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Selbstmord vorgeschlagen Versuchte Mitwirkung an Selbstmord: Pinzgauerin verurteilt

Zwölf Monate bedingte Haft - Nicht rechtskräftig.

© APA
 

Eine 24-Jährige ist am Mittwoch wegen versuchter Mitwirkung am Selbstmord und wegen anderer Delikte von einem Schöffensenat am Landesgericht Salzburg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Die bisher unbescholtene Frau soll im Jahr 2018 unter dem Pseudonym "Melanie" einer psychisch labilen Freundin per Internet-Messengerdienst vorgeschlagen haben, sich gemeinsam umzubringen. Diesen Vorwurf bestritt die zum Teil geständige Pinzgauerin.

Die junge Frau wurde im Sinne der Anklage verurteilt, vom Vorwurf der Täuschung aber freigesprochen. Sie muss ein Teilschmerzensgeld in Höhe von 1.000 Euro und 890 Euro Schadensersatz zahlen. Die Beschuldigte erhielt zudem eine Weisung zu einer Psychotherapie. Die Bewährungsstrafe wurde unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren ausgesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Kommentare (1)

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Mezgolits
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Versuchte Mitwirkung an der unmöglichen Teil-Falschbezeichnung

Vielen Dank - ich meine: Ein Mord, ist eine Tötung - GEGEN den Willen,
der getöteten Person. Eine Selbsterlösung, ist eine Tötung - IM - Willen,
der selbst getöteten Person = NIEMAND kann sich GEGEN seinen Willen,
SELBST ermorden. Stefan Mezgolits, Angreifer, Erfinder + Erstankläger