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Plastikmüll aus MalaysiaRückholung war Premiere, Analyse dauert jetzt Wochen

Was mit dem aus Malaysia zurückgeholten Plastikmüll passiert, entscheidet sich erst in mehreren Wochen. So lange dauert laut Umweltministerium die chemische Untersuchung der Proben. Exporte wie diese sind leider kein Einzelfall.

 

Was wir bisher wissen:

* 28 Container mit Plastikmüll wurden vergangenen Herbst von Niederösterreich nach Malaysia exportiert.

* Greenpeace deckte im Oktober auf, dass es sich um kontaminierten, nicht recycelbaren Plastikmüll und damit einen illegalen Export handelt.

* Vier Container konnten noch beim Zoll in Malaysia sichergestellt werden. Sie wurden jetzt nach Österreich zurückgebracht.

* Beamte des Umweltministeriums entnahmen Montagvormittag Proben zur chemischen Untersuchung.

"Wir haben es schon letztes Jahr aufgedeckt und die Behörden informiert", betont Lisa Panhuber, Sprecherin von Greenpeace Österreich gegenüber der Kleinen Zeitung. Die Rede ist vom Plastikmüllskandal, der seit Montagfrüh für Aufregung und Schlagzeilen sorgt. Denn da entnahmen Beamte des Umweltministeriums Proben aus vier Containern, die auf dem Bahnhofsgelände von Enns in Oberösterreich abgestellt wurden. Der übrige Müll soll wieder zurück zur FCC Mostviertel Abfall Service GmbH in Amstetten kommen, wo das Material ursprünglich als unbedenklich eingestuft und an die Beraterfirma Remaco weiterverkauft wurde, so der ORF. FCC besteht in einer E-Mail an ORF.at am Montag darauf, dass die Firma „keinen kontaminierten Kunststoffabfall in Österreich weitergegeben habe.“

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