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Wegen CoronatestSölden stellt seinen Skibetrieb ein

Der seit heute vorgeschriebene Coronatest für Skifahrer lässt Österreichs berühmtes Skigebiet zu einer rigorosen Maßnahme greifen.

© Facebook/Sölden
 

Österreichs berühmtes Skigebiet Sölden reagiert rigoros auf die mit heute vorgeschriebenen Maßnahmen wie einem höchstens 48 Stunden alten Coronatest: Es stellt seinen Skibetrieb zur Gänze ein.

"Die Bergbahnen Sölden als modernes Dienstleistungsunternehmen stehen mit Ihrem Freizeitangebot für Freude am Sport in der freien Natur. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hatten wir in den letzten Wochen einen erfreulichen Zuspruch und erhielten äußerst positive Resonanz von der einheimischen Bevölkerung. Die Besucher im Skigebiet haben sich seit der Aufnahme des Skibetriebs stets vorbildlich an die verordneten Maßnahmen gehalten", heißt es auf ihrer Homepage.

Und weiter: "Mit den nunmehr für die Tiroler Skigebiete angekündigten Verschärfungen in Form eines negativen Antigentests (nicht älter als 48 h), sehen wir uns leider nicht mehr in der Lage, einen für beide Seiten zufriedenstellenden und verantwortungsvollen Skibetrieb zu garantieren. Deshalb sehen wir uns gezwungen, den Skibetrieb im Skigebiet Sölden ab heute Montag, 15.02.21 bis auf weiteres einzustellen."

Kommentare (16)
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SoundofThunder
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🤔

Der Winter war zum Vergessen. Und dabei war heuer nicht einmal Schneemangel. Hoff‘ma auf den nächsten Winter.

altbayer
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Deutschland

Das hängt sicher mit den Grenzschließungen zu Deutschland zusammen. Da kommen keine Schifahrer mehr.

Nixalsverdruss
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Wie viele Fälle gibt es...

.... die in Zusammenhang mit dem Schi- bzw. Lift- oder Gondelfahren passieren? Eine Familie mit 2 Kindern kann bequem in einer Gondel fahren - ohne mit anderen in Kontakt zu kommen.
Das Anstellen ist auch mit Abstandregeln zu bewerkstelligen ...
Jetzt sind wieder die Klugscheißer am Wort und wissen ja schon lange, dass die Infektionen nur von den Schifahrern kommen ...
Ich Wien darf man in der Mariahilfer Straße DICHT an DICHT flanieren, in den Shoppingcenter wird gedrängt bis zum Abwinken ...
Was soll das nun?
Wie wäre es, wenn man gegen die Garagenparties vorgehen würde? Wie wäre es, wenn man die kleinen Tschecherler, besser kontrollieren würde - um die Hinterzimmer-Säufer endlich auszuschalten.
Wir schaffen es nicht, die Kontakte nachzuverfolgen - so bei uns im Ort????
Ja geht's noch???? Ich wohne 500 m entfernt und kann Euch genau sagen, wer mit wem gesoffen hat und wer wen angesteckt hat.
Das ist wirklich stümperhaft!

dude
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Ich denke, nixalsverdruss, Sie haben das Thema des Artikels verfehlt!

Sie haben durchaus recht, aber hier geht es in keinster Weise um die Sicherheit, bzw. Unsicherheit beim Skifahren.
Hier geht es einzig und allein um die Tatsache, dass Sölden von sich aus den Skibetrieb einstellt und den verpflichtenden Corona-Test als willkommene Ausrede benutzt!
Dabei rechnet es sich einfach nicht mit den paar Einheimischen! Die österreichischen Semesterferien, die ein paar "Zweitwohnsitzler" in Tirol geschaffen haben, sind auch nicht mehr da und weitere deutsche Touristen, die als Arbeitskräfte, Skilehrer oder eben auch als Zweitwohnsitzler getarnt hier waren, bleiben jetzt wegen der deutschen Grenzschließung endgültig fern.

argus13
8
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Schigebiete

hätte man schon zu Weihnachten schließen sollen. Dann hätte man sich die Auslandstouristen, sog. Zweitwohnbesitzer, Arbeitsuchende usw. sparen können. Die Jammerei, dass es sich eh nicht auszahlt ist nicht anzuhören Amade` -Ade``
Heuchlerisch sind die Bürgermeister, die in den kleinen Orten angeblich nicht wissen, dass Touristen aus GB, D: DK im Ort übernachten. Natürlich freut sich die Gemeinde über die Abgaben - hinterher hat man nichts gewusst. Die Zweitwohnsitze Anträge hätte man leicht mit dem Hinweis auf Corona nicht genehmigen brauchen. Die Stadt Graz sperrt ja auch die Servicecenter zu! Das nennt man Bürgernähe.

