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Geheimer ZwischenberichtAuf diesen Routen soll die geplante U-Bahn in Graz fahren

 

Bisher arbeitet sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Holding-Tochter „Mum“. Die mit einer Millionen Euro dotierte Gesellschaft prüft ja seit einem Jahr Möglichkeiten für U-Bahn und Murgondel. Die Gondel hat Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) schon abgesagt, jetzt liegt der Kleinen Zeitung erstmals ein Zwischenbericht vor, der die Korridore für das angedachte U-Bahn-Kreuz zeigt – „zwei Hochleistungskorridore in Ergänzung zum bestehenden ÖV-Netz“, wie es in dem Bericht heißt.

Kommentare (27)

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Horstilein
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U-Bahn - Blödsinn

Hat sich schon jemand überlegt wie viele Häuser Zwangsenteignet werden müssen um diese saublöde U-Bahn bauen zu können? Graz ist doch eine kleine Stadt und für eine U-Bahn überhaupt nicht konzipiert.
Man könnte alle Busse umweltfreundlich umstellen. Auch wäre es sehr sinnvoll extra beschilderte Busse z.B. 67a die bei extrem wenigen Stationen anhalten und schon ist man viel schneller, aber eine ganze Stadt aufreißen und jahrzehntelang warten bis alles fertig ist, ist ein Schwachsinn.

SagServus
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aber eine ganze Stadt aufreißen

Tunnel können auch gebohrt werden ;-)

Mein Graz
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@SagServus

Können, ja.
Und die Kosten?

SagServus
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Und die Kosten?

Die Kosten war ja nicht das Thema sondern nur die bauliche Umsetzungsmöglichkeit.

Bei den Kosten dürfte man so bei 150 Mio€ pro km liegen.

Also alleine die Trasse LKH zum LKH West würde wohl so rd. 1 Mrd. € kosten.

Zum Vergleich: Der Tramausbau mit der Phase 2 mit der Linie 2, 8 und weiteren Ausbauten ist mit rd. 285 Mio. € budgetiert.

Mein Graz
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@SagServus

Es gab vor Jahren einmal die Frage, ob für eine U-Bahn ein Tunnel unter der Herrengasse gebohrt werden könnte.
Was ich mich erinnere wurde damals festgestellt, dass eine solche Bohrung riskant wäre, da die Fundamente der Altstadt-Gebäude die Erschütterungen möglicherweise nicht aushalten könnten. Ebenso wurde damals glaube ich festgestellt, dass eine U-Bahn unter der Altstadt auch Erschütterungen verursacht, die Gebäude beschädigen könnten.

Gibt es da schon neuere Erkenntnisse, denn die Geräte und Bahnen werden sich weiter entwickelt haben.

gRADsFan
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Ich glaub dem Nagl sollte man endlich ein Denkmal setzen...

damit er endlich eine Ruh gibt mit seinen Hirngespinsten

gberghofer
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Es muss endlich aufhören, dass man im Haus Graz neben- und gegeneinander arbeitet“,

ein wahrer Satz

pesosope
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Also wenn ich mir das so ansehe, dann komme ich zur Überzeugung, dass der oder die Planer täglich genau von/nach Eggenberg, Ragnitz und Straßgang fahren müssen

Ich mein, grundsätzlich schon ok, aber warum dann nicht gleich Puntigam, Liebenau, Andritz und Mariatrost dazu, das sind nämlich genau die verkehrstechnischen Hauptrouten nach Graz-Stadt und haben alle, welch Zufall, eine Autobahnanbindung. Gut, ich gebe zu, das Mitdenken ist manchmal wirklich sehr schwer und das Fehlermachen ganz leicht, aber dennoch zahle ich das mit meinen Steuergeldern und verlange eine sinnvolle Arbeit .....nicht von Nagl, der kann das ja nicht.

SagServus
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...

In der Kleinen Zeitung der x-te Bericht über das nächste Luftschloss von Nagl, wenn man über mM vernünftige Ideen zum Straßenbahnausbau lesen will, muss man dazu das gratis Blattl einer Wochenendzeitung am Sonntag aufschlagen.

stprei
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Begleitung

Also der Ausbau Richtung Reininghaus wurde sehr intensiv begleitet. Auch der 1er nach Mariatrost wird immer wieder berichtet. Die Sperren für die Linie zur Smart City/List-Halle waren auch Thema.

Und die Entlastungsspange für die Herrengasse war erst diese Woche in der Kleinen Zeitung.

Wenn die Redakteure finden, das Ubahn Konzepte wälzen ist eine bessere Gschicht, dann ist das deren Einschätzung.

Man kann aber nicht gleich alles als "Luftschloss" abkanzeln, es ist durchaus begrüßenswert, wenn überlegt wird, wie man Mobilität in Graz zukünftig gestalten kann.

Denkverbote haben hier in meinen Augen keinen Platz.

