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Corona-Impfung in Österreich"Weitergabe des Virus wird reduziert, in welchem Ausmaß ist noch nicht klar"

Im ORF erklärte die Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, Ursula Wiedermann-Schmidt, am Sonntagabend: Was nützt die Impfung im Alltag? Wie kommen Personen zum Impfstoff? Wie sicher sind die Impfungen? Und sind Geimpfte weiterhin infektiös?

Ursula Wiedermann-Schmidt, Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, startete mit den Impfungen in Österreich
Ursula Wiedermann-Schmidt, Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, startete mit den Impfungen in Österreich © APA/Georg Hochmuth
 

In Österreich war die 84-jährige Pensionistin Theresia Hofer die erste, die gestern gegen das Coronavirus geimpft wurde. Im Laufe des Sonntags gingen dann auch in fast allen Bundesländern Impfungen über die Bühne. Ursula Wiedermann-Schmidt, Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, injizierte Hofer und vier weiteren Patienten je eine Dosis der ersten in der EU zugelassenen Corona-Vakzine von Biontech/Pfizer - komplikationslos.

"Wie es ausschaut, ist es im ersten Blick ein gut verträglicher Impfstoff." Sie geht davon aus, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch gegen die zuletzt aufgetretene Mutation des Coronavirus wirksam ist. "Wir wissen, dass es immer wieder Mutationen gibt. So wie es aussieht, sind die aber nicht von einer so großen Veränderung, dass der Impfstoff nicht wirken sollte."

Weitere Erkenntnisse erwartet

Die Ärztin rechnet in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren Erkenntnissen darüber, welche Wirkung die Impfung entfalte. In den bisherigen Studien zur Zulassung habe man sich darauf konzentriert, wie eine schwere Erkrankung durch die Impfung verhindert wird. Unklar sei noch, ob Geimpfte das Virus weitergeben können. Jetzt würden Studien laufen, die herausfinden sollen, ob und in welchem Ausmaß die Impfung auch die Virenlast reduziere. Das und viele weiter Fragen zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung beantwortete Wiedermann-Schmidt im "ZIB 2"-Interview am Sonntagabend.

Interview mit Impfexpertin Wiedermann-Schmidt

CoV-Immunisierung: Erste Impfungen in Österreich verabreicht

Die ersten Impfungen gegen das Coronavirus in Österreich sind am 27.Dezember 2020 an der MedUni Wien an eine Reihe von Freiwilligen verabreicht worden.

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Eine 84-Jährige, die endlich ohne Bedenken ihre Kinder, Enkel und Urenkel wiedersehen wollte, machte den Anfang. "Hat es wehgetan?", erkundigte sich die Ärztin Ursula Wiedermann-Schmidt. Die Seniorin überstand den historischen Moment ebenso stoisch und gefasst wie die folgende Probandin.

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Es folgten eine weitere Seniorin und ein betagter Mann, alles Risikopatienten über 80 mit Vorerkrankungen, wie im Voraus mitgeteilt worden war.

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Als Vierte und Fünfter wurden Angehörige des Gesundheitspersonals geimpft.

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Durchgeführt wurden die ersten Injektionen von Ursula Wiedermann-Schmidt, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie und Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, im Beisein des Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres.

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Um 9.15 Uhr war die Runde mit den ersten fünf Personen zu Ende, danach folgten weitere Freiwillige.

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Im Nebenraum warteten unterdessen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auf die Probanden, die sich dort für einige Minuten ausruhen sollten.

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In den meisten anderen Bundesländern sollten im Tagesverlauf ebenfalls symbolische Starts der größten Impfkampagne in der Geschichte Österreichs stattfinden.

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Fotomandalas
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Wenn ich geimpft bin

Ab wann kann ich keinen mehr anstecken, sollte ich mir Coronaviren Kontakt einfangen? Muss ich trotzdem zum Test, wenn ich geimpft bin? Muessen Geimpfte Mund u Nasenschutz tragen? Warum muss ich mich impfen lassen, wenn ich Corona hatte? Bitte um Information, Danke

hlx22
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Bitte warten !

