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„Das ist der Tod des Beisls“ Wiener Wirt trotzt dem Lockdown und sperrt für Stammgäste auf

Ein Wiener Wirt trotzt dem Lockdown und öffnet sein Beisl für Stammgäste. "Die Polizei war eh schon da." Ein Lokalaugenschein.

Eberhardt's Marktgraf unweit der Stadthalle
Eberhardt's Marktgraf unweit der Stadthalle © Michael Jungwirth
 

Von außen deutet überhaupt nichts auf irgendetwas Illegales hin. Als Mittagsmenü gibt’s ein „Lockdown-Gansl“, als Tagesteller „Blunzngröstl to go.“ Ein Tisch draußen am Gehsteig dient der ordnungsgemäßen Übergabe der zumeist telefonisch erfolgten Vorbestellung. Seit November ist die Gastronomie im Lockdown, Speisen dürfen allerdings zugestellt oder abgeholt werden. Einzige Auffälligkeit bei "Eberhardt's Marktgraf" unweit der Stadthalle: Die Vorhänge sind zugezogen.

Kommentare (18)
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gb355
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na ja..

.... wenn man "INS VOLK" hört, wird es für manche wirklich schwierig.
Gut und schön, zu Kurzarbeit angemeldet.
ABER: der Kurzarbeiter braucht auch Gelegenheit, zu ARBEITEN.
Und wo, wenn alles zu ist?
Will ein Wirt seine Angestellten nicht kündigen, muss er diesen Kurzarbeitsprozentsatz selbst finanzieren. Aber nach etlichen Monaten wird auch die Reserve weniger. Und wo bleibt ER selber ......???

Willi128
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Wenn es stimmt

dass eine alleinerziehende Wirtin in Linz ihr Lokal aufsperren "muss" um nicht "auf der Strasse zu landen", (wie im ORF berichtet), dann ist das eigentlich ein Armutszeugnis für unsere Regierung, die nicht in der Lage zu sein scheint, einzelne Härtefälle abzufedern. Da erscheint mir, Strafandrohungen bis zu € 35.000,-- nicht zielführend und nähren nur die Argumente der sogenannten Wutbürger. Viele Menschen, die am Ersten ja eh ihr Geld bekommen, werden das zwar nicht verstehen, aber Härtefälle soll es auch in Österreich geben und die soll man unterstützen und nicht bestrafen. (Ich weiss wovon ich rede)

gb355
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na ja..

die Realität der " Auszahlungen" schaut wirklich nich überall so rosig aus,
wie es versprochen wurde.
Aber klar, das Geld wächst ja nicht auf Bäumen....
Was glaubt ihr, WIE es sein wird, wenn im März die Kurzarbeit aus ist.
Arbeitslose hoch 20!!

yzwl
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30.000 Euro Strafe

für den Wirt und € 1.000 pro Gast , dann hört sich das schnell auf!

dude
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Dieser Wirt...

... hat auch auf den Kärntner WK-Vizepräsidenten gehört, der die Unternehmer dazu aufgerufen hat, die Lockdown-Massnahmen zu brechen.

joektn
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500 Euro im Jahr?

Da sollte dringend mal das Finanzamt vorbei schauen... das kann ja nicht passen. Selbst bei nur einem einzigen Gast pro Tag und einem konsumierten Bier, muss es mehr sein.

Immerkritisch
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500,- Euro Umsatzentschädigung?

Hat der gute Mann voriges Jahr dem Finanzamt keine Umsätze gemeldet bzw. in die Registrierkasse nichts eingetippt? Anders ist das wohl nicht zu erklären!

haraldk1969
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Recht hat er

Recht hat er 👍

Mein Graz
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@haraldk1969

Womit hat er recht?
Dass er Verordnungen nicht einhält und Gesetze nach seinem Gutdünken beugt?

Was sagen eigentlich die Gastwirte dazu, die die Vorschriften einhalten, um ihre Existenz bangen und trotzdem geschlossen halten?

vanhelsing
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Ganz einfach:

Der Bürgermeister könnte wie bei einem Fall in Linz ein Betretungsverbot aussprechen!

Edlwer
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Das nenne ich Eigenverantwortung...

... dem Betreiber nehme ich ab, dass er sich darum kümmert das Abstand gehalten wird, eine Personenzahl eingehalten wird (nur Stammgäste!) und die Masken getragen werden.

Das Problem sind die, die sich nicht um diese Grundmaßnahmen kümmern, wie Supermärkte oder Einkaufstempel. Die sind die Schuldigen dass die kleinen ums Verrecken kämpfen. Die großen halten das durch, die haben Finanzkraft.
Und sobald eine Lockerung gemacht wird, um den kleinen ein Geschäft zu ermöglichen, nützen die Großen das Vollgas aus (siehe Möbelhäuser im Dezember).

