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CoronavirusRekord an Neuinfektionen in Österreich

Binnen der vergangenen 24 Stunden wurden in Österreich 1209 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. In Wien gab es mit 535 neuen Fällen einen Negativ-Rekord.

++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS: GURGELTESTS AN SCHULEN
© (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ein neuer Rekordwert von 1.209 bestätigten SARS-CoV-2-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden (Stand: 9.30 Uhr) in Österreich bedeutete am Donnerstag auch zum dritten Mal einen Anstieg im vierstelligen Bereich - im Wochenschnitt waren es 900 täglich. Auch die Zahl der aktiv Erkrankten stieg erneut: Mit 9.930 Personen und damit fast 10.000 wuchs sie innerhalb von einer Woche um knapp ein Fünftel.

1.058 Neuinfektionen wurden am Samstag und 1.028 am gestrigen Mittwoch vermeldet, der Schnitt der vergangenen sieben Tage lag bei täglich 910 Neuinfektionen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 stieg um acht auf 838 Personen. Gesunken ist in den vergangenen 24 Stunden die Zahl der Hospitalisierungen: 399 Menschen befanden sich auf Normalstationen im Krankenhaus, um 19 weniger als am Mittwoch. Gestiegen ist aber die Zahl der Intensivpatienten - von 100 auf 107 am Donnerstag, geht aus der aktuellen Aussendung von Gesundheits- und Innenministerium hervor.

21.762 PCR-Tests wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet, 8.310 davon in Wien, wo mit 613 Neuinfektionen auch über die Hälfte der SARS-CoV-2-Fälle registriert worden sind - womit hier knapp über sieben Prozent der Tests positiv gewesen sind. Mit 169 Fällen folgt Niederösterreich vor Oberösterreich mit 149 Fällen innerhalb eines Tages. Die restlichen Bundesländer: 95 Neuinfektionen in Tirol, 50 in Salzburg, 43 in der Steiermark sowie 41 Fälle in Vorarlberg. 31 Fälle wurden in Kärnten registriert und 18 im Burgenland.

Auf die Wichtigkeit der wöchentlichen Betrachtung im Gegensatz zur täglichen wies die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Donnerstag in einer Aussendung hin: "7-Tages-Fallzahl, 7-Tages-Inzidenz, Anzahl von neuen Clustern innerhalb einer Kalenderwoche, Fälle mit geklärter Quelle" brauche es, um Aussagen zur epidemiologischen Lage machen zu können. "Die Kommunikation von tagesaktuellen Daten ist in dieser Hinsicht nicht zielführend", schrieb die AGES.

Wöchentliche Zahlen waren bisher in Österreich - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - in diesem Umfang nicht täglich zu bekommen, erst mit der Einführung der Corona-Ampel im September gab es diese zumindest ein Mal pro Woche. Zudem kursieren einerseits Daten des Krisenstabs aus dem Innenministerium sowie jene vom Dashboard des Gesundheitsministeriums. Dessen Betrieb hat die AGES am Dienstag übernommen, und dort sind nun wiederum Daten aus Epidemiologischen Melderegister (EMS) zu finden sind, was zur Folge hatte, dass die Zahl der aktiven Covid-Infektionen gegenüber dem "alten" Dashboard um fast 2.000 auf 11.274 stieg. Denn hier wurden noch nicht alle gesundeten Personen als geheilt vermeldet. Somit gestaltet sich eine wöchentliche Rückbetrachtungen der Pandemie schwierig. In Deutschland liefert das Robert-Koch-Institut (RKI) hingegen seit langem diese Zahlenwerte in einem "Täglichen Lagebericht des RKI" - samt den tagesaktuellen Daten.

Lage in den Bundesländern

In Tirol waren mit Stand Donnerstagvormittag 855 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Mittwochabend kamen 52 positive Testergebnisse hinzu, gleichzeitig war ein Covid-Erkrankter wieder genesen. Fast keine Auswirkungen hat der Anstieg an Infektionen weiter auf die Corona-Lage in den Spitälern: 28 Corona-Patienten wurden dort behandelt, davon weiter nur drei auf Intensivstationen.

