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Dritter LockdownWieder Fernunterricht und Betreuung an den Schulen

An den Schulen werden nach den Weihnachtsferien ähnliche Regelungen wie im zweiten Lockdown gelten.

Offen sind die Schulen wieder für alle Schüler bis 14 Jahre, die Betreuungsbedarf haben
Offen sind die Schulen wieder für alle Schüler bis 14 Jahre, die Betreuungsbedarf haben © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Grundsätzlich wird wieder auf Distance Learning umgestellt, jüngere Schüler mit Betreuungsbedarf können an die Schulen kommen. Für die Oberstufen soll es kurze Präsenzphasen etwa für Schularbeiten geben. Die Rückkehr aller Schüler ist für 18. Jänner geplant - ein "Freitesten" ist keine Voraussetzung für den Schulbesuch, hieß es aus dem Bildungsministerium auf APA-Anfrage.

Offen sind die Schulen wieder für alle Schüler bis 14 Jahre, die Betreuungsbedarf haben oder Unterstützung beim Lernen brauchen. Sie können dort Arbeitsaufträge erledigen oder auf den vorhandenen Geräten dem Distance Learning folgen. Die Betreuung erfolgt durch die Lehrer.

Präsenzphasen sind möglich

Die Schüler der AHS-Oberstufen, BMHS und Berufsschulen können wie schon bisher auch zwischen 7. und 15. Jänner zu Präsenzphasen an die Standorte geholt werden - etwa um auf Schularbeiten vorbereitet zu werden und diese auch in der Schule zu schreiben.

Keine weiteren Änderungen sind für die Matura geplant: Sie soll also weiter wie zuletzt angekündigt ab 20. Mai abgehalten werden. Außerdem können die Themenbereiche bei der mündlichen Matura (ab 7. Juni) gekürzt werden, die Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeiten bzw. Diplomarbeiten ist nur freiwillig. Wie im Vorjahr wird auch die Jahresnote in die Maturanote einbezogen - allerdings nur wenn bei der Klausur 30 Prozent der Punkte erreicht werden.

Kindergärten sind wie die Schulen offen. Allerdings wird die Kindergartenpflicht im letzten Kindergartenjahr wieder aufgehoben.

Kommentare (7)
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47er
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In England hat man festgestellt, dass sogar Schüler unter 10 Jahren zu Superspreadern werden könnten, obwohl sie selbst gar keine Anzeichen von Erkrankung haben.

Sicher ist, dass sie sich untereinander anstecken und den Virus heimtragen könnten. Gefühlsmäßig tut der Großteil der Lehrer ihr möglichstes, nur in den obersten, priveligierten Etagen herrscht Chaos, sind halt vom Dämmerschlaf aufgeweckt worden und haben derzeit (oder schon immer) keine Übersicht.

marcneum
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Einzelfälle...

Daraus kann und darf man keine allgemeinen Regeln ableiten!

gonzolo
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Ja freilich, marc ...


die allgemeinen Regelableitungen gibt´s dann erst ab den 15-Jährigen - gell! Sonst wüssten ja die halben Eltern nicht mehr, wohin mit ihren anstrengenden kleinen Prinzen und Prinzessinnen – gell!?

Keine Angst – Herr BM Fassmann denkt ausschließlich an die “Bedürfnisse” der Eltern und der Wirtschaft, wenn er seine klugen Maßnahmen setzt … die Lehrer sind dabei sowas wie Inventar, das halt da und dort immer öfter und immer mehr verschleißt … gehören zur Kollateral-Statistik … is egal ...

brody1977
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Die Maßnahmen für Schulen

Hätte man schon im Sommer vorbereiten können.dann wäre vielleicht alles ein bißchen einfacher. Sehe es gerade bei unserem Sohn in der Volksschule. Der ist fertig. Wenn die Kinder in der schule sind wird ihnen alles reingedrückt und bei Heim Unterricht kommt Masse an Lernunterlagen wo es mit den Kindern zu Hause ja so einfach ist zu lernen. Da hat der Bildungsminister total versagt. Für die Kinder ein verlorenes Jahr. Leidrt

Ifrogmi
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wenn man hier nicht testet, ...

... haut man sich alles, was sonst geschieht mit verzögerung zusammen. warum schülerInnen nicht testen? was spricht dagegen?

AloisSteindl
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Infektionsgeschehen in den Schulen

Die Behauptung von Faßmann, Schulen wären ein sicherer Ort und Schüler keine Spreader könnte eigentlich zur Fakenews des Jahres erklärt werden.
Jetzt sollen wieder die Schüler nicht getestet werden, dafür die Lehrer verpflichtend.
Vermutlich werden auch weiterhin Schüler aus infizierten Haushalten nur als K2 eingestuft, um die Schulen auf Virus komm raus offenhalten zu können, egal wie viele Lehrer, die teilweise auch schon zur Risikogruppe zählen, oder Eltern der Schüler sich durch die massive Zusammenballung in den kleinen Räumen anstecken.

erstdenkendannsprechen
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wenigstens sind es nur ein paar tage.

ich hoffe, dann sind die neuinfektionszahlen so niedrig, dass es bis semester ganz normal durchgeht für die schüler.