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500 auf Intensivstation 6120 Neuinfektionen in Österreich

Derzeit befinden sich 3.549 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 495 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Sujetbild © AFP
 

In Österreich sind in den vergangenen 24 Stunden 6.120 SARS-CoV-2-Neuinfektionen registriert worden. Die Zahl der Toten stieg auf 1.499. Insgesamt 495 Covid-19-Patienten mussten am Dienstag auf Intensivstationen behandelt werden. Dazu kamen 3.054 Erkrankte auf Normalstationen. 64.704 Menschen galten österreichweit als aktiv infiziert.

Seit Beginn der Pandemie wurden 164.866 Menschen positiv getestet. Mit Stand Dienstag, 9.30 Uhr, galten 98.663 als wieder genesen. Die meisten neuen Fälle gab es am Dienstag mit 1.183 in Oberösterreich und 1.027 in Niederösterreich. In Wien wurden 954 Neuinfektionen registriert, in Tirol 950 und in Vorarlberg 509. In Salzburg kamen in den vergangenen 24 Stunden 310 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 242 und im Burgenland 150.

 Behandlung und davon 495 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Burgenland: 150
  • Kärnten: 242
  • Niederösterreich: 1.027
  • Oberösterreich: 1.183
  • Salzburg: 310
  • Steiermark: 795
  • Tirol: 950
  • Vorarlberg: 509
  • Wien: 954

Kommentare (14)
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Bobby_01
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3
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zur Info

von gestern 08:00 bis heute 08:00 Uhr wurden 8905 Neuinfektionen gemeldet.
Schrillen endlich die Alarmglocken?
Es werden nicht weniger, es stagniert auch nicht.
Sondern es werden täglich mehr, d. h. die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus!

Super123
9
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Wahnsinn

Wahnsinn dieser Zahlen wir war bei jedem kommt was anderes heraus. Egal ob aufwärts oder abwärts trennt ohne der Impfung sperren wir auf und zu und das geht mir auf meine Psyche. Bitte Herr Arnschober so schnell wie möglich Impfen nicht lange warten bis alles steht.

Bobby_01
14
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Inzwischen, heute

15:00 Uhr sind schon 580 Intensivstation.
Schrecklich, d. h. Das bereits bis zum Wochenende die Kapazität ausgeschöpft ist.
Was Dann??

rehlein
3
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Lieber Bobby!

Bitte machen Sie sich im Moment noch nicht so große Sorgen - wir im Krankenhaus haben eigene Krisenstäbe, die dzt. fast täglich neu besprechen und entscheiden, wie weiter vorgegangen wird.

Das ist sicher in jedem Bundesland gleich.

Die Krankenhäuser sind sich der Situation, die da in Kürze auf uns zukommt voll bewußt, und versuchen sich zu rüsten.

Es wird verschoben was nicht notwendig ist, entlassen, wo häusliche Pflege möglich ist, und man versucht Personal zu rekrutieren, indem man alle Urlaube, Ausgleichszeiten etc. streicht.
Die Teilzeitkräfte werden ersucht die Dienstzeiten aufzustocken, und man versucht Leute aus der Karenz bzw. dem Erziehungsurlaub vorzeitig kurzfristig zurückzuholen.
Überstunden sind zu machen, wie sie anfallen. Niemand von uns Ärzten hat mehr normale Dienstzeiten.

Für die nächsten paar Tage ist noch nicht alles ausgeschöpft, und für nächste Woche ist schon die nächste, aber auch letzte Stufe der Kapazitätsausschöpfung angesetzt.

Man kann jetzt nur hoffen, dass die Intensivbettenzahlen nicht täglich so extrem ansteigen, dadurch dass man auch immer wieder ein paar aus der Intensiv auf Normalstation verlegen kann, und leider versterben auch immer wieder Menschen auf Intensiv.