Gerhard818
10
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Hoffentlich

folgen alle anderen Schigebiete dieser sinnvollen Entscheidung. Ein Blick über die Grenzen zeigt, was andere Nationen für richtig halten. Naja die Seilbahnlobby in Österreich ist halt stärker.
Aber dafür waren wir die ersten, die das Baden im Meer in Kroatien verboten haben. Da ist ja viel weniger Abstand möglich als in einer Seilbahn....

georgXV
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bitte NICHT vergessen !!!

sobald die Corona Pandemie halbwegs im Griff ist und die Lifte wieder aufsperren dürfen, bin ich mir sicher, daß die Seilbahnlobby wieder groß nach Subventionen schreien wird.
Und woher kommen diese Subventionen, natürlich wieder von uns Steuerzahlern.

Haheande
14
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Jaja

Mit negativem Test könnten viel mehr auf die Piste, das wollen die Lift Betreiber nicht? Heisst aber auch dass man es mit den Regeln wohl nicht so genau genommen hat...

Mr.T
5
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Nun ja...


... die Ferien sind vorbei! (Das es während der Ferien noch keine Einschränkungen gab hat man ja bei den „Verhandlungen“ ja noch durchgeboxt)

... das große Geschäft wurde gemacht! Auch wenn dieses Jahr etwas weniger Gewinn gemacht wurde... besser als gar keiner!!!

Wozu also noch offen lassen?

sakh2000
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Das große Geschäft?

Mit uns knausrigen Österreichern (Tagestouristen - wohlgemerkt) ist kein Geschäft zu machen. Mit einem halb geöffneten Skigebiet lässt sich kaum Gewinn erzielen.

kritik53
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Hallo

Wenn du so unzufrieden bist, wandere doch aus. Dan haben wie einen Querkopf weniger.
Solche Nestbeschmutzer sollten besser ruhig sein.

Mr.T
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Glauben Sie das wirklich?


Wenn es so wäre, wie Sie es schreiben, dann wären die Liftbetreiber die schlechtesten Geschäftsmänner die es gibt! Das glaube ich wiederum nicht, denn sie sind allesamt Millionäre!

Die Liftbetreiber hätten keine 3 Tage geöffnet wenn sie nicht auch mit diesen Benutzerzahlen Gewinne geschrieben hätten!!!

dude
4
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Jetzt haben die grossen Skigebiete eine perfekte Ausrede und

... verweisen auf die verpflichtenden Corona-Test als Schließungsgrund. Dabei sind sie froh, dass sie abdrehen können. Diese Mega-Skigebiete können mit den paar Einheimischen und den wenigen "illegalen" Gästen (ausländische Skilehreranwärter, angeblich Bedienstete im Tourismus oder "Zweitwohnsitzmietern für eine Woche) nicht gewinnbringend arbeiten. Jeder Tag des Offenhaltens ist ein verlustreicher Tag. Daher werden die Liftkaiser ganz froh über die Schließung sein!
Bitte nicht scheinheilig wehleidig sein!

sakh2000
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Wer Sölden im Winter kennt,

dem ist bekannt, dass dort ohne Übernachtungen nichts zum Verdienen ist. Die bisherige Saison war ein Dienst an den Einheimischen. Sölden hat 3.000 Einwohner, jedoch mehr als 17.000 Gästebetten. Mit den verpflichtenden Tests werden auch wohl die mehrigen Einheimischen fernbleiben - eine betriebswirtschaftlich logische Entscheidung. Das Skigebiet darüber, Gurgl, hat überhaupt nicht mal aufgesperrt.

Pelikan22
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Jetzt spielens die beleidigte Leberwurst!

Vorher habens net gnua kriagn können! Wahrscheinlich forderns jetzt Verdienstentgang!

hermannsteinacher
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Das ist

aussichtslos.