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Kein Sommer wie damals2093 Neuinfektionen: Experten bremsen Hoffnung für 2021

Virologe Norbert Nowotny glaubt nicht daran, dass es mit steigenden Temperaturen weniger Infektionen geben wird. Noch wisse man zu wenige über die Saisonalität des Coronavirus.

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Die aktuellen Corona-Zahlen gehen offenbar nicht zurück: 2.093 Neuinfektionen österreichweit wurden in den letzten 24 Stunden gemeldet. Die ersten Tage mit frühlingshaften Temperaturen erleichtern nicht nur das durch den Coronawinter mitunter schwere Gemüt, sie weckten auch Hoffnungen auf sich positiv entwickelnde Covid-19-Fallzahlen in warmen Jahreszeiten. Politiker und Experten sprechen gerne vom "saisonalen Verlauf" als Helfer in der Pandemiebekämpfung. Wie so vieles in Bezug auf SARS-CoV-2 lässt sich dieser aber nur schwer fassen bzw. einschätzen, wie Forscher erklärten.

"Noch immer nicht allzuviel" wisse man über die Saisonalität des neuen Corona-Virus SARS-CoV-2, "unterschiedliche Wissenschafter sagen dazu unterschiedliche Dinge", erklärte der Virologe Norbert Nowotny von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dass es mit steigenden Temperaturen weniger Infektionen geben werde, glaubt er nicht: "Die Wärme alleine macht es nicht aus." Wenn es im Frühjahr und Sommer geringere Infektionszahlen gebe, sei das eher ein "indirekter Effekt".

Laut dem Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität Wien dürfte der erhoffte "saisonale Verlauf" bei SARS-CoV-2 "deutlich weniger stark ausgeprägt sein wie bei der Influenza", sagte er. "Insgesamt weiß man es nicht wirklich", müsse man einräumen. Auch für die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl von der Meduni Wien fehlt es momentan dazu an gesichertem Wissen und belastbaren neuen Erkenntnissen. Ob der erhoffte Effekt eher am Einfluss wärmerer Temperaturen auf die Übertragungswege oder am geänderten Verhalten der Bevölkerung, die in wärmeren Zeiten mehr nach draußen drängt, sei offen, sagte Hutter.

Drei Wege der Infektion

Nowotny erinnerte an die drei Hauptübertragungswege: Der wichtigste sei die Tröpfcheninfektion, also die direkte Ansteckung Mensch zu Mensch über kurze Distanz. Die zweitwichtigste Übertragungsart seien Aerosole, also kleinste, luftgetragene Tröpfchen mit Viren, die nur in Innenräumen relevant sei. Und schließlich gebe es noch die Möglichkeit einer Übertragung durch Schmierinfektionen, etwa über Türschnallen.

Während bei Tröpfcheninfektionen die Saisonalität eines Virus "völlig egal" sei, würden sich Übertragungen durch Aerosole und Schmierinfektionen nur in Innenräumen abspielen - wo ein Großteil der Ansteckungen passiere. "Der Grund für möglicherweise weniger Infektionen im Sommer ist, dass die Menschen mehr draußen sind. Das ist ein indirekter Effekt", betonte Nowotny.

Der Virologe verweist in diesem Zusammenhang auf die "Neue Grippe" (auch "Schweinegrippe" oder "Mexikanische Grippe"). Dieses Influenza-Virus habe 2009/10 zu einer Pandemie geführt, unabhängig von den Jahreszeiten - aber weil ihr Verlauf milder als bei der saisonalen Grippe gewesen sei, erinnere sich kaum noch jemand daran. Bereits im Jahr darauf sei es eine saisonale Grippe geworden. "Das Virus ist also nicht ausgestorben, das gibt es nach wie vor, aber es war dann saisonal so wie alle anderen Grippeviren, die von Dezember bis April zu Infektionen führen. Genau das erwarten wir auch mit SARS-CoV-2", sagte Nowotny.