Schade ist, dass diese Pläne wieder einmal nur innerhalb der Stadtgrenzen liegen und daher für den Zentralraum nichts bringen.

SagServus
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Man kann aber nicht gleich alles als "Luftschloss" abkanzeln, es ist durchaus begrüßenswert, wenn überlegt wird, wie man Mobilität in Graz zukünftig gestalten kann.

Dann sollte man das auch mit realistischen Annahmen machen. Alles andere sind Luftschlösser.

dieRealität2020
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U-Bahn und Straßenbahn werden parallel geplant,

naja, damit versucht man die Bevölkerung über den Tisch zu ziehen. Nagl möchte halt unebdingt in die steirische und östereichische Geschichte eingehen.
.
Vergleichen sie Städte Europas mit der Einwohnerzahl, dem Konglomerat und den Flächen. Falls sie es nicht wissen, Graz hat ein engeres und vielfältigers Netz an Stationen des öffentlichen Verkehrs als gleichgroße europäische Städte.
.
Wer durch die Straßen von Graz seit Jahren zu Fuß, mit dem Auto und dem Rad unterwegs ist, kommt zur Ansicht, dass mit den für eine U-Bahn projektierten finanziellen Mittel ein zielführender und effektiver Ausbau (Straßen, Gehwege, Gleisanlagen usw.) für das gesamte öffentliche Netz und für das Umfeld möglich wäre. U.A. P+R Garagen mit durchgehenden Verbindungen nicht nur in die City.

GraueZellen
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Schildbürger

Es ist eben wesentlich einfacher unkritische Medien und das Wahlvolk mit Luftschlössern ( Gondeln, U-Bahn u.a. ) immer wieder zu bedienen als eine Flughafenhaltestelle an der neuen Koralmbahn auszuverhandeln - ein wirtschaftspolitischer Schildbürgerstreich !

DearReaders
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Warum unkritisch?

Hier wird über Pläne berichtet, die es ganz offensichtlich gibt. Warum sollte man das den Lesern verschweigen? Die Beurteilung der U-Bahn-Pläne ist eine ganz andere Sache, da müsste zunächst die Politik Fakten auf den Tisch legen. Aber warum man sich gleich a priori gegen visionäre Öffi-Ausbauprojekte stellen soll, verstehe ich nicht.
Übrigens brachte die Kleine kürzlich ein kritisches Interview mit einem Verkehrsplaner, der nichts von einer U-Bahn hält.

SagServus
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Die Beurteilung der U-Bahn-Pläne ist eine ganz andere Sache, da müsste zunächst die Politik Fakten auf den Tisch legen.

Aussage Nagl: U-Bahn rentiert sich erst ab rd. 700.000 Einwohnern.
Weitere Aussage Nagl: "Im Großraum Graz lebt jetzt schon fast eine halbe Million Menschen und die Bevölkerung wächst weiter. Mit Blick auf 2035 sage ich, wer nicht wagt der nicht gewinnt: Es wird nicht ohne U-Bahn gehen."

Derzeit prognostizierte Einwohnerzahl Großraum Graz (also G+GU) bis 2050(!) rd. 520.000 Einwohner.

Bis der Großraum Graz also irgendwie eine relevante Größe für eine U-Bahn hat, ist Nagl sicher nicht mehr Bürgermeister und bis dorthin seine jetzigen U-Bahn Pläne schon zig mal überworfen.

Das Geld, dass Nagl jetzt wieder mal seinen Planungsbüros für Studien und dergleichen zuschiebt, kann man ohne groß nachzudenken anderen Resorts oder anderen Aufgaben in der Verkehrsplanung zukommen lassen. Die nächsten 30 Jahre wird eine U-Bahn in Graz keine Rolle spielen.

stprei
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Flughafen

Thalerhof liegt aber außerhalb des Stadtgebiets und wäre als Teil des höherrangigen Verkehrsnetzes auch eher in der Kompetenz von Land (Lang) oder Bund (Gewessler).

SagServus
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....

Flughäfen sind nicht Teil des höherrangigen Verkehrsnetzes.

Wenn die Betreiber eine bessere Anbindung das höherrangige Verkehrsnetz haben wollen oder eine bessere Anbindung an das öffentliche Netz, dann müssen sich die Betreiber auch darum kümmern und gegebenenfalls dafür zahlen.

Betreiber und Inhaber des Flughafen Thalerhof ist die Holding Graz.

