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Anschlag in WienMoschee erhebt Einspruch gegen Zwangsschließung

Auf Drängen der Regierung entzog der Oberste Rat der IGGÖ der Moschee die Rechtspersönlichkeit als Konsequenz aus dem islamistischen Anschlag.

ANSCHLAG IN WIEN - SCHLIESSUNG VON RADIKALEN MOSCHEEN ANGEORDNET / TEWHID-MOSCHEE IN MEIDLING
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Tewhid-Moschee in Wien-Meidling, in der der Attentäter von Wien gebetet und sich radikalisiert haben soll, hat Einspruch gegen ihre Zwangsschließung erhoben. Die Moschee ist seit 2016 als Folge des Islamgesetzes bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) registriert. Auf Drängen der Regierung entzog der Oberste Rat der IGGÖ der Moschee die Rechtspersönlichkeit als Konsequenz aus dem islamistischen Anschlag.

Laut "Standard" ging am Mittwoch eine Beschwerde der Betreiber der Tewhid-Moschee gegen die Entscheidung des Obersten Rats der IGGÖ ein. Begründet wird die Beschwerde damit, dass die Schließung der Moschee nicht ausreichend begründet sei. Das IGGÖ-Schiedsgericht muss sich nun innerhalb von zwei Wochen zusammenfinden - binnen acht Wochen muss es eine Entscheidung fällen.

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