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Doch Steigerung erwartet 1184 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Österreich

1311 Menschen in Spitälern, davon 258 in Intensivpflege.

© APA (dpa)
 

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag - wie immer am Wochenende - geringer als in den Tagen zuvor ausgefallen: Gesundheits- und Innenministerium meldeten 1.184 neue Fälle. Die Lage sei stabil, ab kommender Woche werde sich aber die Auswirkung des vergangenen Montag gelockerten Lockdowns schrittweise verringern, während gleichzeitig die wachsenden Zahl an Mutationen Folgen zeigen werde, analysierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

Der Ressortchef verwies auf die angelaufene "Testoffensive als wirksamstes Gegensteuern und Wellenbrecher". In den vergangenen 24 Stunden wurden von den Bundesländern 1.184 Neuinfektionen bei 1.322 Neu-Genesenen gemeldet - die Zahl der aktiven Fälle sei damit "trotz weiterhin enorm hoher Testzahlen" auf 14.077 gefallen. "Das ist eine stabile Weiterentwicklung, die jedoch noch weitgehend von den Auswirkungen des Lockdowns mitgeprägt ist", meinte Anschober.

Infektionszahlen werden steigen

"Ab der kommenden Woche müssen wir davon ausgehen, dass diese Folgewirkung schrittweise abnimmt und der stark steigende Anteil der Mutationen mit höherem Ansteckungsrisiko dazu führt, dass die Infektionszahlen in den kommenden Wochen schrittweise ansteigen werden." Darauf weise auch die nun langsam steigende Reproduktionszahl hin, die am Sonntag bei 1,02 lag.

"Dem versuchen wir mit einer einzigartigen Testdichte entgegenzusteuern", betonte der Minister. Zur Impfkampagne sagte Anschober: "Am Ende dieser Woche werden 150.000 Personen eine Gesamtimmunisierung (Anm.: beide Teilimpfungen) erhalten haben, 400.000 Impfungen bereits durchgeführt sein."

Bis Sonntag gab es insgesamt 433.487 positive Corona-Testergebnisse in Österreich. 8.211 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben und 411.199 wieder genesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen in diesem Zeitraum pro 100.000 Einwohner - lag am Sonntag bei 108,4. Am Vortag hatte sie noch 109,9 betragen. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 214,5.

1.311 Menschen wurden mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Spitälern behandelt, um 60 weniger als tags zuvor. Binnen sieben Tagen hat sich die Zahl der Covid-Krankenhauspatienten um 16 Prozent verringert. 258 der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 befanden sich auf Intensivstationen, um acht Personen weniger als am Samstag. Insgesamt ist die Zahl der Corona-Intensivfälle in sieben Tagen um elf Prozent gesunken.

Seit Samstag wurden weitere 16 Todesfälle nach einer Corona-Infektion gemeldet. In absoluten Zahlen sind in den vergangenen sieben Tagen 199 Menschen in Österreich im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle je 100.000 Einwohner beträgt 92,2.

Die meisten Neuinfektionen wurden diesmal aus Niederösterreich (254) gemeldet, gefolgt von Wien (247) und Oberösterreich (161). Die Steiermark verzeichnete 155 Fälle, Kärnten 105, Salzburg 93, Tirol 74, Vorarlberg 61 und das Burgenland 34.

Kommentare (15)
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Natur56
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Deutschlands Testzahlen

Wenn man der Veröffentlichung glauben kann dann sind in Deutschland bei den Test durchschnittlich 6-8 % positiv. Begründen das aber mit angeblichen "Mehrfachtestungen" d.h. anscheinend wird dann jeder positive 10 Mal getestet. Was ist eigentlich die Wahrheit? Andererseits sieht man nach Australien. Da gibts einen positiven und schon wird eine Stadt für 1 Woche gesperrt. Unser Gesundheitsminister denkt immer wochenlang nach und dann auch nur wischi waschi. Schade so wird das nichts außer ein gegen die Wand fahren der Wirtschaft.

Hapi67
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Alles sofort ohne Einschränkung aufsperren

Und das zackig

DannyHanny
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Hapi

Der letzte der Zack Zack etwas wollte....ist jetzt ein Fall für 's Gericht!
Der hat auch nicht gedacht, bevor er gesprochen hat, scheint bei euch Bläulingen ein weit verbreitetes Problem zu sein!

DavidgegenGoliath
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Bei 200.000 Tests,

1184 pos. Getestete = 0,6 %. Das rechtfertigt solche Maßnahmen?

checker43
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Nein

die Zahl der aktiven Fälle und die Entwicklung bei den ansteckenderen Mutationen rechtfertigen die Maßnahmen. Die reichen aus, dass bei einer Wegnahme der Maßnahmen in wenigen Wochen die Krankenhäuser wieder voll wären.

Carlo62
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Die, die es nötig hätten...

...gehen leider nicht zu den Tests! Würden ALLE zu den Tests gehen, könnte man in 3-4 Wochen zum normalen Leben übergehen.

VH7F
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Die Quoten bei den Massentests werden immer niedriger

1,1 Millionen Tests fallen gar nicht mehr auf.

Expat
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Erklär das mal unseren Hysterikern

.

DannyHanny
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Expat!

Führen Sie Selbstgespräche?
Wenn Sie damit fertig sind, können Sie sich noch zusätzlich bei denen bedanken, die auf die Massnahmen pfeifen!

DavidgegenGoliath
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@Danny

Maßnahmen helfen anscheinend nur bei der Grippe, aber nicht bei Corona. Und das glaubt wer?

Expat
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7 Tages Inzidenz in Kroatien 57,6

Hauptsache Österreich stuft Kroatien als Hochrisikogebiet ein.
Griechenland 76,6 ist auf der Liste der "Anlage N" im BMI. und bei Einreise ohne Auflagen.
So viel zur Kompetenz unserer Regierung.

kritik53
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Hallo Expat

Unsere Regierung hat das Problem, dass sie einen hohen Anteil an Idioten regieren muss.

Reipsi
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Kompetenz

unsere Bevölkerung meintest du wohl, aber man sieht beim Kommentar.

Miraculix11
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Nicht nur die unserer Bundesregierung

So verlangen andere Regierungen bei der Ausreise aus Tirol einen Test. Weil dort eine besonders ansteckende Mutation sein soll. Aber wo ist sie? Die meisten Neuinfektionen wurden diesmal aus Niederösterreich (254) gemeldet, gefolgt von Wien (247) und Oberösterreich (161). Die Steiermark verzeichnete 155 Fälle, Kärnten 105, Salzburg 93, Tirol 74, Vorarlberg 61 und das Burgenland 34.
Man sieht wie die besonders ansteckende Variante in Tirol wirkt :-)

freeman666
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Tolles Foto

Das Foto zeigt wie man keinesfalls einen Covid Test durchführen soll.
Weder Kopf in den Nacken pressen, noch Richtung Siebbein das Trägerstaberl einsetzen.
Tipp an die Redaktion es gibt auch Fotos die es richtig zeigen.