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Lediglich 149 in WienMit 463 deutlich weniger Neuinfektionen in Österreich

Am Samstag waren noch 869 positiv getestet worden.

AUSTRIA-HEALTH-VIRUS-PHOTO ESSAY
Mit Stand Sonntag (8.00 Uhr) sind in Wien 10.804 positive Testungen durchgeführt worden © APA/AFP/ALEX HALADA
 

Die Zahl der Neuinfektionen ist nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich deutlich zurückgegangen: Am Sonntag meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 463 Fälle, was nur etwa der Hälfte der 869 positiven Testergebnisse von Samstag entspricht.

Bisher gab es in Österreich 33.159 positive Testergebnisse. Mit Stand von Sonntag (9.30 Uhr) sind 756 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 26.760 wieder genesen. Derzeit befinden sich 226 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 44 auf Intensivstationen.

 

Am Samstag sind in Österreich 14.674 Menschen getestet worden, am Freitag waren es 13.789. Weniger Testungen gab es hingegen in Wien:  Am Samstag wurden in Wien 4.433 Corona-Tests vorgenommen.  Am Freitag wurden in der Bundeshauptstadt insgesamt 6.803 Corona-Tests vorgenommen.

Die Neuinfektionen nach Bundesländern:
Burgenland12
Kärnten12
Niederösterreich92
Oberösterreich52
Salzburg17
Steiermark29
Tirol51
Vorarlberg49
Wien149

Niedrigere Zahlen in Wien

Am Sonntag sind von der Landessanitätsdirektion Wien und dem medizinischen Krisenstab der Stadt lediglich 149 Neuinfektionen gemeldet worden. Am Tag zuvor hatte diese Kennzahl noch 444 betragen.

Mit Stand Sonntag (8.00 Uhr) sind in Wien 10.804 positive Testungen durchgeführt worden. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt mittlerweile 230, nachdem eine 88-Jährige verstorben ist. 137 Personen befanden sich in Spitalsbehandlung, davon 24 auf Intensivstationen.

Am Samstag wurden in Wien 4.433 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt 363.619 Testungen. Am Freitag wurden in der Bundeshauptstadt insgesamt 6.803 Corona-Tests vorgenommen.

Weitere Cluster in Niederösterreich

In Niederösterreich sind weitere Coronavirus-Cluster aufgetaucht. Im Umfeld des NÖ-Sportleistungszentrums St. Pölten wurden sieben Personen positiv auf das Virus getestet, zusätzlich gab es einen Verdachtsfall, teilte ein Sprecher der Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Sonntag mit.

Die Fälle fielen im Rahmen einer Präventivuntersuchung auf. "Die SportlerInnen zeigten vor den Testungen keinerlei Symptome und sind auch nach wie vor symptomfrei", so Andreas Worenz, Sportkoordinator des Zentrums, in einer Aussendung. Bis zu einer erneuten, für Dienstag geplanten Testung sollen die betroffenen Gruppen online unterrichtet werden, zudem würden Heimtrainingspläne erstellt.

"Das Bild ist ähnlich wie in den vergangenen Tagen", erklärte der Sprecher. So sei auch ein "kleiner Cluster" im Waldviertel aufgetaucht: Sechs Teilnehmer eines Dämmerschoppens in einem Wirtshaus wurden positiv getestet. Im Zusammenhang mit einer Bäckerei in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) wurde zudem ein weiterer Erkrankter gemeldet, sodass die Zahl der Infizierten hier auf 18 anstieg.

Aufruf wegen infizierten Badewarts im Tiroler Zillertal

Ein mit dem Coronavirus infizierter Badewart, der am Fichtensee in der Zillertal Arena (Gemeinde Aschau) tätig ist, hat einen öffentlichen Aufruf des Landes Tirol ausgelöst. Da Kinder von diesem betreut wurden und er durch seine Arbeit im Bootsverleih mit zahlreichen Menschen in Kontakt war, bestehe hohes Ansteckungsrisiko, teilte die Landespressestelle mit.