Weiter Ausbrüche

Bis genügend Menschen eine Immunität dagegen aufgebaut haben - sei es durch eine Infektion oder durch eine Impfung - werde Covid-19 eine von den Jahreszeiten unabhängige Pandemie sein. "Dann werden wir - wie bei allen respiratorischen Infekten, die bevorzugt im Herbst und Winter vorkommen - dieses Virus alle Jahre wieder im Herbst und Winter sehen - ganz analog zur Influenza", so der Virologe. Eine bereits im Sommer 2020 im Fachblatt "Science" publizierte US-Studie beschäftigte sich mit SARS-CoV-2 im Angesicht bekannter Verbreitungsmuster herkömmlicher Erkältungs-Coronaviren. In den Modellrechnungen zeigte sich, dass abhängig von der bis dahin in der Bevölkerung vorhandenen Immunität auch in den kommenden Jahren vor allem im Winter weiter mit SARS-CoV-2-Ausbrüchen zu rechnen sei. Und zwar bis ins Jahr 2025 und auch, wenn der Erreger davor weitestgehend zurückgedrängt wurde.

"Viel Virus zirkuliert"

Nowotny ist der Ansicht, dass die geringen Fallzahlen im vergangenen Sommer darauf zurückzuführen waren, dass "zu diesem Zeitpunkt noch relativ wenig Virus in der Bevölkerung zirkuliert hat. Das ist jetzt anders, derzeit zirkuliert viel Virus", so der Wissenschafter, der sich dennoch im Sommer einen "geringgradigen Effekt" mit weniger Virusinfektionen erwartet, aber eben vor allem deshalb, weil die Leute sich weniger in Innenräumen aufhalten und nicht aufgrund der Saisonalität des Virus.

Mit einem gewissen Effekt auf die Infektionszahlen rechnet auch der Simulationsforscher Niki Popper von der Technischen Universität (TU) Wien, wie er in den vergangenen Wochen mehrfach sagte. Gleichzeitig betonen er und andere Experten, dass dessen Ausmaß vor allem stark mit der Infektionsausbreitung zum Zeitpunkt des Einsetzens wärmerer Temperaturen zusammenhängen dürfte: So waren etwa in den USA im vergangenen Jahr die Zahlen auch über den Sommer relativ hoch - vermutlich auch, weil sie davor nie annähernd so tief lagen wie hierzulande.

Abstand auch im Sommer

Wichtig sei jedenfalls, auch im Sommer und auch im Außenbereich zwei Meter Abstand zu halten. "Ich bin kein großer Fan der Maskenpflicht im Freien, aber in jenen Fällen, wo es nicht möglich ist, im Außenbereich den Abstand einzuhalten, wäre eine FFP2-Maske empfehlenswert", so Nowotny. Im Dezember berichteten Forscher im Fachjournal "Pnas", dass sie Zusammenhange zwischen sinkenden täglichen Wachstumsraten und erhöhter UV-Strahlung fanden, diese aber deutlich geringer ausfielen als die Effekte der Einhaltung der Hygiene- und Abstandregeln. Andere Umweltfaktoren wie die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur zeigten in dieser Studie keinen statistisch signifikanten Zusammenhang mit Übertragungsraten.

Schon relativ früh nach Ausbruch der Pandemie gab es vereinzelt Studien, die von der Möglichkeit einer verringerten Übertragung bei höheren bzw. auch bei sehr tiefen Temperaturen weit unter null Grad sowie möglichen Zusammenhängen mit der Luftfeuchtigkeit oder -verschmutzung sprachen. Eine Untersuchung zeigte beispielsweise, dass sich die SARS-CoV-2-Konzentration auf glatten Oberflächen bei 20 Grad Celsius in rund zwei Tagen um 90 Prozent reduzierte. Bei der doppelten Außentemperatur geschah das in nur zwei bis drei Stunden.

Für Hutter ist jedenfalls zu hoffen, dass die wärmeren Jahreszeiten Erleichterung bringen. "Man darf sich aber nicht auf den saisonalen Effekt verlassen", warnte der Umweltmediziner. Posaune man diese vage Aussicht großflächig heraus, könne das auch der schon einbrechenden Bereitschaft, die Eindämmungsmaßnahmen zu befolgen, nochmals zuwiderlaufen.

