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Antigen-Tests bei Einreise Slowakei setzt Österreich, Ungarn, Polen auf Rote Liste

Antigen-Tests kommende Woche bei Einreise.

© APA
 

Die Slowakei setzt außer Tschechien auch Österreich, Ungarn und Polen auf die Liste der "roten" Corona-Risikoländer. Das entschied der Krisenstab (UKS) am Montag, wie Innenminister Roman Mikulec laut Nachrichtenagentur TASR mitteilte. Bisher hatten die slowakischen Behörden Wien, Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich als Risikoregionen eingestuft. Für diese Bundesländer gab es die Empfehlung, vermeidbare Reisen dorthin zu unterlassen.

Demnächst ist geplant, Antigen-Schnelltests an ausgewählten Grenzübergängen durchzuführen. Laut Ministerpräsident Igor Matovic soll an zehn bis zwölf Übergängen bei der Einreise in die Slowakei verpflichtend getestet und nächste Woche damit begonnen werden. Pendler müssten sich dagegen nur alle zwei Wochen einem Antigentest unterziehen.

Private Anbieter

Private Anbieter würden die Tests zur Verfügung stellen. Um zu wissen, wie viele Test nötig sind, werde es eine Beobachtung der Grenzüberquerungen geben. In der Zwischenzeit würden in anderen EU-Mitgliedstaaten zertifizierte PCR- und Antigen-Tests von der Slowakei akzeptiert.

Die Slowakei versucht mit Tests der Pandemie Herr zu werden. Matovic hatte die vergangenen Wochenenden Massentests in dem 5,5-Millionen-Einwohnerland durchführen lassen, an dem zwei Drittel der Bevölkerung zwischen zehn und 65 Jahren teilnahmen. 0,63 Prozent der Tests seien an diesem Wochenende positiv ausgefallen, berichtete der für die Durchführung der Aktion zuständige Verteidigungsminister Jaroslav Nad. Wer einen negativen Test vorweisen kann, wird von den geltenden Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

Kommentare (2)
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Kirby
1
2
Lesenswert?

Dann frage ich mich,

warum die Slowaken meiner Nachbarschaft weiterhin Wochenend-Heimaturlaub machen (dürfen)

Lepus52
1
4
Lesenswert?

Einzigartig in Europa

und nachahmenswert. Warum kopiert das Österreich nicht? Warten, ob es Erfolg bringt, könnte teurer werden!