245.825 Testungen wurden bisher im Bundesland durchgeführt. Die meisten Infizierten wies nach wie vor der "gelbe" Bezirk Innsbruck-Land mit 303 auf, gefolgt von der auf Ampel-Orange geschalteten Landeshauptstadt Innsbruck mit 258. Die drittmeisten Covid-Fälle verzeichnete der "orange" Bezirk Schwaz mit 93.

Seit Ende Mai gab es in Tirol nur einen Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus. Dieser datierte vom 15. September.

An 48 Vorarlberger Schulen positive Fälle

An 140 der insgesamt 280 Vorarlberger Schulen gab es laut Angaben der Vorarlberger Bildungsdirektion bereits Corona-Verdachtsfälle. Dort wurden auch Testungen vorgenommen, an derzeit 48 Schulen wurden positive Fälle nachgewiesen. Allein in den vergangenen zehn Tagen infizierten sich 59 Schüler und sieben Lehrpersonen, bestätigte die Bildungsdirektion einen Bericht der "Vorarlberger Nachrichten" (Donnerstag).

Derzeit befinden sich 13 Schulkassen in Quarantäne. Am ärgsten getroffen war die Mittelschule Klaus: Von den neun Klassen mit 160 Schülern sind laut dem Bericht drei Klassen mit 60 Jugendlichen in Absonderung, dazu zehn der 25 Lehrkräfte. Schulschließungen gab es bisher keine. Laut Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher wären Schulschließungen kontraproduktiv. "Infizierte Kinder ohne Symptome könnten das Virus draußen viel leichter und unbeobachtet verbreiten", so Grabher. In der Schule gebe es bessere Kontroll- und Testmöglichkeiten. Er erinnerte an die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften an den Bildungsstätten.

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Danke für Ihr Verständnis.

berndhoedl
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was ich fürchte

ist nicht eine Covid Infektion - ich fürchte vielmehr dieses hysterische Geschrei rund um diese Infektion und die teils schon extrem militante Covid Fan Gemeinde.
Da wirst am Besten schon geteert und gefedert, wenn du zufällig in der Öffentlichkeit niesen musst oder ganz schlimm, dich schnäuzt.
Aber ein Hoffnungsschimmer gibts - es werden immer mehr, die diese vollkommen überzogenen Maßnahmen sowie diese wirtschaftliche Blockade richtig einschätzen und deswegen wird dieses Ge-eiere bald relativiert sein und mit dem werden auch die Hysteriker wieder zurück in die Bedeutungslosigkeit entschwinden.

Lilithwashere
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Rekord,

weil Testergebnisse verspätet eingetragen wurden - wie schon so oft (ZIB von heute).

samro
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ja und?

deshalb gibts diese infektionen nicht?
dann waere es halt in den tag vorher so hoch gewesen.
eure logik moechte ich echt nicht haben.

UHBP
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Was mir hier im Forum wirklich gefällt,

Ist diese Konsequenz.
Da gibt es einige, die vehement den Menschen die Schuld an der Coronaverbreitung geben und die Bundesregierung von aller Schuld freispricht. So weit so gut. Das Lustige ist nur, das eben diese es in Wien genau andersrum sehen. Dort ist die Stadtregierung an Corona schuld und nicht die Menschen.
Sowas kommt halt raus, wenn die Logik türkis eingefärbt ist ;-)

Hausverstand100
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...und anders herum....

Wird im Bund die Regierung schuldig gesprochen weil sie ja so unfähig ist, während in Wien sicher die Menschen schuld sind, oder?
Immerhin ist der Hr. Hacker ja die Kompetenz und Weisheit in Person, oder stimmt das vielleicht gar nicht, Hr/Fr Parteiposter(in)??

UHBP
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@haus...

Wenn es eine politische Verantwortung gibt, dann ist die wohl am besten durch die Anzahl der Pressekonferenzen zu bewerten - sonst müsste man ja annehmen, dass die PKs nur Partei-Propaganda sind.
Also wenn es eine politische Verantwortung für Corona gibt, dann liegt sie dort, wo auch die Entscheidungen getroffen und die Gesetze/Verordnungen/Einschränkungen beschlossen werden und die ist klar beim Bund!
Aber vielleicht gibt es ja gar keine politische Verantwortung, dann sind einfach nur die Menschen und ihr Verhalten schuld und die Pressekonferenen nur PR-Gags. Das gilt dann halt auch für Wien, so schmerzhaft das auch für alle türkisen Trolle sein mag.

duerni
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Wir haben doch seit Beginn des Jahres 2020 hinsichtlich Umgang mit dem Virus dazugelernt......

