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Corona verschäft Situation Jede zweite Alleinerziehende ist armutsgefährdet

Die Corona-Pandemie hat die Lage von alleinerziehenden Müttern massiv verschlechtert. Jede Zweite ist mittlerweile armutsgefährdet.

Sujetbild © Jochen Mittenzwey - Fotolia
 

Job, Familie, Haushalt: Es sind gerade die Frauen, die während der Corona-Krise massiv gefordert werden. Für Alleinerzieherinnen potenziert sich die Belastung noch einmal. „Sie sind die großen Verliererinnen der Krise. Alleinerzieherinnen sind im Durchschnitt mit 15 Stunden Arbeit pro Tag die derzeit am stärksten Belasteten“, resümiert Andrea Czak, Obfrau vom Verein feministische Alleinerzieherinnen. Gemeinsam mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und dem Österreichischen Frauenring wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen auch gleichzeitig diejenigen sind, die große finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Kommentare (2)
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klaxmond
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7
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Ich war auch alleinerziehend

es war nicht immer leicht, vor allem deswegen, weil man für alles alleine zuständig ist, aber man muss auch selbst arbeiten.

pescador
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Frau Obfrau vom Verein feministische Alleinerzieherinnen

Vielleicht sollte man auch einmal den Ursachen nachgehen, warum es immer mehr Alleinerzieherinnen gibt. Reflexartig nach Erhöhung der Staatsleistungen zu rufen ist ein bisschen zu wenig. Irgendwann werden wir nämlich die Steuer- bzw. Schuldenlast nicht mehr tragen können. Es ist also etwas Eigenverantwortung gefragt.