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CoronavirusZahl der Neuinfektionen gesunken - Zahl der Intensivpatienten gestiegen

5933 Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden für Österreich gemeldet. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Patienten auf Intensivstationen.

© APA/Helmut Fohringer
 

Nachdem es am Samstag einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen in Österreich gegeben hat, ist die Zahl der neuen Fälle am Sonntag wieder - wie immer am Wochenende - deutlich gesunken. 5933 Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet. Die Zahl der an den Folgen von Covid-19 verstorbenen Menschen stieg im Vergleich zum Vortag um 34 auf bereits 1411. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Patienten auf Intensivstationen - um 27 auf mittlerweile 459.

2992 SARS-CoV-2-Infizierte mussten am Sonntag im Krankenhaus behandelt werden - insgesamt 14 weniger als am Samstag. Deutlich zugenommen haben aber die Patienten auf Intensivstationen. Im Wochenvergleich stieg die Zahl der Patienten im Spitalsbehandlung um 54 Prozent an - 1948 benötigten eine solche am vergangenen Sonntag.

Erstmals mehr als 60.000 Infizierte

Erstmals gab es am Sonntag mehr als 60.000 aktiv Infizierte in Österreich - laut den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium waren es insgesamt 60.023. Seit Beginn der Pandemie wurden 153.153 Menschen positiv getestet. 91.719 gelten als genesen.

Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Toten um ein Viertel gestiegen. Seit vergangenen Sonntag kamen österreichweit 281 an den Folgen einer Covid-19-Infektion verstorbene Personen hinzu.

Am Sonntag zeigte sich - wie auch an allen Wochenenden zuvor - dass deutlich weniger Testergebnisse eingemeldet werden. Die genaue Zahl der in den vergangenen 24 Stunden eingemeldeten Tests lag seitens des Gesundheitsministeriums zunächst noch nicht vor. Der Rückgang ließ sich aber anhand der Neuinfektionszahlen ablesen.

Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden wurden erneut aus Oberösterreich gemeldet - 1608 waren es am Sonntag. Niederösterreich verzeichnete 1370 neue Fälle, Tirol 808 und die Steiermark 752 Neuinfektionen. 522 neue Fälle wurden in Wien eingemeldet, 319 in Vorarlberg, 215 im Burgenland und 195 in Kärnten.

Kommentare (10)
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U0W9REHQC62KZEO7
10
10
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mit oder ohne maßnahmen

wird sich das virus vermutlich ausleben. und diejenigen, die mit dem finger auf die todesraten in den usa und schweden gezeigt haben, müssen sich jetzt in österreich mit ähnlichen entwicklungen abfinden. am ende des tages wird sich da und dort die sterblichkeit einer "normalen" grippe zeigen, bloß dass halt die wirtschaft und das gesundheitssytem am boden liegen, wichtige operationen nicht mehr stattfinden, arbeitslosigkeit und sozialhilfe den staat extrem belasten und die kinder mittels polizei von einem lockdown in den nächsten geführt werden müssen, weil sie aufgrund entfallenden unterrichts verbale und mediale informationen nicht mehr verstehen.

checker43
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Die

Übersterblichkeit in Italien und anderen Ländern war weit höher als bei einer normalen Grippe. Mit Maßnahmen "lebt" sich das Virus weitaus weniger aus als ohne und die Krankenhäuser kommen nicht an ihre Belastungsgrenzen.

samro
1
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ja und dass

die menschen im spital keinen platz haben weil es ueberfuellt ist, das ist ihnen egal.
hauptsache die wirtschaft die auch nicht weitergehen kann, aber in ihrem kopf so existiert, bleibt offen.
lassen sie die kinder aus dem spiel. dieverstehn scheints besser als sie worum es geht!

Bobby_01
6
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Was soll

diese Überschrift?
Nichts ist gesunken. das ist mit Abstand der höchste Sonntagswert seit März!
Bitte sachlich bleiben, sonst kennen sich die Mitbürger nicht aus.
Maßnahmen sind dringend zu verschärfen!

Genius
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Mich würde interessieren....

....nach welcher neuen Rekordzahl an Toten und Neuinfizierten endlich schärfere Maßnahmen folgen...bzw. die Schulen endlich geschlossen werden...in 2 Wochen oder in 3 Wochen...oder gar nicht mehr?

laster
3
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Schulen schließen ist hoffentlich die letzte Option!!

Zudem gibt es nachweislich kaum Ansteckungen in der Schule. Da wären wohl Friseure, Kosmetikstudios oder Einkaufszentren wichtiger, wenn man sieht, was sich dort abspielt. Es gäbe aber auch noch genug Möglichkeiten, den Kundenstrom besser zu organisieren (z.B. Zugangskontrollen, limitierte Anzahl der Kunden im Geschäft), aber das ist natürlich zusätzlicher Aufwand für Unternehmer und da gehts natürlich um Profit. So schlimm es auch ist, aber die Wirtschaft erholt sich irgendwann. Was Kinder in der Volksschulalter versäumen würden, ist nie mehr aufzuholen. Genau in dieser Zeit wird ein wichtiger Grundstock für Bildung vermittelt.

petera
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Was soll das mit den Schulschließungen

Hier gibt es Verhältnismäßig wenig Ansteckung. Die großen machen eh schon Tele-Schooling.

Vernünftiger wäre eher die Einkaufszentren zu schließen. Da verbringen viele ihre Nachmittage. Oder Verpflichtung zu Telearbeit wo irgendwie möglich. Und, und, und...

marcneum
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@Unpassender Nutzername

Hoffentlich gar nicht, da Schule bis zum Alter von circa 12 Jahren für das Infektionsgeschehen nur eine untergeordnete Rolle spielt!

jost4513
3
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🙈

Ihr wollt dass Schulen geschlossen werden, ihr habt wohl keine schulpflichtigen Kinder oder? Ich würde zuerst mal die Einkaufstempel schließen.

erstdenkendannsprechen
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ich tippe auf gar nicht mehr.

wenn mans irgendwie so hinkriegt.