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Massentests in Wien Teilnehmerquote nur knapp über zehn Prozent

Inklusive Samstag wurden bis jetzt 204.880 Personen in den Testzentren gezählt. 0,33 Prozent der Antigentests zeigten ein positives Ergebnis.

Corona-Teststation Wiener Stadthalle
Corona-Teststation Wiener Stadthalle © (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
 

Am heutigen Sonntag enden in Wien die vom Bund veranlassten österreichweiten Massentestungen. Obwohl die drei Teststandorte noch bis 18.00 Uhr geöffnet haben, ist schon jetzt klar, dass sich in der Bundeshauptstadt nur etwas mehr als zehn Prozent der Bevölkerung gratis auf das Virus testen haben lassen. Die Kapazitäten waren auf eine Teilnehmerquote von bis zu 60 Prozent oder 1,2 Millionen Menschen ausgelegt.

Nur ein Zehntel ging testen

Inklusive Samstag haben laut Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) exakt 204.880 Personen in den Testzentren Stadthalle, Marxhalle und Messe Wien einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen. Das entspricht in etwa einem Zehntel der knapp zwei Millionen Einwohner Wiens. Für den heutigen letzten Testtag waren mit Stand Samstagabend rund 15.000 Personen für eine Testung angemeldet.

Die tatsächliche Zahl der Corona-Checks am Sonntag könnte noch etwas höher ausfallen, weil man am selben Tag noch einen Zeitslot buchen bzw. in der Messe Wien auch ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen kann. Trotzdem werden nach der zehntägigen Testoffensive unterm Strich nicht viel mehr als 220.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt werden - was einer Quote von rund elf Prozent entspricht.

676 positive Ergebnisse

Was die bis inklusive Samstag durchgeführten 204.880 Schnelltests anbelangt, fielen lediglich 676 positiv aus. Das entspricht 0,33 Prozent der Ergebnisse. Bei den Betroffenen wurde zur Überprüfung ein genauerer Gurgel-PCR-Test durchgeführt. Darüber hinaus mussten bisher weitere 632 Personen gurgeln, weil der Nasenabstrich für den Schnelltest zuvor nicht funktioniert hatte.

Das macht 1.308 Gurgeltests. 466 davon zeigten bzw. bestätigten eine Infektion, in 555 Fällen gab es indes Entwarnung. 287 PCR-Tests sind laut Hacker-Büro noch in Auswertung.

Die Massentestungen in Wien starteten am 4. Dezember. Mit rund 300 Testlinien stellte die Stadt eine Infrastruktur von bis zu 150.000 Schnelltests pro Tag bereit. Tatsächlich kamen laut derzeit vorliegenden Zahlen im Schnitt lediglich knapp 23.000 Menschen pro Tag, um sich auf eine Corona-Infektion überprüfen zu lassen.

Nach Ende des ersten Testdurchgangs in Wien am heutigen Sonntag soll noch am Abend die endgültige Teilnehmerzahl veröffentlicht werden. Detaillierte Endergebnisse bzw. Analysen soll es am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz geben. Die zweite, kürzlich von der Bundesregierung angekündigte Testwelle soll in Wien von 8. bis 17. Jänner über die Bühne gehen.

Kommentare (20)
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lilith73
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warum so wenig hingehen

1. man muss sich vorher anmelden, weiß nicht wo
2. man muss mit Maske Schlange stehen
3. man wird vielleicht noch in der Nasenschleimhaut verletzt
4. man muss mal dort hingehen zu einer Massenveranstaltung, wo man sich auch potentiell was einfangen könnte.

da bleibt der Österreicher halt doch lieber zu hause auf der Couch.

einmischer
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lilith73

Ja, bleib zu Hause. Zumindest bis es einen 50er für´`s Testen gibt.
Dann ist das Anmelden kein Problem mehr
Du kannst es in der Schlange zu stehen leichter ertragen
Verletzung der Nasenschleimhaut - nicht so schlimm
Massenveranstalltun? Naja vielleicht etwas übertrieben

Diese 50 EUR, so sie kommen, sind gut investiert.
Nur die Dummheit lässt sich damit nicht beseitigen.
Gott sei Dank ist diese aber geringfügig weniger ansteckend als Covid 19

joektn
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Falsch

Man kann auch ohne Anmeldung hingehen, es wird niemand weg geschickt. Schlange stehen muss man, außer zu den "Rush hour" Zeiten nicht und man wird auch nicht verletzt. Ich hab den Test nicht einmal gespürt, maximal ein leichtes kitzeln. Einfangen kann man sich dort eher nichts, weil die Sicherheitsvorkehrungen enorm hoch sind und auf deren Einhaltung explizit und strikt hingewiesen wird.

