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1.200 Dollar von TrumpRätselhafter Geldsegen für etliche Oberösterreicher

Ein Scheck, unterzeichnet von US-Präsident Donald Trump, ist im Briefkasten eines Linzer Pensionisten gelandet. Was nach einem Betrugsversuch klingt, ist tatsächlich echt. Und er ist nicht das einzige "Opfer".

FEATURE ´LANDBRIEFTRAEGER´
© (c) APA (ANDREAS TROESCHER)
 

Ein rätselhafter Geldsegen aus den USA ist zuletzt auf etliche Oberösterreicher niedergegangen: So fand etwa ein Linzer Pensionist einen Scheck über 1.200 US-Dollar (1.013,34 Euro) in seinem Postkasten, unterzeichnet von US-Präsident Donald Trump, berichtete das ORF Radio OÖ am Montag. Bei Raiffeisen Oberösterreich wurden demnach bereits 63 solcher Schecks eingelöst, bei der Sparkasse in OÖ 45.

"Ich mache den Briefkasten auf und sehe da drinnen plötzlich United States Treasury und einen Scheck mit 1.200 US-Dollar mit der Widmung: economic impact payment, president Donald J. Trump", schilderte ein Linzer im Gespräch mit dem ORF. Der 73-Jährige brachte den Scheck zur Bank. Diese prüfte ihn und stellte fest, dass der Scheck wirklich von der US-Regierung stammt. Drei Tage später hatte er das Geld auf seinem Konto.

Rätselraten

Wieso er das Geld bekommen hat, weiß der Pensionist aber nicht. Zuerst habe er gedacht, es habe etwas damit zu tun, dass er in den 1960er-Jahren zwei Jahre in den USA gearbeitet habe, erzählte er im ORF-Gespräch. Aber dann habe seine Frau ebenfalls einen Scheck über 1.200 US-Dollar erhalten und diese sei nie in den Staaten gewesen.

Wenn man einen solchen Scheck erhalte, könne man ihn ruhig einlösen, so Paul Kaiser von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Theoretisch wäre es auch möglich, dass die US-Regierung das Geld zurückfordert, hieß es weiter in dem ORF-Bericht, das sei aber wegen des hohen Aufwandes eher unwahrscheinlich. Vorsicht ist laut Experten bei derartigen Fällen aber immer dann geboten, wenn man aufgefordert werde, im Vorhinein etwas zu bezahlen, um das Geld zu bekommen. Ob es sich bei dem Phänomen um ein rein oberösterreichisches handelt, war zunächst nicht klar - allerdings nach Einschätzung der Banken eher unwahrscheinlich.

Datenpanne möglich

Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. "Dort wurde an knapp 1,1 Millionen verstorbene US-Bürger diese Nachricht verschickt", vermutet Kaiser einen Zusammenhang, "die Amerikaner haben diese große Panne auch bereits bestätigt".

Die US-Regierung hat zuletzt Schecks an zahllose Menschen geschickt, gedacht als Hilfe in der Coronavirus-Krise. US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75.000 Dollar erhielten Schecks von 1.200 Dollar, berufstätige Paare mit einem Gehalt bis 150.000 Dollar entsprechend 2.400 Dollar. Zusätzlich gab es pro Kind 500 Dollar. Irrtümlich gingen auch Zahlungen an mehr als eine Million Tote. Offenbar hatten das Finanzministerium und die Steuerbehörde vor dem Verschicken der Hilfe-Schecks nicht ihre Daten mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörde abgeglichen. Für Kritik hat gesorgt, dass auf die Schecks der Name von US-Präsident Donald Trump gedruckt wird.

Kommentare (10)

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pregwerner
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Originelle Geschichte!

Wenngleich, was haben Schecks von und für Amerika ausgerechnet in Oberösterreich zu suchen???

Amadeus005
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Wird schon noch nach Kärnten kommen

😁

Isa-Belle
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Käuflich

...ich -gebe es zu- würde ihn auch einlösen.

Zum Thema Identität: wurde hier in den Kommentaren auch angesprochen - kann ich nur ernst nehmen, wenn diese Personen weder über Laptop, Handy, Kreditkarten, Kundenkarten etc verfügen, also nichts dergleichen ...ansonsten wieder mal nur heiße Luft!

joektn
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Hmm

Warum bekomme ich nie so eine Post? 🤔

bam313
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Verdammt!

In den USA war ich nie gemeldet, stets in Kanada.
Aber wenn mir Donny einen Scheck geschickt hätte, hätte ich jenen sowieso sofort zerrissen.
Egal ob echt oder nicht.
Von diesem Typ nehme ich sicher nichts an.
Vielleicht wollte er die Beschenkten auch bestechen?

Wenn dies allerdings eine Aktion von Hackern war, finde ich sie prima.
Amerika - das sicherste Land.
Ich war immer wieder froh von den USA zurück in Kanada gewesen zu sein.
Und die Kanadier mochten die US-ler auch nicht sehr, aber die waren skrupellos und nahmen sie mit Alkohol und Tabakwaren aus.
Das war geil und die US-Amis kamen andauernd, weil die Erlaubnis für Alkohol und Tabak in den Staaten 21 Jahre und in Kanada 18 Jahr war.
Das war auch ein geiles Kino!

berndhoedl
6
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@bam

das ich nicht lache - wette darauf dass genau diese Menschen, die den Mund so voll nehmen und angeblich USD 1.200 in den Wind schießen, die ersten sind beim einlösen des Schecks.

bam313
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Doch, ich würde das machen

Denn, sollte der Scheck gültig sein, du beim Einlösen deine Identität preis gibst.
Glaubst du wirklich dass diese Leute, welchen den Scheck bekommen haben, gar keinen Bezug zu den US haben?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Die Empfänger waren alle Patienten, welche sich in den Staaten nie abgemeldet hatten.
Und die fliegen jetzt alle auf ...
Betrachte dies einmal kontrovers - du wirst meine Gedanken nachvollziehen können.

CIAO
6
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Das soll

noch einer über Trump schimpfen.... ;-)

bam313
26
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Was würdest denn sagen,

wenn unsere Politiker Geld verschicken und verschenken wollen?
Was heißt wollen - haben sie eh gemacht.
Ich nenne dies schlicht Bestechung ...
Ich brauche von diesen Nurmis keine Almosen - ich will nur selbst handeln dürfen.
Mich wundert, dass hier keiner weiter denkt.

CIAO
1
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Mein Augenzwinckern

nicht gesehen ? " ;-) " ein smyli :-)