Kommentare (67)
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Stony8762
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stemo

Die Zahl der Infizierten ändert sich nicht durch vermehrtes Testen. Es werden nur mehr entdeckt und und aus der Infektionskette rausgeholt.

Stemocell
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Die Daumen-runter-Drücker:

Faktenverweigerer oder was? Meine Zahlen sind die, die offiziell vom Gesundheitsministerium veröffentlicht wurden. Wir testen ca. 5 Mal so viel, wie noch Mitte Jänner, daran besteht ja wohl kein Zweifel, falls doch, beweist mir bitte das Gegenteil. Dabei gilt: Wer suchet, der findet. Würde man die erechnete Positivenquote von 0,94% auf die ca. 30.000 Testungen von Mitte Jänner umrechnen, hätten wie im Moment ca. 300 Neuinfektionen. Auch hier: bitte beweist mir, dass ich falsch liege.

Hazel15
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Hätten wir.....

Habern wir aber nicht, wir haben aktuell 2093 Fälle, und das zählt, und nich hätten wir!!

styriart
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Der Kommentar von Hazel15

offenbart den Grund für die ganzen "DaumenRunter" - das Bildungsdefizit, das es nicht zulässt, die korrekte Information aus den Zahlen herauszulesen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Boulevardmedien tun ihr Übriges dazu, um das noch zu bestärken...

Stemocell
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Nein, es zählt eben nicht,

weil diese Fälle großteils auf den massiven Anstieg der Testungen zurückzuführen sind und nicht auf einen Anstieg des Infektionsgeschehens allgemein, denn dann müsste auch die Quote positiver Fälle steigen, tut sie aber nicht.

jorg
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du hast natürlich recht

Diese Inzidenzzahlen werden total falsch interpretiert - Beweis dafür dass du recht hast sind auch die sinkenden Zahlen bei Krankenhausaufenthalten und Intensivstationsfällen...

AAltausseer
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Mathematik sehr gut!

Logik leider nicht genügend!
Natürlich sind die gefundenen Fälle eben nicht auf die steigende Anzahl der Tests ZURÜCKZUFÜHREN!!!
Die Ursache ist in jedem einzelnen Fall das Virus, und eben nicht die Anzahl der Tests!
Sicher ist nur, dass man die Zahlen leider nur sehr schwer bis gar nicht vergleichen kann, weil eben kaum eine der Rahmenbedingungen konstant geblieben ist!
@Stemo..: viel interessanter ist ja die Schlussfolgerung, die Sie aus Ihrer Hypothese zu ziehen scheinen, Sie aber doch nicht mit uns teilen wollen?

jorg
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Nachdenken

Es gibt ein Infektionsgeschehen unabhängig von den Tests! Wenn ich nun doppelt so viele Tests mache, werde ich nach LOGIK doppelt so viele Infektionen entdecken......

AAltausseer
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Fakt ist, die Tests sind nicht die Ursache für Infektionen!

Doppelte Anzahl Tests bedeutet im Regelfall eben nicht doppelte Anzahl Infizierte! Mehr Tests bedeutet aber frühere Unterbrechung der Infektionsketten und daher auch einen Rückgang des tatsächlichen Infektionsgeschehens.
Daher ist es sinnvoll, viel und häufig zu testen, jedenfalls bis die Impfungen greifen können.

checker43
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jorg

Das wäre nur der Fall, wenn die Tests nach dem Zufallsprinzip stattfinden würden. Tun sie aber nicht, ein großer Anteil findet aufgrund von Symptomen oder Verdacht (Kontaktperson) statt. Wenn Sie mehr Personen mit Symptomen und ergo mehr Kontaktpersonen haben, machen Sie auch mehr Tests.

Stemocell
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Meine Schlussfolgerung?

