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In AutowrackSchwerverletzter musste 13 Stunden auf Hilfe warten

Der 21-Jährige aus Oberösterreich war mit dem Pkw seines Vaters nachts von der Straße abgekommen. Er dürfte die ganze Zeit bewusstlos gewesen sein, vermuten die Einsatzkräfte.

© (c) APA/TEAM FOTOKERSCHI.AT / BAYER (TEAM FOTOKERSCHI.AT / BAYER)
 

Vermutlich 13 Stunden lang war ein Autolenker am Sonntag nach einem schweren Unfall in St. Georgen bei Grieskirchen (Bezirk Grieskirchen) bewusstlos im Wrack eingeklemmt.

"Ein 21-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr am 14. Februar 2021 gegen 01:30 Uhr mit dem PKW seines Vaters auf der Innviertler Straße Richtung Neumarkt im Hausruckkreis. Im Gemeindegebiet von St. Georgen bei Grieskirchen kam er aus noch ungeklärter Ursache von seinem Fahrstreifen ab, querte die Gegenfahrbahn und fuhr in den Straßengraben. Dort hob er ab, rammte einen Baum und kam im angrenzenden Waldstück zum Stehen. Der 21-Jährige wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Wegen der schweren Einsehbarkeit der Unfallstelle wurde der PKW erst gegen 14:20 Uhr von einem vorbeifahrenden Fahrzeuglenker entdeckt", berichtet die Polizei.

Der Autolenker war nicht ansprechbar im völlig zerstörten Unfallwrack eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr mit dem hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Der Schwerverletzte wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Klinikum Wels eingeliefert. Die Einsatzkräfte ahnten anfangs bereits, dass sich der Unfall vermutlich bereits Stunden zuvor ereignet haben dürfte, weil der Motor bereits vollständig ausgekühlt war.

Die Innviertler Straße war rund zwei Stunden lang erschwert passierbar. Der Verkehr wurde in einer Fahrtrichtung über ein Betriebsgebiet umgeleitet

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