Während in anderen europäischen Länder auf Teufel komm raus geimpft wird und sich Warteschlangen nur vor den Anmeldeplattformen bilden, haben wir in Österreich Warteschlangen wo Bürokraten ihre Hürden zimmern. Ab 12. Jänner sollen diese den Weg in Altenheime ´ja Schritt- und Tage-weise frei machen. Gefährdete und Alte, die nicht bereit sind, in ein Altersheim zu übersiedeln müssen aber warten, in ein Land auswandern, wo geimpft wird oder warten bis Bürokraten eine korrupte Lenkung ausgeklügelt und ihre Griffel gespitzt haben. Warten kann man aber auch auf das Frühjahr wenn die Tage länger und UV-Strahlen mehr und die Infektionen weniger werden, oder warten bis in den Sommer, oder warten bis man sich das Virus eingefangen hat oder - na ja - bis zum Jahresende wollen die Bürokaten ja so weit sein. Ggf. kann man ja noch ein paar Lockdowns machen bevor mit Impfen begonnen wird.

Isidor9
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Müßige Diskussion

Es ist völlig müßig darüber zu diskutieren, was die Impfung ändern wird. Es gibt für uns Normalos keine Impfung. Das dauert noch Monate, da ersticken noch viele die am Bauch liegen. In der Nicht-EU-Welt geht's natürlich flotter. Aber das wundert mich nicht. Denkt man an das grossteils inferiore EU - Personal.

Irgendeiner
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Richtig ist,daß es bis es brreit wird noch dauern wird, deshalb hätte ja der auch hier taulose Studienabbrecher

zu sagen gehabt,daß die Maßnahmen weiterhin strikt gelten müssen, aber er hat sich lieber selbst belobigt und photographieren lassen und Wendehals der er immer ist eine Wende angekündigt die das noch nicht ist.,wir müssen R trotzdem drücken und das Weihnachtsintermezzo war der reine Wahnsinn, das Resultat kommt erst zu Tage,hat Latenzen..Und die EU hat nicht so schlecht reagiert, die hatte schon Anfangs Beschaffungshilfe angeboten, die ein Studienabbrecher ablehnte um die hinterher zu nameln sie täten nichts, Basti halt.

Isolde9
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Nach der Impfung kein MNS mehr?

Kann ich nach der Impfung meinen MNS weglassen? Wenn nein, warum eigentlich nicht? Kann ich eigentlich nach einer Impfung weiterhin Personen anstecken? Finde weder zu dem MNS und der weiteren Ansteckung nach erfolgter Impfung keine Informationen seitens des Gesundeheitsministeriums...

gehtso
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ganz versteh ich

die Aussagen (noch) nicht.
Einerseits soll bei einer Durchimpfung von 60 -80% der Bevölkerung das Virus "ausgerottet" werden, andererseits erklärt sie Vorsitzende der Impfkommission: "Unklar sei noch, ob Geimpfte das Virus weitergeben können. Jetzt würden Studien laufen, die herausfinden sollen, ob und in welchem Ausmaß die Impfung auch die Virenlast reduziere."
vielleicht weiß da jemand mehr.

hlx22
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ganz versteht ich auch nicht

und hat uns auch noch niemand gesagt, wie das von Atemluft zu Atemluft übertragene Virus überhaupt zu den T-Zellen in der Blutbahn gelangen soll? Gegen genauso übertragene Schnupfenviren gibt es weder spontane Immunität noch Impfungen - aber warme Socken helfen -gegen covid19 auch? Wo ist der Unterschied?? Wie Schön, wenn der ORF mal Biologielehrer oder wissende Mediziner zu Wort kommen ließe, statt via Pressekonferenz immer wieder die gleichen "Reden zur Nation" abzurufen.
Aber bitte, wir wissen doch alle ganz genau "was wir nicht wissen" - nämlich "wie T-Zellen-Immunität die Weitergabe von Viren vor einer kompletten Herdenimmunität beeinflussen könnte". Und da versuchen die Wissenschaftler jetzt einen Forschungsansatz zu finden.
Von Hand zu Hand oder Mund zu Mund geht die Weitergabe von Erregern jeder Art in jedem Fall und die Masken werden wir noch lange tragen - Es sei denn das Pharmanetzwerk erreicht, dass wir die Masken ablegen, um wieder mehr Husten und Schnupfen zu kriegen.