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Terror in WienTrauermarsch der Imame und Rabbiner

Religionslehrer und verwiegend muslimische Geistliche gedachten heute den Opfern des Wiener Terroranschlags. Die Polizei war bei dem Gedenkmarsch nur zurückhaltend präsent.

ANSCHLAG IN WEN: GEBET VON IMAMEN UND RELIGIONSLEHRERINNEN DER IGG�
© (c) APA/HELMUT FOHRINGER
 

Mit einem Gebet und einem anschließenden Gedenkmarsch im Zentrum des Terroranschlags von Wien haben am Donnerstag Imame und Religionslehrer der Opfer des Attentats gedacht. Ümit Vural, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), sowie Wiens Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister nahmen an dem Akt persönlich teil. Der Zug führte zu den Tatorten des Anschlags.

Der stille Gedenkmarsch durch die Wiener Innenstadt startete am Desider-Friedmann-Platz und vollzog anschließend den Weg des Attentäters nach. Inne hielten die Geistlichen auch an der Anker-Uhr, bevor es über die Jerusalem-Stiege zur Ruprechtskirche weiter ging, dann zum Stadttempel und schließlich auf den Schwedenplatz.

Die Polizei war bei dem Gedenkmarsch nur zurückhaltend präsent. Zu Zwischenfällen kam es bei der rund einstündigen Veranstaltung nicht.

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