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Coronavirus609 Neuinfektionen: Zahl bleibt weiterhin "deutlich zu hoch"

Corona-Zahlen sind weiterhin deutlich zu hoch, Stabilisierung setzt sich jedoch fort, betont der Gesundheitsminister. Dazu kommt eine deutliche Steigerungen bei Hospitalisierungen in Österreich.

© peterschreiber.media - stock.ado
 

609 SARS-CoV-2-Neuinfektionen in 24 Stunden sind am Dienstag von Innen- und Gesundheitsministerium mit Stand 9.30 Uhr vermeldet worden, was eine leichte Steigerung gegenüber Montag bedeutet. Dem gegenüber stehen 864 Genesungen, womit sich die Zahl der aktiv Erkrankten in Österreich auf 8.329 um rund drei Prozent verringert hat. Negativ ist die Bilanz jedoch sowohl bei den Toten, die mit plus sechs Personen auf 796 stieg, wie auch bei der Zahl der Hospitalisierungen.

"Immer stärker schlägt sich die zu hohe Zahl an Neuinfektionen auch in den Spitälern nieder - bereits 491 Erkrankte werden in Spitälern behandelt, das ist ein Plus von 25 Prozent innerhalb einer Woche. Unter den Hospitalisierten befinden sich 90, die eine intensivmedizinische Betreuung benötigen. Auch diese Zahl steigerte sich in den vergangenen sieben Tagen um ein Fünftel. 49 Personen befinden sich davon in intensivmedizinischer Betreuung in Wien", merkte Gesundheitsminister Rudolf Anschober zur aktuellen Entwicklung an. Im 24-Stundenvergleich beträgt der Anstieg bei den Spitalspatienten 22 Personen oder 4,7 Prozent, zwei Intensivpatienten kamen in diesem Zeitraum dazu.

Hauptbetroffen war auch in den vergangenen 24 Stunden, in denen 16.586 PCR-Tests verzeichnet worden sind, Wien mit 308 Neuinfektionen, also wieder mehr als 50 Prozent der Gesamtzahl.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Burgenland: 23
Kärnten: 14
Niederösterreich: 45
Oberösterreich: 92
Salzburg: 7
Steiermark: 33
Tirol: 68
Vorarlberg: 19
Wien: 308

Die 16.586 PCR-Tests verteilen sich recht unterschiedlich auf die einzelnen Bundesländer, mit 6.896 waren es fast 7.000 in Wien, jedoch nur 503 wurden aus Salzburg und 321 aus Tirol vermeldet, während im Vorarlberg und dem Burgenland - beide von der Einwohnerzahlen her hinter den beiden anderen Bundesländern liegend - 1.037 bzw. 833 Testungen in den vergangenen 24 Stunden vermeldet worden sind.  Österreichweit gab es seit Ausbruch der Pandemie 1.586.578 Testungen auf das Coronavirus.

Der Gesundheitsminister rief jedenfalls Bezirke und Bundesländer mit höherem Risiko dazu auf, "das neue Covid-Gesetz zu nützen und zusätzlich zu den umfassenden Bundesmaßnahmen jetzt punktgenau auf die regionalen Ausbreitungsursachen ausgerichtete Zusatzmaßnahmen zu verankern." Man müsse die Neuinfektionen in ganz Österreich deutlich verringern. Es sei zwar gelungen, die starken Steigerungen von Mitte September zu begrenzen und ein exponentielles Wachstum zu verhindern, "aber die Zahlen sind für diesen Zeitpunkt weiterhin viel zu hoch".


 

Kommentare (36)
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Mein Graz
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@ModellR2d2

Warum fahren die Leute dann hin und bleiben nicht in Österreich?
Sie WISSEN ja, was auf sie zukommt!

Leop
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KKE

Hallo das hören die Leute gerne,aber es ist so.Die Infektionszahlen liegen darum so hoch, weil sich die Leute ohne sichtlichem Grund testen lassen.Durch die Panikmache der Regierung , und wie man weis ist dort kein einziger Fachmann.meine Familie haben sich vonunserenArzt beraten lassen, wennwir uns gut fühlen sollen wir das testen lassen.Wir verhalten uns sonst streng nach denVorschriften,bis jetztmit Erfolg

samro
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also weil sich die leute ohne grund testen lassen

haben die trotzdem dann das virus?

checker43
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Dann

glaubens wohl auch, dass nur deshalb so viele zu schnell mit dem Auto fahren, weil so viel gemessen wird? Ohne Radarkästen gäbe es keine Geschwindigkeitsübertretungen, geh?

erstdenkendannsprechen
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sie kriegen gar keinen test ohne ersichtlichen grund.

können ja einmal versuchen, ob das so leicht ist (es sei denn privat - dann werden sie aber - wenn sie positiv sind - noch einmal getestet - dh. der positive test ist ein grund).

DannyHanny
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Irrtum!!

Die Infektionszahlen sind so hoch, WEIL so viele infiziert sind und nicht weil sich so viele testen lassen!
Es könnten sich 100.000 testen lassen und wenn davon keiner infiziert ist die Zahl der Infizierten NULL.

Barni1
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Jetzt unterliegen Sie einem Irrtum!

Dazu bräuchte es nämlich eine Fehlerquote von 0 Prozent. Da aber hinlänglich bekannt ist das der PC-Test eine Fehlerquote von 0,5-1 Prozent aufweist. Bei 100000 Tests hätten wir damit ca 500-1000 falsche Ergebnisse erzielt, egal ob Positiv oder negativ (beides nicht gut)

erstdenkendannsprechen
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ich glaube gelesen zu haben,

dass beim pcr-test bei den fehlerhaften tests (also den 0.5 - 1 prozent) zehnmal mehr falsch-negative ergebnisse als falsch-positive ergebnisse dabei sind. dann wäre es also nicht wurscht.

DannyHanny
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Ja natürlich

Die böse Fehlerquote hab ich vergessen!
Danke für den Hinweis!

AndiK
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Tja wenn wir jetzt doch kein

exponentielles Wachstum haben, müssen wir uns ganz schnell einen anderen Schmäh einfallen lassen......

infomenü
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Schmäh wofür?

Was versuchst du zu sagen?

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