Ganz einfach: Die Zahlen gehen zurück und uns wird nach wie vor suggeriert, dass die Zahlen steigen.
Eine empirische Aussage über das tatsächliche Infektionsgeschen hätte man nur treffen können, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg jeden Tag gleich viele Tests durchgeführt hätte. Das ist doch die Grundlage eines jeden Experiments: Die Art und Weise, wie gemessen wird, darf nicht verändert werden, ansonsten hat man ein falsches Ergebnis.

AAltausseer
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Und genau das ist nicht richtig!

Nur die von Ihnen hervorgehobenen Verhältniszahlen gehen wegen der steigenden Testzahlen zurück, in absoluten Zahlen (= Menschen, die das Virus in sich teagen und es daher auch weiter verbreiten können) sehen wir wieder leider wieder steigende Zahlen!

Meine Meinung: Ihre Zahlenspielerei hilft nicht, sondern verleitet zu falschem Handeln, und ist daher gefährlich - können oder wollen Sie das nicht erkennen?

hortig
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Stemocell

Deine Ziffern stimmen, die Schlussfolgerung nicht.
Wenn du schon so schlau bist, dann rechne einmal aus, wieviele Menschen 1 infiziertes Schulkind ohne Symptome in einer Woche anstecken kann und wie diese Spirale nach drei Wochen aussieht....

untermBaum
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Vitamin D

Der verkannt Helfer..... nicht um sonst ist der Mensch am Ende des Winters am anfälligsten....Habe ich gehört... von Coronaleugnern? Nein

untermBaum
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Helfer

Bedeutet nicht Allheilmittel ihr Schlaumeier. Einen ungesunden Lebensstil kann es genau so wenig wettmachen wie genetisch bedingte Autoimmunerkrankungen. Aber bis alle die Allheilbringende Impfung erhalten haben kann man an seinem Körperzustand arbeiten.

erstdenkendannsprechen
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ja - ist gut, aber auch kein "allheilmittel"

sie können super-vitamin d-status haben, und trotzdem schwer erkranken.
vitamin d ist sowieso wichtig, es ist auch ein allgemein gutes immunsystem wichtig, keine frage.
aber es ist nicht das allein selig machende.
wie auch immer: damit vitamin d synthetisiert werden kann: auf in die sonne!

cockpit
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In unseren Breiten ist die Sonne leider zu wenig

.

demitigo
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@cockpit: zumindest noch bis ca. Mitte April

.

lombok
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An Virologen glaubt wohl kaum noch jemand!

Täglich neue Schwenks umd Richtungen.

Ich werde ab Ostern meinen eigenen Lebensplan leben, sodass ich dann wieder Glück verspüren werde. Ich bin mit der ersten Teilimpfung nun geimpft. Ab Frühsommer wird jeder Zugang dazu haben und dann werde ich wieder in mein normales Leben zurück kehren. Bis dahinnehme ich natürlich noch Rücksicht!

demitigo
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im Gesundheitswesen sind inzwischen auch etliche geimpft worden....

....dennoch hält man weiter an Maßnahmen wie FFP2 und wöchentlichen Testungen fest, da andere noch nicht heipmft werden konnten. Es wäre also nett, wenn auch Sie nicht bis zum Zugang, sonder bis zur erfolgten Durchimpfung Rücksicht nehmen würden! Vielen Dank!

styriart
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Hoffnungen bremsen?

Wenn im Sommer die vulnerable Gruppe durchgeimpft ist bzw. ein Teil sowieso schon eine Infektion durchgemacht hat, dann gibt es auch keinen Stau in den Krankenhäusern. Und dann gibts auch keinen Grund mehr, uns die Grundrechte zu streichen. Um das gehts nämlich. Nicht um Lockerungen, Aufsperren, oder wie das alles noch genannt wird - es geht um die Grundrechte, auf die ein Großteil über ein Jahr verzichtet hat, um die vulnerable Gruppe unserer Gesellschaft zu schützen. Echt jetzt, dieses Geschwätz hält doch keiner mehr aus...

