Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Coronavirus9000 aktiv Infizierte in Österreich: Zehn Fälle nach Eishockeylager

Im Schnitt der vergangene sieben Tage kamen täglich 781 Neuinfektionen hinzu.

© APA (dpa)
 

Am Montag sind in Österreich 9.020 Personen aktiv mit SARS-CoV-2 infiziert gewesen. In den vergangenen 24 Stunden wurden laut Daten von Innen- und Gesundheitsministerium 750 Neuinfektionen eingemeldet. 488 Menschen befanden sich mit Stand 9.30 Uhr im Krankenhaus (plus von zwölf zum Sonntag), davon 101 auf Intensivstationen (103 am Sonntag). Die Zahl der Covid-19-Toten stieg um fünf auf 818 Menschen.

Im Schnitt der vergangene sieben Tage kamen täglich 781 Neuinfektionen hinzu. 48.896 Personen wurden bisher insgesamt positiv getestet. 39.058 Menschen gelten als genesen.

Die meisten Neuinfektionen gab es mit 315 in Wien. Oberösterreich und Tirol meldeten in den vergangenen 24 Stunden 106 neue Fälle, Niederösterreich 97 und Vorarlberg 50. 32 Neuinfektionen kamen in der Steiermark hinzu, in Salzburg waren es 23, in Kärnten zwölf und im Burgenland neun. 11.895 Testergebnisse wurden in den vergangenen 24 Stunden gemeldet. Wie immer waren es über das Wochenende weit weniger als unter der Woche.

Steigerung um fünf Prozent

Vor genau einer Woche, am 28. September, gab es in Österreich 8.950 aktiv Infizierte - zum Montags-Wert von 9.020 bedeutet diese eine Steigerung von fünf Prozent. Ein deutliches Plus gab es innerhalb einer Woche bei Intensivpatienten - sie stiegen von 88 am vergangenen Montag auf 101, was einer Zunahme von knapp 15 Prozent bedeutet. Das ist zwar noch deutlich vom bisherigen Höchstwert von 267 Intensivpatienten am 8. April entfernt, allerdings befand sich Österreich damals im Lockdown und Krankenhäuser im Gegensatz zu heute nicht im Vollbetrieb. Im Routinebetrieb liegt die Auslastung der Intensivkapazitäten in Spitälern in der Regel deutlich über 80 Prozent, in vielen Häusern auch bei 90 Prozent und mehr.

In Kärnten wurde unterdessen wegen eines Corona-Falls in der Lehrerschaft die Neue Mittelschule Feistritz an der Drau im Kärntner Bezirk Villach-Land für vorerst zehn Tage geschlossen. Die infizierte Lehrkraft hatte in fünf Klassen unterrichtet. Die Schüler der betroffenen Klassen und sämtliche Lehrer der Schule befinden sich nun in Quarantäne und werden auf Covid-19 getestet. Weil es keine verfügbaren Lehrer an der Schule mehr gibt, musste die Schule komplett geschlossen werden. Das bedeutet, dass auch der Unterricht für die verbleibenden sieben Klassen auf Distance Learning umgestellt wird. Auch zwei Kindergärten in Kärnten sind von Infektionen betroffen.

Zehn Betroffene nach Eishockey-Lager

Im Zusammenhang mit einem Eishockey-Trainingslager in St. Pölten wurden am Montag zehn Coronavirus-Infektionen gemeldet. Insgesamt sollen an der Veranstaltung nach Angaben des Büros von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) 29 Personen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten teilgenommen haben.

Sechs Fälle in Pflegeheim

In einem Pflegeheim in Retz (Bezirk Hollabrunn) seien außerdem fünf Bewohner und ein Mitglied des Personals an Covid-19 erkrankt, teilte ein Sprecher der Landesrätin mit. Alle Personen in der Einrichtung seien bereits getestet worden, am Mittwoch sollen die Untersuchungen abermals durchgeführt werden. Der Cluster in Verbindung mit dem Aufstellen eines Storches zur Feier einer Geburt in Amstetten vergrößerte sich um zwei positive Fälle auf aktuell 15 Infizierte. 13 davon stammen aus Niederösterreich, zwei aus Oberösterreich, hieß es aus dem Büro von Königsberger-Ludwig.

Kommentare (9)

Kommentieren
AdeodatusderZweite
10
12
Lesenswert?

.

Samro 😨, `zefix, halt mal den Ball flach!

samro
9
9
Lesenswert?

wuerden ein paar

den ball nur ein bissl flach halten dann waeren wir gar nicht dort wo ma sind.

adidasler
10
8
Lesenswert?

@samro

glaubens halt weiter ans christkind, den osterhas und nikolaus!

samro
20
21
Lesenswert?

wir muessen endlich beginnen

proiritaeten zu setzen.
das sagte drosten vor einer woche und ich sehe das echt auch als einfaches mittel.
brauchen wir fussball eishockey oder unsere gesundheit und wirtschaft?
es muss aufhoeren mit dem abfeiern und die menschen muessen einfach mal mitmachen und nicht jammern wenn dann gar nichts mehr geht.
wir stellen unsere weichen gerade selbst.
und eine weiche sind wir schon ueberfahren.
abbremsen und retour.
es wird allerhoechste zeit dass wir alle unseren beitrag leisten.

DavidgegenGoliath
9
11
Lesenswert?

@samro

Die Priorität wäre Kranke testen, und nicht Gesunde!

rehlein
5
7
Lesenswert?

@Davida

Welche Kranken...?
Gibt Ihrer Meinung nach ja nur eine Laborpandemie - und damit keine Kranken, oder doch?

AndiK
14
8
Lesenswert?

Hey samro

noch eine bittere Pille für dich: laut deutschen Experten ( auf die du ja so stehst) wird es erst Ende 2021 ausreichend Impfstoff geben um alle damit zu versorgen.
Cool, oder? ;-)

retepgolf
4
14
Lesenswert?

Und wie bitte sieht dieser Beitrag

von denjenigen aus, die nicht mit Tourismus und/oder Gastronomie direkt oder indirekt ihr Geld verdienen aus?
Wie soll ein Teil des Handels, der noch nicht alles online abwickelt, und auch von Tourismus abhängig ist bestehen?
Als Pensionist, Beamter, Politiker... habe ich sowieso am 1. des Monats mein Geld am Konto, aber wenn es so weiter geht, wird es bald dieses Geld auch nicht mehr geben!
Österreich ist ein Tourismusland und das wird derzeit sukzessive zerstört. Und wenn diese Einnahmen fehlen, wird es bald auch mit dem Geld für die Pensionisten, Beamten, Politiker.... eng.
Aber derzeit wird ja irgendwo Geld gedruckt ohne Ende.
Die Aufnahme von ein paar Flüchtlingen könnten wir uns die letzten Jahre nicht leisten, aber jetzt bekommt jedes noch so desolate Unternehmen Zuschüsse, Finanzierungen, Kredite mit Staatshaftung usw., obwohl es schon längst wegen Misswirtschaft liquidiert hätte werden müssen. AUA nur so als Beispiel!

samro
9
16
Lesenswert?

es ist ganz einfach

je hoeher die zahlen desto hoeher der ausfall im konsum egal ob von inland oder ausland.

damits mal alle verstehen:
unsere wirtschaft steht und faellt mit unseren infektonszahlen.
scheint dass das wirtschaftoriente deutschland das besser kapiern kann. die zahlen sind besser und das bashing kleiner.
die wollen einfach nur durch durch die krise.