur Zeit eh nichts zu tun, nachdem die Regierung Uns Österreicher aufgegeben hat.

Planck
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Der nächste Bubenstreich der PR-Puppe von Fleischmanns Gnaden.

Die Firma Polymun wird natürlich froh sein, wenn sie 50 Mille kriegt, aber den Kurz braucht sie dafür nicht. Katinger ist -- wie alle Pharma-Unternehmen in Österreich -- international bestens vernetzt (Sh. "Schlüsselrolle für österreichische Firma Polymun Scientific bei Covid-Impfstoff", Standard, 12. November 2020). Wenn die Geld brauchen, dann kriegen sie das von den zuständigen Stellen in Österreich oder anderswo. Was macht dieser Kurz also in Israel? Außer Photoshooting zur Eigenwerbung.
Die noch dazu nur für die einfach Gestrickten (also für die Jetti-Tant') taugt. Denn weder der Staat noch die Regierung verfügen über Know-how zur Herstellung von Impfstoffen gleich welcher Art. Keiner von denen hat Lizenzen oder gar Fabriken. Die gehören allesamt privaten Pharma-Firmen, und die kennen sich international untereinander bestens.
Die brauchen diesen ahnungslosen Selbstdarsteller nicht.

Also lasst gefälligst die Jubelrufe. Schon gar für eine Reise mitten in einer Pandemie, die exakt gleich hilfreich ist wie die nach London oder Paris.

Expat
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Impfstoff "Made in Austria"

Im Tanker aus China geliefert, im Keller von Billigstarbeitern umgefüllt und umetikettiert um ihn dann mit Millionengewinn, welcher vll auch noch eine Spende an die türkise Sekte ermöglicht, weiter zu verkaufen.
Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung.

blackdiamond
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Schwachsinn

...reines Ablenkungsmanöver :{

hoerndl
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Absolut,

Eigentlich zeigt sein Verhalten, dass er kein Teamplayer ist. Er "spielt" leadership vor..

Shiba1
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Hygiene Austria

wird das schon hinbekommen. Die haben ja auch Masken "Made in Austria " produziert.

UHBP
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50 Millionen!!!!

Fast 400 Mill. hat die EU Pharmakonzernen zur Unterstützung der Entwicklung eines Impfstoffes zur Verfügung gestellt.
Was wird man da wohl mit 50 Millionen anfangen? Wohl eher als nette Geste für gute Freunde anzusehen.

mtttt
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EU gegen Pharma war Maus gegen Schlange

400 Mio, wahrschienlich mehr noch, nur waren die Beamten zu blöd, um sich dafür die Hauptmenge der Impfdosen zu sichern. Die Pharma hat die Mehrzahler bevorzugt, und verdient so doppelt.