Stony8762
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styriart

Welche Grundrechte? Auf alles zu sch...und andere zu gefährden ist grobe Fahrlässigkeit, aber kein Grundrecht! Mein Grundrecht ist es, von solchen Typen geschützt zu werden!

erstdenkendannsprechen
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sie meinen

das grundrecht an die adria zu fahren und billige china-klamotten zu kaufen?

Hazel15
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Billige china-klamotten

Die bekommen sie auch bei uns, und nicht nur billige, sondern jede Menge teurer Nobelmarken aus den Boutiquen, die genausau in China und Bangladesh produziert werden.

erstdenkendannsprechen
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meinte ich ja.

dachte, das wär klar.

Stemocell
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@erstdenkendannsprechen

Grundsätzlich ja, sie haben Recht, die Personenfreizügigkeit ist ein EU-Grundrecht, ich sollte also so oft ich will ohne Einschränkungen an die Adria fahren können, um dort mit meinen Euros zu kaufen, was auch immer ich will, zwecks Währungsunion.
Es gilt auch das grundsätzliche Recht auf Arbeit und Bildung, dieses wird vielen Österreichern im Moment, teilweise ohne jede Rechtfertigung, verwährt.
Weiters gilt ebenfalls das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persöhnlichkeit, dieses Recht darf zwar kritisch hinterfragt werden, aber es wird aber ebenfalls stark eingeschränkt. Nun bedarf es schwerwiegender, plausibler Gründe, um diese Grundrechte außer Kraft zu setzen, diese Gründe sind einem immer größeren Teil der Bevölkerung nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden, weswegen sich auch immer weniger an die Maßnahmen halten werden und der letzte Lockdown auch nicht besonders effektiv war.

erstdenkendannsprechen
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stemocell - nein. also die eu-"grundrechte", da liegen sie falsch.

die personenfreizügigkeit ist so nicht in der grundrechtscharta der eu.
grenzenloser waren- und personenverkehr innerhalb der eu sind zwar säulen der euroäischen union, finden sich aber nicht in der grundrechtscharta.

samro
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und es gibt das wohl

unumstritten wichtigste grundrecht: auf leben!

Stemocell
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Stimmt,

dieses Grundrecht kann als Argument dienen, um alle anderen Grundrechte außer Kraft zu setzen, das wäre zum Beispiel einer dee von mir erwähnten plausiblen Gründe. Das Dumme ist nur: Ein überwiegender Großteil der Bevölkerung muss aufgrund dieser Krankheit nicht um sein Leben fürchten und die, die es doch müssen, können mittlerweile durch die Impfung wirkungsvoll geschützt werden. Das Argument fällt also immer mehr und mehr zurück, die von Anschober letztes Jahr auf ca. 150.000-200.000 Menschen bezifferte Hochrisikogruppe ist sogar schon vollständig durchgeimpft.

samro
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sie habens

in nur einem satz bestens geschafft alles zusammenzufassen!
sie haben leider recht!

musikus
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Ein Sommer wie damals

damit können wir angesichts des rasanten Impftempos
erst im Sommer 2025 rechnen.
Aber auch nur dann wenn keine
Supermutanten auftreten.

Schwoazasteira92
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Dauerlockdown

Die "Pandemie" ist erst vorbei, wenn es Politik und Medien zulassen. Durch das viele Testen, bleiben die "Zahlen" mit denen Lockdown und freiheitsraubende Verordnungen begründet werden hoch. Und die Masken erinnern die Menschen daran, dass wir eine "Pandemie" haben.

KleineZeitung
7
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Wir können kein Ende von Corona herbeischreiben. Leider!

Das wäre wirklich super, wenn die Pandemie vorbei wäre, sobald die Medien es zulassen!
Freundliche Grüße,
die Redaktion

checker43
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Auch

ohne Testen haben Sie gleich viele Infektiöse. Sie kennen sie nur nicht, können sie nicht in Quarantäne geben und dann habens noch mehr Ansteckungen. Sie merken es dann bei den Patientenzahlen im Krankenhaus. Einem Lockdown entkommen Sie durch Nichttesten also auch nicht. Wäre ja sonst eine "geniale" Lösung.