..........
Erlerntes Nr. 1: Das Virus wird ÜBERWIEGEND durch das Ausatmen eines Infizierten DURCH DIE NASE übertragen. Also müssen wir ALLE unsere NASE abdecken. Maske ist Pflicht - überall, wo wir in Virusreichweite sind!
Erlerntes Nr. 2: Die Aerosole schweben, je nach Austrittsgeschwindigkeit in der Umgebungsluft, ehe sie zu Boden sinken. Also Schreien und Singen wir nicht in geschlossenen Räumen und halten Abstand. Tauschen wir die Raumluft aus.
Erlerntes Nr. 3: Wenn die Menschen ALLER EU-Länder sich gleichartig schützen, sind Einreiseverbote innerhalb er EU sinn- und nutzlos.
Erlerntes Nr. 4: Wir dürfen unsere Wirtschaft nicht aushungern - also KEIN ShutDown mehr. Wir müssen lernen MIT dem Virus zu leben - bis wir Gegenmittel haben. Die Hysterie der täglichen "Hitliste der Infektionszahlen" ist Bullshit.

samro
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erlernts

pkt1: wird verweigert
pkt2: gehns zu den kampfsaeufern und sagens es denen.
pkt: verhalten sich deppert daher ueberall steigende zahlen.
pkt4: dann kein abfeiern sondern denken! nur werdets die wirtschaft schonen, falls es jetzt noch geht.

charly1312
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Virus

Und wieviel der Infizierten sind wirklich erkrankt??????????
Infiziert ist nicht gleich krank oder?

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@charly1312 Das ist mittlerweile geklärt 80 % aller die sich mit Covid infizieren erkranken (entwicklen Symptome).

20 % bleiben symptomfrei. Könnens auf der AGES Seite nachlesen. Es gibt eine schweizer Studie, deren Ergebnis in der Wiener Zeitung am 22.9. 2020 besprochen worden ist.

"Die Epidemiologin und Letztautorin der Studie, Nicola Low von der Uni Bern, wertete mit ihren Kollegen 79 Studien aus, die Infizierte zwischen März und Juni über längere Zeit auf Symptome testeten. Laut den Forschenden blieben von 6.616 Personen nur 1.287 während der gesamten Krankheitsdauer symptomfrei. Bei 80 Prozent hingegen traten früher oder später Symptome auf."

Geklärt?

charly1312
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Geklärt

1. Kann jeder eine Studie machen und 2. Nur
wenn man Kopfschmerzen hat oder Halskratzen hat, heißt das nicht gleich das ich Symptome habe.
Schauen Sie mal ServusTV
Corona: Nur Fehlalarm? – ein Talk Spezial mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi

Lg

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@Rotstrichler Passt euch nicht, gell

Hab ich mir gedacht.

DannyHanny
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OMG!

Wollen Sie es nicht begreifen oder können Sie es nicht begreifen......das ist hier die Frage!

willfurth
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Man hat die Zahl der Tests...

von etwa 4.000/Tag auf etwa 16.000/Tag gesteigert.
Unerwarteterweise wächst die Zahl der "Infizierten" proportional mit.
Könnte es da einen Zusammenhang geben?

Tyche
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Okay, man muss es eh so nehmen, wie´s ist, Willfurth ...

und offenbar gibt es eben noch immer sehr viele, die erst dann sich selbst eingestehen, dass es halt vielleicht doch nicht nur ein Schnupfen oder eine leichte Grippe ist, wenn der Onkel Doktor den Tubus ansetzt – ich mein, wennst noch ein Bett bekommst – und wenn´s dann heißt: hopp oder tropp.

Tja, das hilft und tröstet mich und viele andere wiederum auch nicht – denn Faktum ist dann halt auch dies, dass meine Gesundheit bzw. mein Leben proportional von der Willkür von so Willfurths abhängig sein könnte, die sich in Zeiten wie diesen halt noch immer sehr gerne so Gebaren, als gäb´s das alles nicht – gell.

