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Österreich3474 Übergriffe gegen Polizisten in zweieinhalb Jahren

In den vergangenen zweieinhalb Jahren ist es zu 3474 tätlichen Übergriffe gegen Polizisten gekommen. Dabei wurden mehr als 2000 Beamte verletzt.

 

Das geht aus einer Anfragebeantwortung durch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer hervor, wie dieser am Mittwoch berichtete. Während im Jahr 2018 noch 1.248 tätliche Übergriffe verzeichnet wurden, waren es 2019 bereits 1.517 und im ersten Halbjahr 2020 - trotz Lockdown - über 700. Im selben Zeitraum wurden 1.947 Polizisten im Einsatz verletzt, davon 125 schwer. Die Zahlen seien jedoch unvollständig, denn für Steiermark und Vorarlberg sind laut Innenminister, so die FPÖ, keine derartigen Statistiken vorhanden.

Auch bei den gegen die Polizei gerichteten Sachbeschädigungen gab es steigende Zahlen: Im Jahr 2018 sind Schadenssummen von rund 139.500 Euro entstanden, ein Jahr später waren es rund 241.500 Euro. Mit den rund 82.000 Euro Sachschaden im ersten Halbjahr 2020 ergibt sich fast eine halbe Million im angefragten Zeitraum.

"Die Zunahme an Gewalt gegen die Exekutive ist absolut inakzeptabel und auf das Schärfste zu verurteilen", sagte Amesbauer. Der FPÖ-Sicherheitssprecher sprach sich gegen "einseitiges Polizei-Bashing" aus und forderte eine "sachliche und faire Debatte". Gleichzeitig kritisierte er "die mangelnde Datenerhebung im Innenministerium".

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logon 1
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nur eine Polizei,..

.die heftig zurückschlägt,wird ernst genommen.
Ein raufender Polizist ist ein lächerlicher Anblick.

Mezgolits
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Unrechtmäßige Angriffe

Vielen Dank - ich meine: Wer das nicht möchte - sollte sich rechtmäßig
dagegen wehren. - Meine Gleichgesinnten und ich - waren mit unrecht-
mäßigen Angriffen gegen wahlberechtigte Personen = StGB § 78 - nicht
einverstanden = am Donnerstag, 24.09.2020 wird unser Verfassungsge-
richt - das unrechtmäßige Selbst-Erlösungs-Hilfe-Verbot: Rechtmäßig
verbieten müssen. Stefan Mezgolits, Erfinder und Erstantragsteller