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Bis zu 20 Gäste anwesendWiener Shishabar hatte am ersten Lockdown-Tag offen

Trotz des seit rund einem Jahr geltenden Rauchverbots, der seit zwei Wochen in Kraft befindlichen Sperre der Gastronomie und des seit Dienstag geltenden harten Lockdowns erfreute sich die Bar regen Zustroms.

© (c) APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die Wiener Polizei dürfte am Dienstag im Bezirk Hernals nicht wenig gestaunt haben: Trotz des seit rund einem Jahr geltenden Rauchverbots, der seit rund zwei Wochen in Kraft befindlichen Sperre der Gastronomie (außer Liefer- oder Abholservice) und des seit Dienstag, 00.00 Uhr, geltenden harten Lockdowns haben die Beamten eine geöffnete Shishabar in dem Bezirk entdeckt, die von zehn bis 20 Gästen besucht war. Die Anzeigen dazu werden laut Innenministerium noch gestellt.

Ansonsten verlief der erste Tag der Kontrollen des harten Lockdowns "aus polizeilicher Sicht sehr positiv", teilte das Innenressort am Mittwoch mit. Demnach gab es österreichweit 97 Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz, zwei Organmandate nach dem Epidemie-Gesetz und 32 Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz.

Die Aufschlüsselung nach Bundesländern: Burgenland: 2 Anzeigen, 0 Organmandate Kärnten: 7 Anzeigen, 0 Organmandate Niederösterreich: 33 Anzeigen, 2 Organmandate Oberösterreich: 13 Anzeigen, 9 Organmandate Salzburg: 1 Anzeige, 0 Organmandate Steiermark: 12 Anzeigen, 4 Organmandate Tirol: 6 Anzeigen, 6 Organmandate Vorarlberg: 0 Anzeigen, 0 Organmandate Wien: 23 Anzeigen, 11 Organmandate Covid-19-Maßnahmen

Kommentare (6)
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Isidor9
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Den arabischen Betreibern mores lehren

Den Herren Shishabarbetreibern muss man schmerzhaft verdeutlichen,dass wir "Ungläubigen" keine orientalischen Sitten dulden. Nur diese Sprache verstehen sie. Hart strafen bitte. Keine Sitzkreisduselei. Keine linke Kuscheljustiz. Je härter die Strafe ,desto mehr Respekt bekommen die Typen vor uns. Ich habe Jahrzehnte mit diesen Leuten zu tun gehabt. Ich weiss wovon ich rede.

berndhoedl
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da weiß man gleich aus welcher polit. Ecke der Wind weht

wehe die Headline würde heißen „Würstlsepp hatte 20 Gäste, die ein Würstl mit Bier konsumierten“

Da würde nun ein Donnerwetter hereinbrechen, Beschimpfungen von wegen österr. Bierparty oder Schlimmeres.

Aber ich schätze eine Shisha Bar ist nicht typisch österreichisch und das Klientel wird sich auch etwas unterscheiden, von der eines Würschtlstandes.

Ja es sieht so aus, dass dies dann etwas relativiert wird - ist bei den „üblichen Verdächtigen“ ja dann gar nicht so schlimm - oder?

christakind71
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Shisha nicht typisch österreichisch??

Also ich hab so einen Teenager!! Nachbarn der zu den Krampetreffen (letztes Jahr natürlich) immer ne Shisha Pfeife mit hatte - und viele haben mitgeraucht 🤦‍♂️
Seit dem Lockdown Nr. 1 findet sich auf Google Maps über seinem Haus der Hinweis (wie bei einem Lokal) auf einen "Shisha Tempel" - und übern Sommer ging dort ganz toll die Post ab - fast jeden Abend bis weit nach 22 Uhr. Dieser "Shisha-Tempel" wurde auch entsprechend "cool" bewertet - öffentlich einsichtlich. Beschwerden (wg Lärmbelästigung - von so ziemlich allen Nachbarn) bei der Polizei führten zu 2-3 Tagen Ruhe - dann ging's wieder los. Eine Nachfrage bei der Gemeinde ergab (welch Wunder 😒), dass kein entsprechendes Gewerbe angemeldet ist. Nachfrage bei der Polizei: "ja san halt Jugendliche, die a bissi feiern wolln, wenn's zu laut wird rufn's halt an"??? Covid-Lockdown_Regeln??? Shisha für Minderjährige???? Alkohol in Massen für U18??? Und vor allem: WARUM werden die im gleichen Haushalt wohnhaften Eltern nicht aufgefordert, das Treiben vom Junior einzuschränken????

freeman666
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Eigentlich unglaublich,

seit einem Jahr gibt es ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Offenbar interessiert es die zuständigen Behörden in Wien wenig, was so andere Kulturen so treiben.
Letztendlich wird in solchen „Lokalen“ vorsätzlich gefährdet und über jede Maßnahme
gelacht.
Ich wünsche dem Betreiber einen militanten Nichtraucher als Richter der noch dazu ganz übel gelaunt ist.
Normalerweise müsste es eine Anzeige nach 178 StGB geben, alles andere wäre eine weitere Einladung an diverse Lokalbetreiber genauso rücksichtslos und vorsätzlich zu handeln.

redlands
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gibts in Graz

auch! man sieht’s sogar von außen... mal in die Gleisdorfergasse schauen; wissen auch die Behörden...egal; aber alle anderen werden vernichtet wenn’s irgendwie geht; bei Neubürgern lieber wegschauen...

calcit
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Vollkommen richtig...

...mit Wissen und Duldung der Behörden - eigentlich schon lang ein Verdacht auf Amtsmißbrauch...