Okay – letzt Endes ist sowohl mein Leben, als auch deines, kosmisch gesehen vollkommen unbedeutend … und auch das ist historisch evident, dass die Ignoranz einzelner immer wieder auch andere mit in den Abgrund reißt … man wird dann halt recht flott zum Kollateralschaden der allgemeinen Dummheit und der Asozialität seiner Mitmenschen … quasi ein Opfer der „Proportionalität“ – gell Willfurth …

rehlein
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@willfurth

Das ist für Sie "proportional"????

Bei ca. 7000-8000 Tests am Tag hatten wir Neuinfektionszahlen meist unter 100, manchmal knapp drüber im Mai-Juni.

Die dzt. 10 fache Anzahl an pos. Getesteten bei 2-3x soviel Tests, ist bei Ihnen proportional?

Wir hatten eine Relation von 1-2 % pos. Fälle aller Getesteten, nun 5-7% und mehr.

Proportional wäre für mich, wenn bei 4000 Tests 100 Infektionen nachgewiesen werden, und bei 16.000 Tests dann eben 400, als Beispiel
Das ist aber nicht der Fall.

Barni1
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@rehlein

Sie geben hier ja vor Ärztin zu sein, was ich Ihnen auch nicht absprechen möchte, aber ich habe ein paar Fragen zu dem Thema.
Könnte es nicht doch sein das es sich bei Corona um ein saisonales Ereignis handelt, womit sich die sinkenden Zahlen im Frühjahr und Sommer erklären lassen könnten? Ich kann nämlich keinen großen Unterschied im Verhalten der Menschen zwischen Mai, Juni und jetzt erkennen und ich bin beruflich sehr viel unterwegs.
Könnte es daher sein dass die ganzen Maßnahmen nicht die erwünschte Wirkung zeigen, denn es gibt ja auch Länder die um vieles strenger sind als wir und die Zahlen steigen trotzdem stark?
Das die Teststrategie der Regierung kontraproduktiv ist bestätigten ja bereits viele Ärzte und die Fehlerquote des PCR-TEST wurde auch schon ausführlich diskutiert obwohl ich meine gehört zu haben das alles über 35 Zyklen als höchst Unwissenschaftlich zu betrachten ist, für den Drosten Test aber 45 Zyklen angegeben sind.
Über alle anderen Vorgänge die gerade laufen habe ich ein neues Bild bekommen seit ich mir die ARTE Dokumentation zur Schweinegrippe Pandemie 2009 mit dem Titel "Profiteure der Angst" angesehen habe und ich habe sie mir sogar ein zweites Mal angesehen weil ich nicht glauben konnte was da berichtet wurde.
Kann ich Ihnen nur empfehlen, erklärt so einiges.

rehlein
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@Barni

Es gibt viele Coronaviren, aber Covid 19 ist keines der "harmlosen", die wir seit Jahrzehnten kennen.
Covid 19 ist neu, noch sehr unbekannt, unerforscht, und deshalb noch mit zu wenigen Studien belegbar erforscht.
Wir im klinischen Alltag sehen eine Virusinfektion, die wir so noch nie hatten, nicht vergleichbar mit den Pulmonitisfällen bei Influenza, und auch mit ungleich höheren Komplikationsraten des gesamten Organsystems und Zentralnervensystems.
Und vor allem noch keinem für alle Pat. wirksamen Medikament.
Wir sind in der Behandlungsmöglichkeit schon weiter als zu Beginn, aber nicht auf alle Covid-Pat. anwendbar.
Nein, ich sehe keinen direkten saisonalen Zusammenhang, ansonsten wäre der der Anstieg in den Ländern wie Brasilien, Mexiko, Indien, etc., wo es beständig warm ist, nicht von Relevanz.
Ich gebe Ihnen recht, dass sicher mehr Infektionen sein werden, wenn man sich wieder mehr in geschlossenen Räumen aufhält - aber bei uns begann der rasante Anstieg bereits im August - also noch warm und alle viel draußen.
Die Verharmloser wollten den raschen Anstieg, der bereits im Sommer begann, aber nicht wahrhaben.
Die Fehlerquote der PCR-Tests:
"Marc Lütgehetmann, Mikrobiologe und Oberarzt im Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), schätzt die tatsächliche Trefferquote auf nahezu einhundert Prozent."

willfurth
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Fürchten sie sich nicht.

