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VorarlbergZwei Lehrer wegen Masken-Verweigerung entlassen

Ein dritter Lehrer konnte in einem Gespräch noch umgestimmt werden.

++ THEMENBILD ++ VOR UNTERRICHTSBEGINN AN VOLKSSCHULEN NACH CORONA- SPERRE
© (c) APA/HARALD SCHNEIDER
 

Zwei Vorarlberger Lehrer, die Masken in der Schule verweigerten, sind entlassen worden. Man habe noch einmal das Gespräch gesucht und die Pädagogen überzeugen wollen, ihrer Dienstpflicht nachzukommen. Das sei aber ohne Erfolg geblieben, am Ende habe man die Entlassung aussprechen müssen, bestätigte Elisabeth Mettauer-Stubler, Sprecherin der Bildungsdirektion, einen Bericht der "Vorarlberger Nachrichten" (Donnerstag). Eine dritte Lehrperson habe man umstimmen können.

Der Konflikt mit den Pädagogen schwärte bereits seit längerem. Einer der betroffenen Lehrer, der an einer polytechnischen Schule unterrichtet, hatte bereits im Dezember der Bildungsdirektion seinen Protest erklärt. Daraufhin sei ihm mit Disziplinarmaßnahmen sowie weiteren Konsequenzen gedroht worden, so der Lehrer in einem Rundmail, das auch in den sozialen Medien kursierte. Der Lehrer sah in der Maskenpflicht eine Nötigung und bezeichnete die Maßnahmen der Regierung als unverhältnismäßig.

Die Bildungsdirektion erklärte, man habe zunächst auf Gespräche mit den Pädagogen und auf Aufklärung über die Dienstpflichten gesetzt. Keine Maske zu tragen und die Beaufsichtigung der Schüler-Selbsttests nicht zu übernehmen, sei einer Dienstpflicht-Verletzung gleichgekommen. Als sich die Lehrer dennoch weigerten, sei vergangene Woche die Entlassung ausgesprochen worden. Derzeit gebe es keine weiteren, ähnlich gelagerten Fälle, so Mettauer-Stubler am Donnerstag zur APA.

In dieser Hinsicht sah die Bildungsdirektion die von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) geplante Bestimmung, wonach testverweigernde Pädagogen künftig nicht mehr alternativ mit FFP2-Maske arbeiten können sollen, mit Sorge. Die Begutachtung dieser erst am Donnerstag vorgestellten Gesetzesnovelle läuft bis 9. März.

Kommentare (4)
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gonzolo
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Na ja, das sind schnell mal übern Daumen …

schlappe 0,001 Prozent aller Lehrer. Andere Communitys haben da „bessere“ Zahlen, was asoziale Irrläufer betrifft – gell, Kickl & Co.Kg. …

pescador
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Völlig richtig

Eigentlich traurig, dass manche Lehrer ein solches Verhalten an den Tag legen. Ein Verhalten wie ein trotziges Kind. Dabei sollte ein Lehrer den Kindern vermitteln können, dass es in einer Gemeinschaft Regeln gibt, die einzuhalten sind.

Bertl1970
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Masken

Wie jetzt die Maskenpflicht zu werten ist,haben die Vorgänge in Lenzing und Wien gezeigt-man ist auf diese Masken bestanden-und der BK weiß wieder von nichts-er hat es "o-ton aus der Presse erfahren.

kritik53
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Bertl

Was hat das mit der Maskenpflicht zu tun, wenn Masken nicht in Österreich, sondern in China produziert werden? Selbstverständlich liegt im konkreten Fall ein Betrug vor, der strafrechtliche Folgen haben muss. In China produziert heißt aber nicht, dass die Masken qualitativ schlecht sein müssen.
Und zum BK ist festzuhalten, dass er sicher nicht wissen kann, wie in jedem Betrieb gearbeitet wird, zumal hinter der Maskenfabrikation eigentlich seriöse Firmen stehen.