Kinder, denen am 7. September zwischen 8.00 und 16.00 Uhr am Fichtensee vom Badewart beim Anziehen von Schwimmwesten geholfen wurde, gelten als gefährdete Kontaktpersonen. Die Eltern werden gebeten, sich bei der Hotline der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, Telefon 05242 69315880, zu melden. Betroffene Schulkinder dürfen die Schule bis 18. September nicht besuchen, teilte das Land Tirol mit.

Personen, die am 7. September ein Boot ausgeliehen haben, rief die Gesundheitsbehörde auf, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Bei Auftreten von Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen oder dem plötzlichen Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns gelte es, umgehend die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren.

 

Kommentare (46)

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cockpit
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auch zur Kleinen Zeitung wird es sich schon herumgesprochen haben,

dass am Wochenende generell weniger getestet wird und deshalb auch wenige Infizierte sind!

tannenbaum
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Es

wurden auch 4000 Tests weniger gemacht! Was soll diese Schlagzeile? In den kommenden Tagen werden die Zahlen wieder explodieren!

Stony8762
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463 'Neue' sind es HEUTE! Und morgen?

Stony8762
3
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Menschenrechte können aufgrund eines Ausnahmezustandes, der, so wie jetzt, die Gesundheit betrifft, ausgesetzt werden. Nur soviel, bevor die Verfassungshysteriker wieder hyperventilieren. Das ist ganz leicht zu googeln. 'Ausnahmezustand Österreich' eintippen und den ersten Eintrag 'addendum.org' anklicken.

rehlein
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Eigentlich gibt es in Österreich überhaupt keine Strategie

wie mit dem Infektionsgeschehen umzugehen wäre....

Im März hat man panikartig, aufgrund von verheerenden Bildern aus der Lombardei, und von den exponentiell steigenden Zahlen in Spanien, Frankreich, GB usw. den lockdown ausgerufen - in meinen Augen richtig und zu diesem Zeitpunkt verständlich, denn man wollte nicht in die Misere kommen das Gesundheitssystem zu überlasten, und hat damit ja auch ein sehr gutes Ergebnis erzielt - die Zahlen sind rasch gesunken, man hat viele Tote verhindert.
Dass da vieles nicht gesetzeskonform war, wurde danach zwar stark kritisiert, aber es war mM nach zu diesem Zeitpunkt trotzdem die richtige Entscheidung.

Danach wurde recht schnell gelockert, und ab Sommerbeginn war eigentlich alles erlaubt, und es gab keine einschränkenden Maßnahmen, ausgenommen hohe Besucherzahlen bei Sportveranstaltungen und die Nachtgastronomie.

Aber man hat diese "gute" Zeit nicht genutzt um sich auf das was für den Herbst-Winter prognostiziert war, vorzubereiten.

Keine Maßnahmen sind gesetzlich berechtigt einsetzbar, es kann nichts geandet werden, wenn es nicht befolgt wird.
Alles nur "Empfehlungen".

Man hat das ganze "Eigenverantwortung" genannt und darum "ersucht" sich an die wenigen Maßnahmen zu halten, was natürlich in Ö nicht funktioniert - der Österreicher ist dafür nicht diszipliniert genug.

Die Zahl der Neuinfektionen ist aber bereits zu hoch - uns wird es wie anderen Ländern, wo es dzt. explodiert. gehen - man KANN es nicht mehr eindämmen.

langsamdenker
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@rehlein - ich will zu Covid selber nichts mehr posten - daher nur zum Thema GESETZE

"Gesamte Rechtsvorschrift für Schutz der
persönlichen Freiheit, Fassung vom 13.09.2020
(1) Die persönliche Freiheit darf einem Menschen in folgenden Fällen auf die gesetzlich vorgeschriebene Weise entzogen werden:
Art. 2 5. wenn Grund zur Annahme besteht, daß er eine Gefahrenquelle für die Ausbreitung ansteckender Krankheiten sei oder wegen psychischer Erkrankung sich oder andere gefährde"
Eine PANDEMIE ist verfassungsrechtlich nicht vorgesehen.
Ich bin kein Jurist, aber: Nach meiner Meinung kann die Regierung KEINERLEI allgemeine Maßnahmen erlassen- weil in Österreich das Recht auf persönliche Freiheit stärker in der Verfassung verankert ist als der Schutz vor ansteckenden Krankheiten. Wenn ich mein Maskerl nicht aufsetzen will und das einklage, bekomme ich mit hoher Wahrscheinlichkeit RECHT. Solange ich gesund bin, geht von mir keine Gefahr aus.
Jede Maßnahme kann angefochten werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird jedesmal der Kläger recht bekommen, wenn es "allgemeine" Maßnahmen sind, weil die Regierung vorhersagen können MÜSSTE, dass vom Kläger eine Gefährdung ausgegangen IST.