Balrog206
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Checker

Bzgl gestern ! Nein ich will nicht täglich ins Gh gehen nur wer es halt schon gut wenn man spontan zb ins Gr Grazer Kaufhaus fährt auch danach wohin etwas trinken oder essen gehen könnte und nicht gehindert ist weil gerade d 48 std wieder vorbei sind !
Nat wenn man nur alle paar Wochen wo hingeht ist es kein Problem , nur so kann die Gastronomie zwar aufsperren wird aber riesige Probleme bekommen !
Aber wen juckst stimmt’s

argus13
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Die Pandemie

hat viele Virologen und (z.T: selbsternannte) Experten hervorgebracht. Jeder hat eine eigene Meinung, die mit anderen nicht übereinstimmt. Aber fast alle verbreiten negative Stimmung, Aussichtslosigkeit und keine Perspektive. Am liebsten wäre ihnen alles komplett zusperren (sie selbst natürlich nicht!), ganz gleich was es kostet und wie es der Bevölkerung psychisch geht. Wo gibt es Hoffnung? Nur negative Meldungen. Man sollte einmal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind bei allen Fehlern in Ö. noch immer besser (auch bei den -zu vielen- Toten)als es in vielen anderen Ländern ist! Anschobers Ampel hat versagt, die Inzidenzzahl ist irrelevant, zählen sollte die Zahl der Neuinfektionen zu der gesamten Testanzahl. Mehr Tests fördern mehr Infizierte hervor! Aber wir sollten uns durch die Negativdenker nicht das Leben vermiesen lassen!

madermax
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Absolut korrekter Post…

Aber Österreich besteht halt leider zum Großteil nur aus Grantlern, Pessimisten, und durchgehend Negativ eingestellten Menschen… Die wenigstens Merken realistisch wie gut es uns eigentlich geht, gerade im Vergleich zu anderen Ländern…

DannyHanny
3
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Madermax

Siehe Umfragen: Was fehlt Ihnen in der Pandemie am meisten:
Wirtshaus
Kaffeehaus
Shopping
Party Party
Freunde treffen

madermax
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Absolut verständlich…

Die große Mehrheit der Österreicher sind Freiheitsliebend und ebenso sozial aufgestellt. Alle aufgezählten Punkte haben einen engen sozialen Bezug. Und zudem bereitet alles Aufgezählte Freude, bereitet Glücksgefühle und bereichert das Leben…

Der typische asoziale Grantler dagegen: Machen wir noch 6 Monate Lockdown. Den Grantler Interessiert auch kein Mittelweg zwischen Gesundheit, sozialen & psychischen Wohlbefinden und der Wirtschaft…

Kathrin1009
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Dieser ewige Pessimismus

Geht mir schon derart am Nerv, es ist nicht auszuhalten. Warum sollte alles so schlecht laufen? Die Impfungen werden lt. Regierung ja kommen, das heißt es wird bis zum Sommer wohl die vulnerabelste Gruppe der 65+ jährigen durchgeimpft sein. Für alle anderen (ausgenommen Risikopatienten) ist das Virus nix anderes als eine Grippe (ja genau, sie hat Grippe gesagt) und das Risiko ins Krankenhaus zu müssen <,sehr gering.
Was also spricht dagegen dass im Sommer alles wieder "normal" ist? Oder schaffen es unsere Damen und Herren Regierenden nicht, ausreichend Impfstoff ins Land zu schaffen? Na dann können wir wirklich pessimistisch sein.

KleineZeitung
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Warum Corona KEINE Grippe ist ...

Ich empfehle das informative Video des Molekularbiologen Martin Moder.
https://www.youtube.com/watch?v=AlelK1EDzqA&ab_channel=MEGA

Freundliche Grüße, die Redaktion

eleasar
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Artikel-Titel (9.50 Uhr): Corona-Experten bremsen Hoffnung für 2020

Ich stimme den Experten zu: Für 2020 gibt es wenig Hoffnung. Aber für 2021 bin ich zuversichtlich! ;)

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