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Interview"Viele suchen Vertröstungen statt Trost“

Hermann Glettler und Michael Lehofer sezieren in ihrem neuen Buch die Seelenlandschaft unserer Gesellschaft. Unter Schichten von Frustration, Angst und Verunsicherung stoßen der Bischof und der Psychiater auf eine „tiefe Trostlosigkeit“. Was helfen kann? Die eigene Trost-Begabung. „Davon haben wir mehr, als wir uns zumuten.“

Lehofer, Glettler: "Eine tiefe Trostlosigkeit als Grundton in der Gesellschaft." © FUCHS
 

Ein Bischof und ein Psychiater schreiben zusammen ein Buch – wie darf man sich das vorstellen? Wer ist Stichwortgeber, wer Schriftführer?
Michael Lehofer: Aus der Idee des einen entsteht die Idee des anderen. Das ist ein unverkrampfter Prozess, der über einen jahrelangen Dialog entsteht – als Ausdruck des Aufeinanderzugehens.
Hermann Glettler: Wir mussten trotzdem für das Thema einen Rhythmus finden, der aus den vielen Aspekten und Bedeutungsebenen etwas formt, was man gerne liest.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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TROSLOSIGKEIT....

...ist, wenn tausende unserer Kinder auf der Welt von Bischöfen und Priestern MISSBRAUCHT werden. Die Kirche hat sich als Instrument der Barmherzigkeit,.als Institution des Vertrauens als unfähig herausgestellt. Darüber könnt ihr noch Diskutieren, sonst habt ihr jedes Recht verwirkt!
Gordon Kelz