Knut2009
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Grundsätzlich muss es

erlaubt sein über mutige Projekte wie U-Bahn und Murgondel nachdenken zu dürfen. Immerhin hat Graz über 300.000 Einwohner und steigt weiter stark an. Irgendwie wird man aber den Verdacht nicht los, dass es sich hier um reine PR handelt und nichts Konkretes folgen wird. Möglicherweise wäre der Ausbau des S-Bahnnetzes auch mit neuen Strecken im Umland und neuen Straßenbahnlinien (die vom Individualverkehr) getrennt sind vorrangig. So könnte man die Pendler vor den Stadtgrenzen effektiv abfangen und attraktiv ins Zentrum befördern.

joulrich
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Ein paar Berichte sind ok, aber schon langsam wird es lächerlich

Ok, der Bgm. Nagl hatte mit der U-Bahn Geschichte wieder ein paar Schlagzeilen so wie mit der Murgondel und anderen "Projektideen" die nie kommen, aber mit dem man offensichtlich ziemlich leicht Schlagzeilen und Platz in den Medien erhält.

Jetzt ist aber dann schön langsam genug, sonst macht sich die Kleine Zeitung lächerlich. Graz auch mit der Betrachtung als Zentralraum ist zu klein für eine U-Bahn und dies ist im Verhältnis zu einer Straßenbahn auch viel zu teuer.
Natürlich kann man Teile der Regio-Bahn und auch der Straßenbahn unterirdisch führen, aber das ist noch lange keine U-Bahn.

Meine Bitte an eine Zeitung wäre auch Dinge mal wirklich kritisch zu hinterfragen, statt wie in diesem Fall in Graz so oft einfach Hofberichterstattung zu betrieben. Aber offensichtlich hat die Stadt ja das Geld und man kann wieder mal dinge planen wo dann fix nichts kommt "U-Bahn und Straßenbahn werden parallel geplant" ...

Hausschuh
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Als erstes Ziel

Waere der Rueckbau der Kreuzung Mandellstrasse/Sparbersbachgasse in den vorigen Zustand anzustreben. Das Chaos, das die Neugestaltung dort taeglich ausloest ist unbeschreiblich. Stau in jede Richtung, Abgase ohne Ende. Die armen Anrainer !!
Ein völliges Versagen der Verkehrsplanung.

MoVeiT
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Das Wichtigste an dieser Kreuzung wäre...

...dort den ganzen unnötigen Durchzugsverkehr zu verbannen. Früher kam es dort zu massiven Behinderungen für die Straßenbahn. Seit dem Umbau ist es aus sicht der Tram etwas besser, ansonsten kommt es dort aber oftmals zu langen Rückstaus. Es ist völlig inakzeptabel, soviel Durchzugsverkehr durch ein Wohnviertel zuzulassen.

redlands
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DANKE!

habs hier oft geschrieben-es ist UNFASSBAR! und extrem gefährlich!..aber
is allen wurscht...

duesenwerni
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"... und extrem gefährlich! ..."

Frage - worin liegt Ihrer Meinung nach die extreme Gefahr?
Als Anwohner ist mir eine derartige Gefahr noch nicht aufgefallen, lediglich die Zunahme des Verkehrs durch "Stauflüchter" in der Uhland- und Raimundgasse.

redlands
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radweg endet im nirwana

auf der jeweils anderen strassenseite-gestern erst persönlich gesehen wie ein radfahrer aus richtung oper kommend nach der kreuzung direkt von einem lieferwagen in die dort parkenden autos abgedrängt wurde-er musste ins heck des parkenden autos krachen..-derlei sah ich auch öfter in die andere richtung-dort endet der radweg im gehsteig auf der anderen seite!radfahrer fahren-auf suggeriertem radweg(der allerdings nur 5m lang ist)aus richtung sacre coeur in richtung oper über die kreuzung während der autofahrer neben ihnen (radler im „toten“) rechts abbiegt richtung TU bzw. herzjesu...mich wundert dass noch keine personenschäden auftraten(oder mir eben nur nicht bekannt); vom chaos beim abbiegen mit KFZ bei gegenverkehr(den man NICHT SEHEN KANN weil ein ggüber abbiegender die sicht verstellt) ganz zu schweigen!!! dass jemanden dort nichts auffällt wundert mich ausserordentlich

duesenwerni
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Die Mandellstraße hatte vor dem Kreuzungsumbau keinen Radweg ...

... und hat auch jetzt eigenen Radweg. Einzig eine vorgezogene Haltelinie für Radfahrer (vor jener für die PKW) wurde in der Mandellstraße neu markiert.
Auch die Situation für Linksabbieger war vor dem Umbau nicht anders als jetzt - ausgenommen die Linksabbieger, die von der Sparbersbachgasse in Richtung Westen fahrend nach links in die Mandellstraße abbbiegen, da hier der in Richtung Schillerplatz fahrende Gegenverkehr bereits rot hat.
Für das Linksabbiegen in die anderen Richtungen gilt - bei unklaren Sichtverhältnissen auf den bevorrangten, geradeaus fahrenden Gegenverkehr muss der Linksabbieger so lange warten, bis er klare Sicht auf den Geradeausverkehr hat. Auch das ist jetzt nicht wirklich grundlegend neu.

duesenwerni
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soll heißen:

... hat auch jetzt keinen eigenen Radweg.

 
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