Die Zahle der Hospitalisierten ist im letzten Monat um etwa 25% (=100) gestiegen, während die Testzahl um 400% erhöht wurde.
Dass auch Corona Viren in der kühleren Jahreszeit "aktiver" sind , als im Sommer, ist nichts Neues.

rehlein
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@willfurth

Können Sie noch bitte mit Quelle belegen, wo die Testanzahl vervierfacht wurde im letzten Monat?
Wir hatten von 8.9.-8.10. zwischen Minimum knapp unter 10.000 und den Rest der Tage zwischen c. 15.000 - 21.000 Tests, ein paar Tage Ausreißer nach oben oder unten, aber niemals 400% mehr.
Im August lag die durchschnittliche Testzahl zwischen 8000 und 10.000 - wir haben jetzt weder 40.000 Tests pro Tag (ausgehend von August), noch 60.000-80.000 Test (den September betrachtet) - also wo Sie da eine Erhöhung um 400% sehen ist mir schleierhaft....
Zu den Hospitalisierten:
Am 8.9. hatten wir 142 Pat. auf Normalstation und 28 auf Intensiv.
Heute am 8.10. haben wir 399 auf Normalstation und 107 auf Intensiv.

Könnten Sie mir bitte Ihre Berechnungen erklären, dass das 25% mehr als noch vor einem Monat sind?
Es sind fast 4x soviele Pat. mehr auf Normalstation und ebenfalls fast 4x soviele mehr auf Intensiv.

Nun bin ich auf Ihre Art wie Sie zu Ihren Ergebnissen kommen sehr gespannt!

cockpit
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will..

rechnen ist nicht Ihre Stärke!

samro
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alles

mathematiker hier.
olympiade schule....
aber gross im difmaieren anderer.

rehlein
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@willfurth

Über die Hospitalisierten brauchen Sie mir nichts zu erzählen, die seh ich jeden Tag!

Und das was Sie dzt. an Neuinfektionen sehen, hat sich vor ca. 1 Wochen angesteckt - also hat noch überhaupt nichts mit kühlerer Jahreszeit zu tun - wir hatten den mildesten September seit langem!

Aber ich merke schon - sie sind "Virologe", selbsternannt.

rehlein
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Die Infektionssituation ist out-of control

In Wien im Besonderen, aber auch in Rest-Österreich.
Es gibt eigentlich keine Bezirke mehr, die keine Neuinfektionen haben, und es geht schon lange nicht mehr um cluster, die man noch relativ gut kontrollieren könnte, sondern die Infektionen breiten sich derart rasant flächendeckend aus, dass ein contact-tracing kaum bis gar nicht mehr möglich ist.
Ich hatte das schon vor Monaten geschrieben, wenn die Zahl der aktiven Fälle eine gewisse Schwelle überschreitet, ist eine Eindämmung mit den dztigen Maßnahmen nicht mehr möglich.
Ich schrieb das, als die Zahlen bei um die 4000 aktiver Fälle war, und die Zahl der Neuinfektionen begann über 100 zu steigen, dass wir bald 300-400 haben werden, dann 500, dann 700 usw.
Als die Zahl die 1000 überschritt hatte ich ebenfalls gepostet, dass es bald viel mehr sein werden, denn es begann schon lange ein Selbstläufer zu werden, aber ich wurde hier nur verspottet und gebasht.
Unsere Patienten die dzt. bei uns auf Station liegen, mußten tagelang auf eine Testung warten, und danach auf das Ergebnis. Bei einigen kam das Ergebnis der Testung, erst als die schon bei uns stationär aufgenommen werden mußten - die hauseigenen Testungen waren da schon vorher da- ihr Zustand verschlechterte sich bevor sie ein Ergebnis hatten.
Mit den Maßnahmen kann man nichts mehr eindämmen, wir werden bald Zahlen wie die Tschechei haben.
Disziplin von jedem Einzelnen wäre das Zauberwort, und zwar so, dass man einen persönlichen shutdown macht, ohne einen ausgerufenen.

samro
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4
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aber rehlein

nicht so mit der realitaet kommen.
das wollen die nicht hoeren.
das wissenwir seit juli august. wo sie uns gschmackig verar****t haben jeden tag.
is auch noch immer nichts.
ah geh woher.

Stony8762
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Gerade die Verweigerer und Leugner sind es, die mit ihrem Verhalten einen 2. Lockdown geradezu heraufbeschwören!

 
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