Darf ich fragen wo Sie das von 580 Intensivpatienten gelesen haben - meine letzte Info, bevor ich heute aus dem Dienst gehen konnte, war um ca. 16.00 dass aktuell etwas über 550 Pat. Intensivbehandlung benötigen....
Macht aber zu 580 keinen großen Unterschied mehr, leider:(

Bobby_01
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Rehlein

Die angeführten Zahlen sind nicht nachvollziehbar. Es wurden in der Steiermark die intensiver reduziert. Aber insgesamt haben die Krankenhaus Aufenthalte von 480 auf 564 erhöht, das sind fast 20 % mehr.

Bobby_01
0
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Rehlein

Die Zahlen waren gestern auf der Seite des Gesundheitsministerium, wurden aber wieder geändert. Aber sind leider viel zu hoch. In der Steiermark ist es leider nicht so toll. So wurden Bewerbungen von Krankenpfleger im Sommer abgelehnt - kein Bedarf. Aber wenn es nicht rasch zu weiteren Maßnahmen, wie alle Geschäfte, außer Lebensmittel, zumachen nicht kommt ist es nicht mehr beherrschbar.

scionescio
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Ohne anzugeben, wie viele Test absolut stattgefunden haben, ist diese Zahl als Metrik denkbar ungeeignet und defacto wertlos ...

... als groben Indikator könnte noch der Prozentsatz der Positivgetesteten unter allen Getesteten dienen - aber auch das ist höchst fragwürdig, weil es einen Unterschied macht, ob ich vermehrt K1 Personen teste (mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, ein positives Testergebnis zu erhalten) oder vorbeugend/routinemäßig zB systemrelevantes Personal (hoffentlich mit deutlich niedriger Wahrscheinlichkeit, ein positives Testergebnis zu erhalten).
Der einzig relevante Indikator ist die Anzahl der Hospitalisierten/Toten - leider ist man mit dieser Kennzahl halt immer ca. zwei Wochen hintennach - so wie unsere Regierung, die immer nur hintennach hektisch reagiert, als vorbeugend proaktiv vorzusorgen, dass es gar nicht so weit kommen kann ... aber dazu müsste man ja einen Plan haben und dazu eine Strategie entwickeln, wie man diesen Plan auch realisieren kann - deutlich zu viel verlangt von unseren dauergecoachten Schauspielern!

samro
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finden sie die

anzahl der tests ploetzlich nimmer?
den ganzen herbst haben sie sie ja auch gekannt und uns versichert dass der anstieg nurmit vermehrten tests zu tun hat.
blabla blabla

griesbocha
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Die Zahl der belegten Intensivbetten durch

Covid 19 Patienten ist ein sehr guter Indikator.
Die Zahl lag über viele Wochen hinweg konstant bei etwa 100 und hat sich nun in kurzer Zeit verfünfacht.

KnairolF
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Stimme nicht zu

Mittlerweile kann man einigermaßen das Verhältnis der Neuinfektionen zu denen die im Krankenhaus landen abschätzen. Egal wieviele Tests es gibt, wenn du täglich über 5000 bestätigte Neuinfektionen Tendenz steigend hast, ist es nur mehr eine Frage der (spoiler:kurzen) Zeit, wann unser Krankensystem überlastet ist. Wenn man ein Bisserl hinschaut erkennt man auch die Strategie: Surfen auf der Welle. Ist riskant, aber wenns gelingt, ist es das bestmögliche zwischen monatelangen Totallockdown und keine Regeln mit vielen Toten.

kog1
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Laut AGES sind es 3841 neue Fälle

Woher kommt dieses babylonische Zahlengewirr?

Leop
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III

Hallo ich habe das Gefühl es wird ohne Lock Down nicht gehen,jeden Tag diehohen infizierungs Zahlen.wie man sieht ist dieMedizin machtlos und die Politik sowieso.Die Menschheit im Panne einer Krankheit.Brauchen wir einWunder?

ber
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Heute

ist noch nicht vorbei und gestern (9. Nov.) waren es laut den Zahlen auf der ages(.)at 3074 neue positiv getestete.

Da bin ich ja gespannt, was morgen ab 14:00 dort stehen wird.

Die Zahl aus der Schlagzeile halte ich, so alleine im Raum stehend, für ziemlich wertlos.

herwag
3
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!!!

worldometers.info/coronavirus