34 FestnahmenWiener Hotel diente als Schlepperunterkunft

Polizei konnte bei Großeinsatz vier Schlepper und 30 Migranten aufgreifen.

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Sujetbild © APA/HANS PUNZ
 

Gegen eine Schlepperorganisation hat sich eine Razzia der Wiener Polizei gerichtet, die am Mittwochvormittag in einem Hotel in Hernals durchgeführt wurde. Dabei wurden vier Schlepper im Alter von 38 bis 58 Jahren und 30 Flüchtlinge aufgegriffen. Das Hotel diente offenbar als Unterkunft für Schlepper und Geschleppte.

Die Polizei ermittelte schon seit längerem gegen die Organisation. Dabei wurden Informationen zu dem Hotel gesammelt, teilweise auch aus Deutschland. Am Mittwoch schlugen die Kriminalisten zu. Neben Ermittlern des Landeskriminalamtes waren die WEGA, die Bereitschaftseinheit, das Stadtpolizeikommando Ottakring und die Abteilung für Fremdenpolizei und Anhaltevollzug im Einsatz. Dazu kamen Mitarbeiter des Büros für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und der Finanzpolizei sowie der zuständige Staatsanwalt.

Das Alter der Flüchtlinge wurde mit 20 bis 30 angegeben. Sie kommen vor allem aus Syrien, aber auch aus dem Irak und aus Jemen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie über die Balkanroute nach Wien kamen. Die Polizei stellte auch Mobiltelefone und einen Bargeldbetrag im mittleren vierstelligen Bereich sicher. Der Betreiber des Hotels befindet sich unter den festgenommenen Schleppern. Er muss sich auch wegen der Verletzung der Bestimmungen des Covid-19-Maßnahmengesetzes verantworten.

Kommentare (3)
ichbindermeinung
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1
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egal, denn die Österr. nehmen tägl. auf, seit Jahrzehnten

die Österr. nehmen im Schnitt pro Tag 35-40 asylansuchende Personen auf, seit Jahrzehnten und mittlerweile stellen die Österr. im Verhältnis zu den EW die meisten pos. Asylbescheide in der ganzen EU aus, während die meisten anderen EU-Länder viel zu wenige ausstellen und kaum belastet sind. Einfach mal wegen der Transparenz veröffentlichen wie viele Personen dzt. in Ö absolut mit einem pos. Asylbescheid leben bzw. auf 1.0 Mio. EW u. dazu die Vergleichszahlen der restl. EU26 Länder um die solidarische EU-Verteilung in der Realität sichtbar zu machen

UHBP
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Wiener Hotel diente als Schlepperunterkunft

Gott sei Dank, sind unere Hotels für "berufliche Zwecke" offen.

satiricus
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Die Ermittler gehen davon aus, dass die Flüchtlinge über die 'Balkanroute' nach Wien kamen.

Liebe Ermittler - das kann keinesfalls stimmen, denn die Balkanroute wurde schon vor Jahren von unserem Bundesbastler geschlossen.....