Erst WENN die Pandemie "durchgegangen" IST - kann man - zum Schutz der Gesundheit - solche allgemeinen Maßnahmen erlassen - dann kann man sich auf Art 8 EMRK berufen. Ist meine Meinung - aber ich denke ich liege da richtig.
Auch die Begründung des VfGH zur Kippung der Verordnungen geht auf diesen Punkt ein. Der Grund für die Maßnahmen muss "angemessen" sein.

Miraculix11
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Werte Redakteure

Fällt Euch gar nicht auf, warum es weniger Fälle gibt? Es ist Wochenende und die meisten Labore haben geschlossen.

harri156
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Und wieder ist heute Sonntag!

Und nächsten Sonntag wird die Zahl wieder niederer sein als unter der Woche!

willfurth
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Und noch immer...

...weigern sich die Redakteure der KZ, den Unterschied zwischen einem "positiven Test" und einem "aktiven Fall" kenntlich zu machen. ...ist das für euch wirklich zu kompliziert?

duesenwerni
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Schauen Sie sich doch einfach die Infografik an, bevor Sie ...

... meckern!
Gleich ganz links (orange) finden Sie die aktiven = tatsächlich erkrankten Fälle, deren Zahl sich mit dem Verlauf (Grafik links unten) deckt.
Rechts außen (rot) finden Sie die Zahl der positiven Tests
Dass sich die Zahl der positiven Testungen mit der Zahl der neu Erkrankten nicht deckt, ist logisch, da nicht jeder positiv Getestete auch wirklich Krankheitssymptome entwickelt.
Ungeachtet dessen zeigt die steigende Zahl positiver Tests die Zunahme der Infektionen in der Bevölkerung. Darum gehts.
Kann man mit Herpes simplex (HSV1) vergleichen - fast jeder trägt die Viren in sich, aber nicht alle haben deshalb ständig Fieberblasen im Gesicht.

Hardy1
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Aus wahltaktischen Gründen......

.....wird die SPÖ in Wien wohl alles unternehmen, um die Zahlen von Infizierten bis zur Wahl im Oktober künstlich niedrig zu halten..!

hbratschi
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ja, hardy...

...und die bastianer hoch...🤷‍♂️😊

samro
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gibt

ja die tolle moeglichkeit dann wieder tote und neuinfizierte einfach nachzumelden.

onyx
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Meisten Ansteckungen im privatem Bereich

Soweit ich weiß erfolgen die meisten Ansteckungen bei (privaten) Partys oder Treffen im privaten Bereich. Dass sich Leute im großen Stil in Geschäften oder in der Arbeit infiziert haben ist mir persönlich unbekannt.

Für Privatpersonen Empfehlungen auszusprechen und für Betriebe zum Teil einschneidende Verpflichtungen, halte ich daher nicht unbedingt für zielführend.

ich denke man muss die Leute auch darüber informieren, wie eine Tröpcheninfektion funktioniert (Ansteckung durch die Atemluft eines Erkrankten) und warum das Maskentragen in geschlossenen Räumen so wichtig ist.

rehlein
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Ist sonst noch jemand aufgefallen

dass die Zahl der aktiven Fälle von gestern auf heute um mehr als 900 gestiegen ist, obwohl gestern nur mehr als 400 Neuinfektionen waren?
Wenn man die Genesenen und Toten abzieht, wären das von gestern auf heute mehr als 1000 Neuinfektionen gewesen....

