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Wenig Kontakte ohne Maske Turnusarzt am Linzer Kepler Uniklinikum positiv

Test einer Patientin noch ausständig - Kontaktpersonen unter Kollegen negativ getestet, vier Studierende dienstfrei gestellt. Laut KUK nur wenige Kontakte ohne Maske.

Turnusarzt der Lungenheilkunde am Linzer Uniklinikum Corona-positiv
Turnusarzt der Lungenheilkunde am Linzer Uniklinikum Corona-positiv © APA/HEINZ ZIEGLER
 

Am Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK) ist am Montag ein Turnusarzt der Klinik für Lungenheilkunde positiv auf Corona getestet worden. Das teilte das Spital am Dienstag mit. Kollegen, mit denen der Mediziner ungeschützt in Kontakt war, seien bereits negativ getestet worden, das Testergebnis einer Patientin stehe noch aus, so die Klinik.

Das Krankenhaus habe umgehend die Rekonstruktion der vergangenen 48 Stunden veranlasst und die Kontaktpersonen an deren Wohnsitzbehörden gemeldet, hieß es in einer Aussendung. Der Arzt habe im Spital nur wenige Kontakte ohne Maske gehabt.

"Wir konnten schnell rekonstruieren, dass der betroffene Kollege in seinem letzten Dienst fast ausschließlich sogenannte geschützte Kontakte hatte, das heißt, dass alle Anwesenden einen Mund-Nasenschutz trugen", erklärte Primar Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde. "Lediglich in der Mittagspause ist es zu einem kurzfristigen ungeschützten Kontakt mit zwei anderen Kollegen sowie vier Studenten gekommen. Die beiden Kollegen wurden zwischenzeitlich bereits negativ getestet, die vier Studierenden wurden dienstfrei gestellt und mittlerweile ebenfalls negativ getestet", so Lamprecht.

Zu Mitarbeitern aus anderen Berufsgruppen habe "kein ungeschützter Kontakt" bestanden, ebenso wenig zu stationären Patienten. Allerdings habe eine Patientin im Zuge der stationären Aufnahme Kontakt zum betroffenen Arzt gehabt. Sie sei isoliert und getestet worden und weise bisher keine Symptome auf. Das Testergebnis steht aber noch aus.

Dem betroffenen Turnusarzt selbst geht es laut Spital gut. Die Symptome seien bei ihm am Wochenende zuhause aufgetreten und bereits wieder abgeklungen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass es im KUK Corona-Alarm gab: Ende Juni hatten sich mehrere Mitarbeiter des Zentrallabors infiziert.

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