Guccighost
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So viel

Dummheit in einem Posting aber du meinst dass hoffentlich zynisch und nicht im ernst.

hhaidacher
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wurde uns ja Monate gesagt

Vermeiden Sie Sozialkontakte. Gehen Sie nicht zu Menschenansammlungen. Die Maske aus Stoff oder Einwegmaske schützt nicht wirklich!
Sagt der Hausverstand auch.

Aber manche machen immer das, was die Regierung sagt.

Die werden es ja wissen, dass gestern Sozialkontakte gefährlich waren, daher haben wir alles zugesperrt. Aber HEUTE, wo getestet wird mit den teuren Tests, die sie gekauft haben, ist es wichtig, diesen Massenaufmarsch mituzumachen. Das ist ja egal. Das sind ja keine Sozialkontakte.

fred4711
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der "hausverstand" hat zwar meistens

mit haus.....aber nicht immer mit verstand zu tun.....menschen, die sich nicht testen und später nicht impfen lassen, sind entweder dumm oder charakterlos, weil ihnen die gesundheit der mitmenschen, aber auch das funktionieren der wirtschaft sonstwo vorbei gehen....ich vermute mal, diese leute kapieren nicht einmal, was sie mit ihrem unsolidarischen verhalten anrichten

unfassbar
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Wien ist eben....

...wiedereinmal ANDERS ....?!

Hildegard11
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Aber die Lehrer sollen zu 100% aufmarschieren

Und die Schüler, die Eltern? Gewerkschaft steh auf!

Morpheus17
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...da sollte immer auf die Umsetzung gewartet werden...

Zb. wer zahlt die Zeit für die Friseurin, wenn Sie den Test macht. Arbeitszeit wohl kaum, Freizeit grenzwertig. Der Wunsch ist eines, eine verfassungs- und meschenrechtskonforme Umsetzung etwas anderes. Und wenn dann Anschobers "Legistikspezialisten" tätig werden, gibts wieder eine Realsatire.

fred4711
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die zeit für die friseurin,

wenn sie 1 stunde (maximal) zum testen geht ist ein problem??
sorry, aber über manches posting hier kann ich nur noch den kopf schütteln...ich befürchte, dass 3 wochen intensivstation im ernstfall "ein wenig" unangenehmer wären

Guccighost
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was ist

da schwer zum kapieren dass sagt ja der Hausverstand

tannenbaum
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Man

darf sich nicht wundern, wenn so wenig zu Testen kommen. Da gibt es im Parlament eine ausgebildete Medizinerin, die ausdrücklich vor einem Test warnt, und auf der anderen Seite gibt es einen Maturanten und Studienabbrecher, der sich für solche Tests ausspricht. Wem soll man in solchen medizinischen Fragen eher vertrauen. Profi oder Scharlatane? Wenn ich Schmerzen in der Herzgegend verspüre, traue ich auch eher den Ratschlag eines Mediziners als eines Friseurs.

fred4711
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wenn du damit frau RW meinst,

und die das wirklich gesagt hat, dann wird bei der nächsten wahl meine entscheidung anders als bisher ausfallen.....kann mir nicht vorstellen, dass die frau so blöd ist.....aber vielleicht sollte man den ganzen zusammenhang mit dieser aussage hören

Guccighost
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was du

für einen Blödsinn schreibst nur weil du Ein Roter bist

hhaidacher
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Hat doch Recht

Ärzte/innen scheinen in der Pandemie eher weniger zu reden zu haben.

tannenbaum
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Reg dich ab,

Ich war eh testen! Noch viel Spaß mit deinem Messias.

UHBP
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Die zweite, kürzlich von der Bundesregierung angekündigte Testwelle soll in Wien von 8. bis 17. Jänner über die Bühne gehen.

Koste es was es wolle.
Aber für regelmäßig Test in Alten- und Pflegeheimen reicht es nicht.

hhaidacher
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JA genau - du sagst es

Und die dürfen bei den Risikogruppen sogar positiv arbeiten gehen! Daher brauchen wir dort ja keine Tests. Macht ja nix, wenn 1/3 der Heimbewohner letztens versehentlich wegsterben, weil die Reinigungskraft hustend coronapositiv dort weiter arbeiten darf.

fred4711
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äähhh....hab ich etwas überhört?

dürfen pflegekräfte jeder art nicht zum testen gehen?? unglaublich, was für dummes zeug hier verzapft werden kann und nicht entfernt wird, aber wehe, man erwähnt, dass es selbstverständlich keinen gott gibt o.ä.

tomtitan
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Das ist ja klar - es sind ja vom ersten Termin noch so viele Tests übrig -

die müssen aufgebraucht werden...