Und man merkt dass es an den Zahlen von NÖ liegt....

Lt. der Seite des Gesundheitsministeriums liegt die Zahl der aktiven Fälle für NÖ bei etwas über 600, wenn man aktive Fälle minus Genesene, minus Tote rechnet - und am dashbord sind für NÖ heute 1207 angegeben....
Aber keine Anmerkung dass es sich um eine Nachkorrektur handelt.
Da wären über Nacht ca. 500 neue Fälle in NÖ dazugekommen....

Mysteriös....

rehlein
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Wurde im dashbord schon korrigiert.

Da stand vor 1 Stunde noch bei den aktuellen Fällen 6222, und bei NÖ mehr als 1200 aktive Fälle.
Da hat es wohl einen Zahlenstrudel gegeben.

Nun stimmt es überein.

samro
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warum sich

gedanken machen?
das ist denn verharmlosern doch alles wurscht.
gibtim kurz artikel ja schon einen der meint wir habennuuuuuuuuuuuuuuuuuuuur 463 also alles paletti.
diese ignornaten werden uns noch um alles bringen.

gb355
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na ja..

sie sollen doch endlich die Zahlenberichte weglassen...
es reicht doch, dass die Massnahmen strikt einzuhalten sind...
das muss auch ohne Zahlen(übrigens gestern in 4 Zeitungen 4 verschiedene Ergebnisse!!) Vorsicht und Rücksicht genommen werden!🤡🐒🥳

samro
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und

wer und wo haltet man die ein?
wie haben wir sonst ueber 900?

RasiK22
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Unglaublich

Um ganz ehrlich zu sein, wem soll man überhaupt noch glauben? Hier wird von allen Seiten nur noch Propaganda betrieben, dessen Hintergrund keiner mehr versteht.
Die leidtragenden sind die Bevölkerung aber auch die Wirtschaft.
Fragt sich irgendwer überhaupt noch, wer am Ende das alles bezahlen soll. Eine riesen Last, was vermutlich unsere Kinder und deren Kindeskinder einmal bezahlen werden müssen.

RaraAvis
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Wir jagen weiter Gespenster

Sogenannte Infizierte, die DNA-Reste eines Erkältungsvirus im Mund haben, werden uns mit Angst und Panik verkauft, als zweite Welle. Die Spitäler leer, keine Kranken, aber die Welle.

Wenn es wöchentlich 100.000 wären, wäre es egal, wenn man die Alten und Kranken etwas aus dem Geschehen heraushält, dann wären ca. 4000 bis 6000 Menschen in den Spitälern (sofern überhaupt notwendig), aber wir alle nach 30 bis 50 Wochen immun. Das wäre jetzt bald erledigt, wenn wir einfach nichts getan hätten. Nachdem der Irre König aber das Land mit einem Lockdown zerstört hat, die Menschen unter Masken zwingt, geht das Spiel noch Jahre oder bis es halt eine Impfung gibt. Wir werden bei 1000 oder 2000 "Infizierten" am Tag hysterisch. Nur als Beispiel: an der Grippe erkranken in der Woche ca. 10.000 Menschen nur in Wien, wenn die Saison da ist.

Übrigens: ich kenne viele Maskenclowns, aber selbst von denen hat mir jeder versichert, dass er sich sicher nicht impfen lassen wird. Bin ja gespannt, wer dort dann hingeht :)

herwag
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!!!

lt. dashboard des gesundheitsministeriums sind nur 365 fälle am samstag registriert - wo klemmts hier - werden uns vom bundesministerium zur beruhigung falsche zahlen serviert
:-(((((

herwag
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!!!

das sind jeweils die vergleichszahlen vom samtag 12.9.

herwag
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p.s.

lt Kl.Z. sa 12.9. 869
lt. dashb. 12.9. 365

Hgs19
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Bitte mal nachdenken

Die Intelligenz der Journalisten ist bewundernswert.
WOCHENENDE IST !!! Labors haben großteils zu!
Aber der Montag kommt sicher!

AloisSteindl
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Bitte selbst nachdenken!

Die Anzahl der durchgeführten Tests wurde auch berichtet.

 
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