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1853 NeuinfektonenZahl der Corona-Toten klettert wieder auf über 100 pro Tag

105 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind von gestern auf heute verstorben.

© (c) APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner
 

Nachdem am Montag die wenigsten Neuinfektionszahlen seit zwei Monaten in Österreich gemeldet wurden, haben die Behörden am Dienstag wieder 1853 neue Fälle bekanntgegeben. Außerdem ist die Zahl der Patienten im Krankenhaus erstmals seit Tagen wieder gestiegen, am Dienstag mussten 2922 Covid-19-Erkrankte im Spital behandelt werden. Außerdem wurden seit dem Vortag 105 Tote gemeldet, so die Angaben von Innen- und Gesundheitsministerium.

Im Schnitt der vergangenen sieben Tage kamen in Österreich immer noch täglich mehr als 2000 - exakt 2078 - Neuinfektionen hinzu. 27.091 Menschen galten zwei Tage vor dem Heiligen Abend als aktiv infiziert. Den 1853 Neuinfektionen standen am Dienstag 3937 neu Genesene gegenüber. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage sank auf 163,4.

Besonders dramatisch ist weiterhin die Entwicklung der Todesopfer: Erneut wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 100 Tote, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, gemeldet. Innerhalb der vergangenen Woche kamen 892 Opfer hinzu - so viele wie von Beginn der Pandemie bis 18. Oktober, also in knapp sieben Monaten, verzeichnet wurden.

Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich 127 Menschen, die an den Folgen oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind, gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Toten beträgt zehn - das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner zehn Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben sind.

2922 Menschen befanden sich am Dienstag im Spital, 51 mehr als am Montag. Im Vergleich zu vorigem Dienstag waren es aber 602 Spitalspatienten weniger. Auch auf den Intensivstationen gab es am Dienstag mehr Erkrankte - insgesamt 487, neun mehr als am Montag. Innerhalb einer Woche ging die Zahl der Intensivpatienten um 86 (minus 15 Prozent) zurück.

Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 342.226 Menschen positiv getestet. 309.595 haben eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden. In den vergangenen 24 Stunden kamen österreichweit 29.463, davon fielen 6,3 Prozent positiv aus. Im Schnitt wurden in der vergangenen sieben Tagen täglich 28.227 Tests in das Epidemiologischen Meldesystems (EMS) eingespeist. Davon fielen 7,4 Prozent positiv aus.

 

Kommentare (11)
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gb355
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na ja..

dafür gibts wenig andere Krankheiten.
Die Apotheken verkaufen eh schon zuwenig, und machen Werbung für
genügend Grippeimpfstoff !!

Hapi67
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Liebes Ministerium,

Wann werden endlich aussagekräftige Zahlen präsentiert ?
Interessant wäre die Höhe der Übersterblichkeit und danach die Anzahl derer die an/nicht mit Corona gestorben sind.
Ergänzend dazu noch die Alterspyramide um zu sehen über welche Werte wir tatsächlich reden und danach Entscheidungen treffen sollten.
Gehe davon aus, dass wir diese Auswertung lieber nicht öffentlich präsentieren und beim bisherigen nichtsaussagenden System bleiben um uns unangenehme Diskussion zu sparen.
Aber vielen Dank man kann sich auch so ein Urteil über die angebliche Bedrohung bilden.

VH7F
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Wieder rund 1.000 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche

und das ganz ohne harten Lockdown.

AloisSteindl
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Verzögerung

Wie lange es braucht, bis sich eine Maßnahme auf die Zahlen auswirkt, wissen Sie aber schon ungefähr? So lang ist der Lockdown nicht her.

VH7F
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Wir haben jetzt genau 2 Wochen "soften Lockdown"

davor 3 Wochen härteren Lockdown. Dazwischen 1 Mio. Massentests, die verarbeitet sind........

lucie24
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Super, dass die Infektionszahlen

sie nieder sind, wie schon lange nicht mehr. Moment - steht nicht ein neuer Lockdown bevor?

lombok
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Ja, weil man jetzt schon weiß,

wie die Zahlen nach Weihnachten raufklettern werden. Es ist js sooo wichtig, dass sich Menschen zu Weihnachten treffen müssen. 😤😤😤

brody1977
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Ein jeder Tote ist einer zuviel

Aber sind wirklich alle an Corona gestorben oder hatten sie auch andere Krankheiten. Seitdem Corona im Umlauf ist hört man nichts mehr davon das einer an Krebs oder Herzinfarkt verstorben ist. Wie gesagt, ein jeder Toter ist einer zuviel.

gb355
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na ja..

....mit Sicherheit nicht.
Aber es ist sowieso pietätlos mit Zahlen zu jonglieren.
Es klingt eklig, fast wie: "um die Wette sterben" scheußlich, was
da abgeht!

Amadeus005
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Kann man nachsehen

Die Todesrate ist deutlich höher als in anderen Jahren. Alleine das reicht. Grippe-Tote werden ja vermutlich weniger sein. Weil Corona-Maßnahmen gegen Grippe helfen. Auch gegen Verkehrsunfälle, ...

rebuh
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Naja, nachdem es zur Zeit genügend Personen gibt

die sich mit Verdacht auf einen Herzinfarkt nicht mehr in's Krankenhaus wagen, kann man diese ruhig auch als Corona Opfer sehen.