Dieser Wirt kümmert sich um seine Stammgäste, wahrscheinlich oft ältere Personen ohne großen Familienverbund.
Dieser Wirt sehe ich nicht als Verbrechner (wie er auch in diesem Forum dargestellt wird) sonder eher Sozialarbeiter!
Und an die Nase fassen sollten sich die, die es zu Hause nicht aushalten und sich so in die Menge an den Schiliften, Rodelbahnen oder sonstiger Vergnügungsplätzen zusammenrotten, die Zufahrten für Einheimische und somit Rettung oder Feuerwehr verstellen und nicht nachdenken, was sie der allgemeinheit antun.

Mein Graz
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@Edlwer

Ist die Gastronomie jetzt für jede Indoor-Bewirtung geschlossen oder nicht?
Ist in der Gastronomie nur "Take Away" erlaubt oder nicht?
Ist die Ausschank von offenen alkoholischen Getränken verboten oder nicht?

Es gibt viele "Kleine", die von den Gesetzen und Verordnungen genau so hart betroffen sind wie dieser Wirt - und die halten trotzdem geschlossen.
Sind diese Gastronomen jetzt dumm oder keine "Sozialarbeiter"?

Deine Rechtfertigung lass ich nicht gelten. Vorschriften sind von allen einzuhalten. Punkt.

Dass die Leute, die jetzt in Massen zu den Schiliften strömen auch unverantwortlich handeln steht außer Frage. Es gibt allerdings einen Unterschied: DAS ist erlaubt.

GanzObjektivGesehen
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Dem Betreiber nehmen sie das ab ?

Dass er eine Möglichkeit gefunden hat durch die Maske zu essen und zu trinken ?
Und nur zur Erinnerung: Supermärkte und Einkaufstempel sind auch geschlossen.

Stadtkauz
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Exempel statuieren

Es sind einige Wenige, die sich dem Rest der Bevölkerung gegenüber asozial verhalten. Diese gehören mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Unsere Kinder dürfen nicht in die Schulen, aber in den Beiseln soll gesoffen werden dürfen? Da stimmt doch was nicht. Heute gibt es die Verfehlungen in Wien und in Linz. Wo sind die dann morgen und wie geht das weiter? Hat man aus Ischgl wirklich nichts gelernt? Sind nicht schon viel zu viele Personen gestorben?

peter80
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..

Genau wegen solchen Leuten sind die Raten ja in Österreich so hoch. Egoistisch und nur eigeninteressen im Sinn.

ichbindermeinung
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und in einigen EU-Ländern sind die Cafes, Restaurants etc. offen

vieles erscheint nicht glaubwürdig, da einige andere EU-Länder die Cafes, Restaurants, den Einzelhandel, Autobahnraststätten, Bars in den Krankenhäusern u. in den Flughäfen offen haben bzw. auch einige schwerst betroffene EU-Länder die Gastrobereiche erst mit dem 22. Dez. geschlossen haben u. sie wieder am 07.01. öffneten...die ganzen Virusmaßnahmen/-sanktionen müssten in allen EU-Ländern gleichermaßen wegen der Gleichbehandlung gelten (Ausgangssperren/Eintritttesten/Gastro/Hotel/Einzelhandelsperren etc.)

Mein Graz
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Na toll.

Andere sperren zu, müssen genau so wie er eine Pleite befürchten, halten sich aber trotzdem an die Vorschriften.
Er (und einige andere, wie man lesen kann) halten sich nicht an die Regeln.

Ist der Wirt vielleicht auch noch stolz darauf, dass er mit dem Offen halten seinen Kollegen in den Rücken fällt?

Die Polizei war schon dort, wurde da in irgend einer Form reagiert? Gibt es Anzeigen für den Wirt oder die Gäste?

Mich macht so ein Vorgehen wütend. Die Mehrheit der Österreicher hält sich an die Vorschriften und Regeln, und dann gibt es ein paar, die machen was sie wollen - und denen haben wir dann die hohen Zahlen und weitere Sperren zu verdanken.

Stadtkauz
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Ich verstehe die Welt nicht mehr

Wir reduzieren seit Monaten unsere Kontakte, auch innerhalb der eigenen Familie, aufs Minimalste. Andere hingegen treffen sich in Beiseln in Wien und Linz zum Corona-Saufen. Da kann man noch so viel testen und zusperren. Wenn sich Außenseiter nicht an die Regeln halten, machen diese keinen Sinn.